Donnerstag, 27. Oktober 2011

Confiserie Graff auf der Kulinart in Bockenheim

Rödelheim. Tradition aus dem Stadtteil auf der Kulinart in Bockenheim (Bockenheimer Depot) am kommenden Samstag und Sonntag, 28. und 29. Oktober. Hier gibt die Rödelheimer Konditormeisterin Regina Graff Kostproben ihrer süßen Kunst: Ob Pralinen und Trüffel, verführerische Sahne-Mousse-Törtchen nach französischer oder Luxemburger Tradition, süße Tassenschokoladen, Bruchschokolade und vieles mehr. Alles mit viel Liebe und Sorgfalt in Handarbeit hergestellt. Wer es lieber herzhaft mag, sollte unbedingt ebenfalls vorbeischauen, schließlich gibt es in der Confiserie Graff das Natursauerteigbrot aus Frankfurts einzigem Holzbackofen. Gebacken wird es von Reginas Vater Manfred nach altem Familienrezept - das Familienunternehmen besteht seit sieben Generationen in Frankfurt

Eintritt: 10 Euro
Regina Graff ist neuerdings auch auf Facebook vertreten:
http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=118212268287295

Mehr zur Kulinart:
http://www.facebook.com/#!/Kulinart

Montag, 24. Oktober 2011

Überwintern eines Zitronenbaums, der zweite Versuch

Rödelheim. Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen: Ich liebe meinen Zitronenbaum heiß und innig - nicht immer zur Freude meiner Frau. Fairerweise müsste man sagen: Zitronenbaum 2.0, oder so. Denn der erste kam nur ganz knapp über den letzten Winter. An mangelndem Einsatz meinerseits lag es nicht: aus Styropor baute ich eine Box mit Unterbodenschutz, aus Flies bastelte ich eine Hülle. Auf dem Balkon, ganz nah an der Hauswand, dachte ich, wird's schon nicht so schlimm. Naja, am Arsch die Waldfee. Der vergangene Winter war dermaßen kalt, dass selbst dem besteingepacktesten Zitronenbaum der Welt das Schicksal des Kältetods nicht erspart geblieben wäre.
Dabei hatte ich es doch nur gut gemeint. Zum Geburtstag hatte ich mir das Bäumchen bei Biga Kruse auf der Klingelbacher Mühle (www.klingelbachermuehle.dewww.klingelbachermuehle.de) gekauft - übrigens ein echter Geheimtipp, auch für Leute die andere Exoten mögen und gleichzeitig mal ein paar Kängurus aus der Nähe sehen wollen. Doch das nur am Rande. Richtung Herbst fragte ich bei Gärtnereien rum, was wohl eine Überwinterung des Zitronenbaums im Gewächshaus kosten würde. Ich schlackerte mit den Ohren, als ich die Preise hörte: zwischen 100 und 200 Euro von November bis März. Da überlegte ich mir schon, ob ich mir nicht ein riesiges Gewächshaus kaufen sollte.
Im Keller verlor der Zitronenbaum schnell die Lust. Und die Blätter. Also verpackte ich ihn mit oben genanntem Ergebnis. Kleiner Zusatz: Der Baum selbst war zwar hinüber, aus den Wurzeln schossen, sehr zu meiner Freude, im Frühjahr wieder ein paar Wildlinge.
Dennoch entschied ich mich für Zitronenbaum 2.0. Diesmal kaufte ich den nicht im Hintertaunus, sondern bei Remko Schön auf der Lorcher Straße - mitsamt ein paar fast reifen Früchten, vielen Blüten und etlichen Pflegetipps. Über den Sommer ging's meinem kleinen Liebling prima. Nun heißts wieder: rein ins Haus, oder wohin damit? Einen Tipp hat Remko Schön parat: Zwei Weißlichtröhren dicht über dem Baum aufgehängt, eine kleine Zeitschaltuhr dazwischen und dann dürfte es dem Zitronenbaum auch im Keller gefallen. Guter Tipp, dankeschön! Ich werd's ausprobieren. Und wenn's klappt, bringe ich Remko nächstes Jahr ein Glas selbstgemachte Marmelade vorbei.