Donnerstag, 22. Dezember 2011

Straßenschäden: Stadt Frankfurt richtet Hotline ein

Rödelheim. Der kommende Winter wird voraussichtlich wieder Schäden auf Straßen, Gehwegen und Plätzen hinterlassen. Um diese schnell reparieren zu können und die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hat das Amt für Straßenbau und Erschließung wieder drei Hotlines für die drei Baubezirke eingerichtet, die ab dem 2. Januar geschaltet sind. Bürger werden gebeten, witterungsbedingte Schäden dort zu melden.

Die Hotline für den Baubezirk West (Telefon 069/212-45680, Fax an 069/212-45759, bbzwest.amt66@stadt-frankfurt.de) ist zuständig für Praunheim, Rödelheim, Hausen, Gutleut und Gallus westlich der S-Bahnstrecke, Zeilsheim, Sindlingen, Schwanheim, Goldstein, Niederrad, Höchst, Unterliederbach, Nied, Griesheim und Sossenheim.

Montag, 19. Dezember 2011

Rödelheim: Musiklabel Hazelwood zieht im März aus der alten Schuhfabrik aus

Rödelheim. Diese Nachricht schlägt kurz vor dem Fest der Liebe ein wie eine Bombe: Die Hazelwood-Studios werden Rödelheim den Rücken kehren und zwar schon im März kommenden Jahres. Aus diesem Grund werden sie auch nicht wie im vergangenen Jahr an der Rödelheimer Musiknacht mitwirken.

Die schlechte Nachricht kurz vor dem Fest erfuht Quartiersmanagerin Heike Hecker, die bereits mitten in den Vorbereitungen zur nächsten Musiknacht steckt und logischerweise auch wieder bei Hazelwood nachgefragt hatte. Auch sie hat die Nachricht komplett auf dem falschen Fuß erwischt. Sie nennt die Entwicklung "ganz und gar erschütternd".

Pablo Olivari von Hazelwoof formuliert es so: "Leider muss ich ihnen mitteilen, dass uns nicht möglich sein wird, an der nächsten Rödelheimer Musiknacht teilzunehmen, da wir aus finanziellen Gründen im März 2012 Unser Tonstudio in Rödelheim verlassen werden müssen. Da wir Rödelheim natürlich nicht ohne Abschied verlassen werden, werden wir aus diesem Anlass vom 23. bis zum 29. Januar erneut ein Festival in unseren Räumlichkeiten veranstalten. Natürlich sind sie hierzu herzlich eingeladen und wir würden uns selbstverständlich über jede Form der Unterstützung freuen."

Also es geht um die Kohle. Mal wieder. Offenbar war es nicht gelungen, sich mit dem Vermieter - anscheinend eine nicht-Frankfurter Immobiliengesellschaft - auf adäquate Mietkonditionen zu einigen, was sich bereits im Frühjahr diesen Jahres andeutete. Für den Stadtteil ist dies natürlich ein herber Verlust. Verliert er doch nach "3P" nun auch noch das zweite Musiklabel und die ehemalige Schuhfabrik in der Westerbachstraße einige kreative Köpfe.