Freitag, 28. Dezember 2012

Kleinstgenossenschaft rettet den Rödelheimer Büchergarten aus der Insolvenz

Rödelheim. Erst kam die Nachricht von der Insolvenz, kurz darauf die, von den Rettungsversuchen. Jetzt ist es amtlich: Der Büchergarten wird auch im kommenden Jahr weiter bestehen. Zum Jahresbeginn übernimmt eine Kleinstgenossenschaft aus der Insolvenzmasse der zahlungsunfähigen Baumgärtner-Gruppe, zu der insgesamt neun Buchläden zählten.
"Es fehlt uns natürlich das Weihnachtgeschäft, weil wir Bestellungen nicht in dem gewohnten Ausmaß vornehmen konnten", erklärt Dorothee Kripgans dem Börsenblatt des buchhandels, aber in das nächste Jahr blickt die Buchhandlung mit Zuversicht: "Unsere Buchhandlung war die kleinste im Insolvenzhaufen, aber auch die gesündeste", ergänzt Peter Kripgans. 500 000 Euro Umsatz erwirtschafte der kleine Büchergarten pro Jahr. 
Unter dem Vorstand von Buchhändler Peter Kripgans und dem Bevollmächtigten Jochen Wörner (Sortimentsberater und ehemaliger, langjähriger Marketingchef beim Campus Verlag) hat sich nun eine Kleinstgenossenschaft "aus interessierten Rödelheimer Bürgern" zusammengefunden, die die Stadtteilbuchhandlung übernehmen wird.
Bislang sind es zwölf Personen, die einen "Solidaritäsbeitrag" geleistet haben. "Derzeit ist die Genossenschaft noch in der Gründungsphase, wenn wir 20 Mitglieder werden, dann haben wir sogar ein schönes Polster", so der Buchhändler. Im 100 Quadratmeter großen Laden waren Dorothee Kripgans (51) und der emeritierte Kunstprofessor Peter Kripgans (65) bislang bereits die vertrauten Gesichter, nach der Übernahme werden sie  die Verantwortung für das Sortiment tragen. Zwei Mitarbeiter werden sie künftig im Rödelheimer Büchergarten unterstützen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Schließt La Fenice zum 31. März?

Rödelheim. Unscheinbar kommt die Nachricht daher, als Anzeige immerhin auf der Titelseite des Main-Nidda-Botens. Für die gastronomische Landschaft von Rödelheim ist es jedoch ein Paukenschlag, ein trauriger obendrein. "Mitten in Rödelheim italienisches Restaurant mit Terrasse und Gewölbekeller zu verpachten ab 1. April 2013" die Kontaktdaten können dort ja nachgelesen werden. Nun, wer sich in der Restaurant-Landschaft in Rödelheim ein wenig auskennt (so viel ist das ja auch nicht) kann sich an einer Hand abzählen, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit um das "La Fenice" in der Radilostraße  handelt. Erst vor gut einem Jahr hat dort Carmela ihr Glück versucht, war vom Hausener Weg mitten nach Rödelheim hinein gezogen. Schade, sicherlich ein Verlust.

Donnerstag, 29. November 2012

Hoppla! Neu in Rödelheim: Café Savory in der Burgfriedenstraße - vegan und gemütlich

Rödelheim. Da geht mal einmal eine Woche nicht den Stadtteil und dann sowas. Dort, wo bis vor kurzem ein Telefonladen mit baufälliger Fassade abschreckte und man sich wohl  mit einem weiteren Leerstand abzufinden haben würde, also an der Ecke Alt-Rödelheim/Burgfriedenstraße ist etwas entstanden, was man in Rödelheim wohl kaum noch für möglich gehalten hätte. Seit 24. November hat dort das Café "Savory Frankfurt" geöffnet. Das erste vegane Café in Rödelheim sowieso und eines der ganz wenigen in Frankfurt - immerhin der fünftgrößten Stadt Deutschlands. Den wohlüberlegten aber dennoch mutigen Schritt wagte Nina Angelini, eigentlich eine Hamburger Dern, die es aber über Berlin in den Taunus und nun also nach Rödelheim spülte. "Wegen einem Kerl", sagt sie. Aber egal, wichtig ist ja, dass sie nun angekommen ist. "Ich bin öfter mal durch Rödelheim gefahren", erzählt sie bei einer Tasse Kaffee mit Mandelmilch. "Und die Gegend hat mir sehr gut gefallen." Die Altbaustruktur und die Menschen, all das erinnerte sie wohl ein wenig an den Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. In Alt-Rödelheim stieß sie auf den kleinen Laden an der Ecke. Und man darf mit Recht erstaunt sein, was die gelernte kaufmännische Angestellte daraus gemacht hat.
Zwei riesige geschwungene Ohrensessel fallen einem gleich ins Auge, hellblau bezogen. Das Ganze erscheint im gepflegten Vintage-Stil: Laminat, das nach abgewetztem Holzfußboden erscheint, scheinbar freigelegte Backsteinwände im Thekenbereich. Das ganze schön warm in Braun- und Rottönen gehalten. Da setzt man sich doch gerne hin. Nach einer derart gemütlichen Atmosphäre sucht man in Rödelheim - abgesehen von Ortell's gleich zwei Türen weiter - vergebens.
Und man kann prima hinausschauen. Denn in dieser Ecke von Rödelheim gibt es noch genügend Menschen auf der Gass. Denengeht es wie mir. Erst auf den zweiten Blick bemerken sie, dass da etwas Neues ist. Viele bleiben stehen, schauen, was sich da so still und heimlich in den Stadtteil geschlichen hat. Die Gesichter verraten: Aha, interessant, da muss ich doch mal hingeh'n.
Das sollte man tatsächlich. Neben hippen Brausen und Szenegetänken wie Fritz-Kola oder anderen bunten Flüssigkeiten, die sich in Longneckflaschen abfüllen lassen, gibt es nämlich auch ziemlich lecker klingendes Happahappa. Die Speisekarte ist mit Sandwich, Baguette, Burger und Salaten, aber auch Muffins und Kuchen übersichtlich gehalten. Die Preise sind sehr angenehm: Der Bürger für 4,40 Euro ist da schon das Teuerste. Aber ich geben zu: gesehen hab' ich ihn nicht. Da muss man schon Nina Angelini vertrauen wenn sie sagt, dass der vegane Bratling auch bei "Allesessern" prima angekommen sei bisher. Aber testen werd ich ihn die nächstenTage auch noch, versprochen.
Stichwort vegan. Das ist hier alles. Also alles auf rein pflanzlicher Basis. Milch ist nicht von der Kuh, sondern aus Hafer oder Mandeln. Auch die Snacks - u.a. Riegel, die an Jerky oder Biltong, also Trockenfleisch erinnern - sind zu haben. Angelini ist selbst Veganerin. "Seit zwei Jahren und seit 25 Jahren Vegetarieren." Nachhaltig, bio, regional und saisonal - das sind die Kriterien für das Essens- und Getränkeangebot. Deshalb wird es jetzt im Spätherbst mit frischen Smoothies eher eng. Doch bei dem Wetter tendiert man ja auch eh zu etwas Warmem. Außerdem will man sich ja auch noch was für spätere Besuche aufheben. Außerdem soll es immer wieder auch Tagesspecials geben, etwa Pizza, Chili, Suppen oder Waffeln.
Übrigens: Auch die Flyer sind sehenswert. Und sie stammen - wie sollte es anders sein - von der veganen Werbeagentur Voice Design (www.voice-design.de)

Geöffnet ist das Savory dienstags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, an Samstagen von 9 bis 17 Uhr. Sonntag und Montag ist geschlossen.Kontakt Tel: 069/74 22 31 60.

Wertung:
Ambiente: 9 von 10
Preise: 10 von 10
Essen: folgt

Fazit: Ein spektakulärer Neuzugang für Rödelheim.

Links:
www.savory-frankfurt.de
https://www.facebook.com/savory.frankfurt?ref=ts&fref=ts


Freitag, 23. November 2012

Für die Veranstaltung "Mit Baby in Rödelheim" wurde folgende Übersicht der Betreuungseinrichtungen für Kinder im Alter von 0-3 Jahren in Rödelheim, Stand: November 2012, zusammen gestellt. Sollten Angaben fehlerhaft sein, bitte Bescheid sagen.

Kindergarten und -krippe der katholischen Gemeinde St. Antonius
Alexanderstraße 24
60489 Frankfurt am Main - Rödelheim
Telefon: +49 (0)69 781472
E-Mail: kita-st.antonius@arcor.de


AWO Krabbelstube Rödelheim
Strubbergstraße 70
60489 Frankfurt am Main - Rödelheim
Telefon: +49 (0)69 78078828
Telefax: +49 (0)69 78078873
E-Mail: baerbel.mehl@awo-frankfurt.de


Krabbelstube Main-Sterne/ Verein EBI
Kirschbaumweg 12
60489 Frankfurt am Main
Telefon: 069-26095738
Telefax: 069-26095737
E-Mail: main-sterne@ebi-online.org


Kita Rödelheim / Internationales Familienzentrum
Rödelheimer Bahnweg 27
60489 Frankfurt am Main
Tel.: 069/7137789100
Fax: 069/7137789101
E-Mail: kita-roedelheim@ifz-ev.de


Kita Jojo
Zentmarkweg 30-34
60489 Frankfurt am Main – Rödelheim
Mobil: 0179/4816307
E-Mail: lihna.zou@icdp-ev.org


Kindertagesstätte "Sternenbrücke"/ Caritas Verband
Rödelheimer Landstraße 126
60487 Frankfurt am Main
Telefon: 069 97 09 79 880
Telefax: 069 97 09 79 88 19
kita.sternenbruecke@caritas-frankfurt.de


Trödelheimer Krabbelstube
Alt-Rödelheim 11
60489 Frankfurt am Main - Rödelheim
Telefon: +49 (0)69784859
Telefax: +49 (0)6978995195
E-Mail: troedelheimer-krabbelstube@bvz-frankfurt.de
Internet:http://www.unterstuetzungsverein.de


Sozialpädagogischer Verein: Kindergruppe „Parklöwen“
Rödelheimer Parkweg 6
60489 Frankfurt am Main - Rödelheim
Telefon: +49 (0)69 78074636
Telefax: +49 (0)69 78074952
E-Mail: parkloewen@sozpaed-verein.de


Sozialpädagogischer Verein: Krabbelstube Rödelheim
Rödelheimer Landstraße 194
60489 Frankfurt am Main - Rödelheim
Telefon: +49 (0)69 78074636
Internet:http://www.sozpaed-verein.de


Sozialpädagogischer Verein: Kindertageseinrichtung Kindergruppe
Rödelheimer Landstraße 202
60489 Frankfurt am Main - Rödelheim
Telefon: +49 (0)69 782928
Internet:http://www.sozpaed-verein.de

Samstag, 17. November 2012

Förderverein der Stadtteilbibliothek mit eigener Homepage

Rödelheim. Wer sich über die Aktivitäten und aktuellen Lesungen und Veranstaltungen des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. informieren möchte, kann dies jetzt schnel und bequem über das Internet tun. Ab sofort ist die Homepage des FörSteR unter www.foerster-roedelheim.de freigeschaltet.

Mittwoch, 7. November 2012

Rödelheimer Büchergarten bleibt auch weiter geöffnet

Rödelheim. Gute Nachrichten für die Freunde des Rödelheimer Büchergartens. Der Buchladen in der Lorscher Straße bleibt auch kündtig geöffnet. Wie Peter Kripgans mitteilt, hat dies eine Umfirmierung möglich gemacht. Seit dem gestrigen Dienstag gibt es die  Büchergarten eG i. G., die den Büchergarten zum 1. Dezember übernehmen will.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Stadtteil gegen Rassismus: Braune Schmierereien auf Linke-Plakat

Rödelheim. Bislang war eher witzig bis ärgerlich, wenn ich ab und an abstruse anonyme Briefe im Briefkasten fand,offenbar, weil an meinem Gartentor der Aufkleber "Rödelheim - Stadtteil gegen Rassismus" klebt.
Auch wurde dieser schon analog zum Aufkleber unten rechts im Bild überklebt. Alles okay,verbuche ich unter freier Meinungäußerung. Wobei ich Meinung eigentlich nur denen zugestehe, die sich dazu bekennen und nicht feige und anonym agieren. Aber gut. Rechte Arschgeigen scheinen das anders zu sehen. Nun schickte mir jemand jenes Bild (oben) zu. Und das finde ich schon ein starkes Stück. "Freiheit für Zschäpe" wird dort gefordert, die letzte Überlebende der NSU-Terrorzelle. Dass sich dieser kranke Wunsch nicht erfüllen wird, ist anzunehmen, aber nur ein schwacher Trost angesichts der Tatsache, dass es tatsächlich noch immer Hirne gibt, die sich derart kranke Forderungen ausdenken. Aus diesem Grund habe ich folgenden offenen Brief an einige Mitglieder des Ortsbeirats geschrieben:
"Sehr geehrte Mitglieder des Ortsbeirats,


vor einigen Wochenschon hatte ich Ihnen eine Mail geschrieben. Darin hatte ich Sie darauf hingewiesen, dass ich - seit ich den Aufkleber "Rödelheim - Stadtteil gegen Rassismus" am Gartentor habe, in unregelmäßigen Abständen anonyme Briefe bekommen habe. Ich habe im Blog www.roedelheimer.de mehrfach darüber berichtet. Vor wenigen Wochen, das war der Anlass meines Briefes, wurde bei meinem Aufkleber das Wort "Rassismus" mit "Linksfaschisten" überklebt - so, wie auf dem beiliegenden Foto.
Nun fällt mit immer wieder auf, dass vor allem Plakate der Linken ähnlich überklebt und verunglimpft werden. Zu Bewundern vor der Kita im Biedenkopfer Weg oder, wie auf dem Foto zu sehen, bei Aldi.
Vor diesem Hintergrund wundert es mich umso mehr, dass die Ortsbeirats-CDU das Schild am Hausener Weg jüngst abhängen wollte, aus Angst, so hieß es damals, man könnte glauben, Rödelheim habe ein Rassismusproblem.
So langsam kommt mir angesichts der Verunglimpfungen der Gedanke, dass dieses Problem tatsächlich vorhanden ist - mehr als ich je zu glauben geahnt hätte. Das ist bitter, denn ansich halte ich Frankfurt für eine der tolerantesten Städte, die ich kenne.
Aber: Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dies so bleibt. Sie sollten und dürfen die Augen nicht mehr davor verschließen, dass dieses Problem offensichtlich vorhanden ist, mutmapßlich sogar vorhandener, als wir uns das alle wünschen. Das Problem muss und sollte öffentlich diskutiert werden damit braune Arschgeigen merken: hier ist keine handbreit Platz für braune Gesinnung - nicht jetzt und nicht in Zukunft.
Es wäre übrigens nett, wenn sich mehr als nur Herr Sasse dazu bemüßigt sähen, auf mein Schreiben zu reagieren.

Beste Grüße"

Mal sehen, ob es diesmal mehr als nur eine Reaktion gibt.

Freitag, 26. Oktober 2012

Zum x-ten Mal: Bewaffneter Raubüberfall auf ach ihr wisst es schon

Rödelheim. Mit einer Pistole bewaffnet überfiel ein bislang unbekannter Räuber gestern (Donnerstag) früh gegen 3.15 Uhr eine Spielothek in der Burgfriedenstraße und erbeutete dabei mehrere hundert EUR Bargeld. Der Täter brach dabei die bereits verschlossene Eingangstür auf und bedrohte eine hinzueilende Angestellte, die aufgrund der Geräusche aus einem Nebenzimmer geeilt kam. Er forderte das Bargeld und flüchtete anschließend mit seinem Raubgut.Das teilt die Polizei mit. Kleines Gewinnspiel: Weiß jemand, der wievielte Überfall das in diesem Jahr war? Wer's weiß kann mit die Zahl mailen. Zu gewinnen gibt es 'ne Partie Poolbillard in einer Rödelheimer Spielothek nach Wahl. Ich mach aber nur mit schusssicherer Weste mit.

Samstag, 20. Oktober 2012

Im Ortsbeirat geht es um die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes

Rödelheim. Der Bahnhof ist ja ziemlich weit umgebaut, jetzt geht es weiter mit dem direkten Umfeld. Deshalb sibd Vertreter des Stadtplanungsamtes sind eingeladen, um die aktuellen Pläne für den Baruch-Baschwitz-Platz vorzustellen im Ortsbeirat 7 vorzustellen. Die Sitzung ist am Dienstag, dem 30. Oktober, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum der evang. Cyriakusgemeinde, Wolf-Heidenheim-Straße 7. Die Vorstellung erfolgt im Rahmen der Bürgerfragestunde, also zu Beginn der Sitzung. Niemand muss sich also bis zum spannenden Tagesordnungspunkt den Hintern plattsitzen.
Interessant wird zu hören sein, wie sich die Stadt die Gestaltung vorstellt. Bislang war ja wenig erbauliches zu vernehmen. Bei einer Begehung kritisierten einigen die Positionierung des Toilettenhäuschens, andere wunderten sich, weshalb es wohl Platz für den Flohmarkt, nicht jedoch für einen Wochenmarkt geben soll (vielleicht weiß man ja bei Rewe auf der anderen Bahnsteite warum). Sicherlich auch interessant zu hören wird sein, wie sich die Parksituation rund um den Pendlerbahnhof, der ja bekanntlich um eine weitere Buslinie erweitert wurde, gestalten soll. Schon jetzt sind nämlich im unmittelbaren Umfeld - Breitlacherstraße, Röderich-, Arnoldshainer-, Dreispitz-, Alexanderstraße und im Rödelheimer Bahnweg und sicher auch in der Marquardstraße unter der Woche viele parkende Autos von Pendlern zu beöbachten, während das kleine gebührenpflichtige Parkhaus am Bahnweg leer steht. Ein Anwohnerparken, wie bereits vor einigen Jahren an der Ostseite angedacht, dürfte sicherlich keine gangbare Alternative sein. Bislang jedenfalls war von offizieller Seite noch nichts von einem Parkkonzept, das einen derart wichtigen Verkehrsknotenpunkt Rechnung trägt, die Rede. Man darf also gespannt sein.

BuchhändlerJochen Baumgärtner insolvent - auch der Rödelheimer Büchergarten betroffen

Rödelheim. Bereits am Freitag vor einer Woche, am 12. Oktober, hat Buchhändler Jochen Baumgärtner beim Amtsgericht Offenburg einen Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind neben dem Stammhaus in Kehl (die seit 1954 existierende Buchhandlung Baumgärtner) auch Filialen in Georgsmarienhütte, Hagen, Rinteln (geführt jeweils unter dem Namen Sedlmair), Frankfurt-Rödelheim (Rödelheimer Büchergarten), Einbeck (Haus der Bücher), Gelnhausen (Grimmelshausen Buchhandlung) und Vaihingen (Kern Büro + Buch) sowie die von Baumgärtner geführte Weltbild-Filiale in Kehl.
Die Löhne und Gehälter der rund 50 Mitarbeiter sind bis einschließlich September 2012 bezahlt und in den kommenden drei Monaten über das Insolvenzgeld gesichert.Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Cornelius Nickert bestellt. Das vorläufige Insolvenzverfahren wird voraussichtlich bis Ende Dezember andauern. Der Geschäftsbetrieb wird in dieser Zeit fortgeführt.

Montag, 8. Oktober 2012

Abschied: Pfarrer Schneider hat die Cyriakusgemeinde Richtung Offenbach verlassen


 Rödelheim. Nun ist er also weg. Pfarrer Ludwig Schneider hat die evangelische Cyriakusgemeinde in Richtung Offenbach verlassen. Künftig wird es in der Französisch-Reformierten Kirche in der Heerstraße auch Gottesdienste in französischer Sprache geben. Dafür will  Pfarrer Ludwig Schneider sorgen, der sich nun, seinen hugenottischen Wurzeln entsprechend, den Namen -Trotier angehängt hat. Der gebürtige Wiesbadener war lange in Rödelheim aktiv, dem Stadtteil, in dem er auch aufgewachsen war.
In Rödelheim war er über zehn Jahre lang tätig und wurde im Juli von der Gemeindeversammlung der Französisch-Reformierten Gemeinde als Nachfolger von Pfarrerin Christiane Esser-Kapp gewählt. Gestern wurde der neue Pfarrer in einem Gottesdienst in sein neues Amt eingeführt. Im Dienst ist er bereits seit Anfang Oktober. „Die Stelle passt perfekt zu mir“, sagt der 49-jährige Theologe der Frankfurter Rundschau. 
Eigentlich hatte ich und meine Familie vergleichsweise wenig Kontakt zu Pfarrer Schneider. Dennoch beschlich mich ein Bedauern, als ich vor einigen Wochen in den Gemeindenachrichten davon las. Unsere Kinder sind noch jung, deshalb gehören wir nicht zu den regelmäßigen Kirchgängern. Wir versuchten es ein paar Mal. Nach wenigen Minuten schien es uns aber besser, die Kirche wieder zu verlassen, weil die Kinder einfach noch nicht so lange stillhalten können. Aber ich dachte immer: Wenn die beiden einmal größer werden, dann sind sie bei Pfarrer Schneider in guten Händen. 
Er schien nämlich ganz nah dran, an seinen jüngsten Gemeindemitgliedern, und wirklich an ihnen interessiert. Als er zum Taufvorgespräch zu uns nach Hause kam, setzte er sich ganz selbstverständlich zu den Kindern auf den Fußboden (sitzen ging da noch nicht) und beschäftigte sich mit ihnen. Mich beeindruckte das. Und auch, wenn man sich fortan in Rödelheim über den Weg lief, grüßte er stets freundlich oder blieb, wenn er nicht schon auf dem Rad sportiv vorbeigesaust war, für ein kurzes Schwätzchen stehen. Kurzum: Er gab einem das Gefühl - wie gesagt, wir gehören nicht zu den etatmäßigen Kirchenbesuchern am Sonntag - zur Gemeinde dazuzugehören. Ein schönes Gefühl.
Pfarrer Schneider gehörte auch zu den ersten, die sich meldeten, als dieses Blog online ging. Er hatte gleich erkannt, dass es heutzutage wichtig ist, präsent zu sein und sich zu interessieren - auch bei einem absoluten Spartenprogramm wie diesem Blog. Ohne das jetzt vertiefen zu wollen: Bei der anderen Fraktion habe ich auch widerholt die Zusammenarbeit angeboten, gehört habe ich nichts. Aber das nur am Rande.
Bei Pfarrer Schneider war das anders. Wie selbstverständlich war er bei der "Gründungsveranstaltung" im Stadtteilbüro dabei - das war im April 2011. Wieder mekte man sein echtes Interesse und Aufgeschlossenheit. Nun ist er also weg, schade, aber immer hin nicht aus der Welt - wenn auch in Offenbach :). Wie dem auch sei: Ich wünsche Pfarrer Schneider von hier aus alles Gute, einen super Start und dass er in der neuen Gemeinde seine Pläne und Wünsche verwirklichen kann. Und um den Kontakt zu seinem Rödelheim nicht zu verlieren, gibt es ja auch noch dieses Blog. Deshalb, Pfarrer Schneider, ich zählt auch weiterhin auf Sie als Leser. Glück auf!



Montag, 1. Oktober 2012

Stadtteil gegen Rassismus: CDU fürchtet sich ums Image des Stadtteils

Das Schild „Rödelheim –Stadtteil gegen Rassismus“ könnte signalisieren, dass es in Rödelheim ein Problem mit Rassismus geben könnte. Auf diese abenteuerliche Argumentationslinie, wie sie CDU-Mann Alexander Zollmann im Ortsbeirat vertreten hat, muss man erst einmal kommen. Vorausgesetzt die Rundschau hat das richtig wiedergegeben, wovon ich aber ausgehe. Es ist doch genau umgekehrt, zumindest empfinde ich das so. Denn ein solches Schild signalisiert doch nicht, dass es hier Probleme gibt. Sonst wäre es schon längst dem Vandalismus zum Opfer gefallen. Dieses Schild zeigt mir als Bürger: Hier gibt es Menschen, die sich kümmern, Menschen, die die Augen offen halten und Menschen, die braunem oder sonst wie geartetem Rassismus entgegen treten. Das finde ich ungemein beruhigend. Denn man kann die Augen nicht weit genug öffnen. In einem gebe ich Herrn Zollmann Recht. Frankfurt ist sehr liberal, es würde mich schon sehr wundern, wenn in dieser Stadt braunes Gesocks einen Stiefel auf den Boden bekommen würde. Gott sei dank ist das so! Und das soll auch so bleiben. Und genau deshalb ist ein solches Schild, wie es zum wiederholten Mal diskutiert wurde, gut angelegt und kann gar nicht sichtbar genug angebracht werden. Denn von Sonntagsreden und warmen Worten, wie wir sie dieser Tage zum Tag der deutschen Einheit wieder en masse hören werden, lassen sich die Probleme nicht lösen. Deshalb täten Kommunalpolitiker gut daran, jede Form von bürgerschaftlichem Engagement zu unterstützen.

Ordnungsamt ist Apfeldieben auf der Spur

Rödelheim. Das Ordnungsamt wird zukünftig Kontrollfahrten in Streuobstgebieten der Stadt Frankfurt durchführen, um den Obstdiebstahl auf Privatflächen zu unterbinden. Von Ende September bis Mitte Oktober wird die Stadtpolizei vom Sossenheimer Unterfeld bis zum Berger Hang auch in den Abendstunden und an den Wochenenden verstärkt mit Streifen unterwegs sein.

Schon in der Vergangenheit konnten Obstbaumbesitzer ihre Bäume mit einem gelben Band markieren, das Obstdiebe abschrecken soll. Doch fehlte bisher eine systematische Kontrolle und Abschreckung. Die Kontrollfahrten sind ein Baustein des Streuobstkonzeptes, das die Untere Naturschutzbehörde entwickelt und betreut, um private Obstgärtner bei der Pflege und Nutzung ihrer Streuobstwiesen zu unterstützen.

Wer Obstdiebstahl beobachtet, kann dies beim Sicherheitstelefon unter Telefon 069/212-44044 melden. Das Ordnungsamt hat die Befugnis Personalien festzustellen und Bußgeldverfahren einzuleiten.


Dienstag, 25. September 2012

Rödelheim - Stadtteil gegen Rassismus: CDU möchte Schilder gerne wieder weghaben

Rödelheim. Hier eine Pressemitteilung des Aktionskreises Stadtteil gegen Rassismus:
"Anlässlich der rassistischen Mordserie verabschiedete der Ortsbeirat 7 am 17. Januar eine Resolution: „Ein sichtbares Zeichen setzen: Ortsbezirk 7 gegen Rassismus“. Nach der Abstimmung fragte der OBR-Vorsitzende: „Und was machen wir nun damit?“ Damit der Beschluss nicht nur in den Akten verschwindet, entschlossen sich Initiativen und Vereine im Stadtteil, Ortsschilder anzubringen, die öffentlich sichtbar machen, dass hier  viele Bürger sich gemeinsam gegen rassistische Tendenzen wenden. 
Die amtierende Oberbürgermeisterin und die KandidatInnen zur zur bevorstehenden OB-Wahl wurden um Unterstützung gebeten, die von Petra Roth (CDU) und Peter Feldmann (SPD) auch schriftlich zugesagt wurde. Die Kandidatin der „Linken“ war vor Ort als am 29. Februar über 50 Rödelheimer BürgerInnen, darunter im Stadtteil bekannte Pfarrer, Vereinsvorsitzende und Mitglieder aus CDU, SPD und Linke das neue Ortsschild feierlich einweihten. Die Presse berichtete in großen Artikeln. Die Initiatoren erhielten viele positive Kommentare. Eine japanische Reisegruppe fotografierte sich vor dem Schild. Aus anderen Stadtteilen kamen Anfragen. Die Leiterin des Amtes für Straßenbau sagte der Presse: „Privatleute dürfen im öffentlichen Raum keine Schilder aufhängen… Die Motivation der Bürger sollte man wertschätzen.“ Deshalb werde man auf Formalitäten verzichten.“
Zur Überraschung der Initiatoren ist die örtliche CDU nicht stolz darauf, dass Bürger dem Aufruf, Zeichen gegen die rechtsradikalen Morde zu setzen, öffentlich Nachdruck verliehen haben. Entgegen des toleranten Verzichts auf Formalitäten durch die Amtsleiterin besteht die CDU in einer Anfrage an den Magistrat der Stadt Frankfurt darauf, dass „eine Duldung dieser Aktion …mit Sicherheit eine Verletzung der Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger durch den Staat (wäre).“
Die  Antwort des Magistrats: „Insoweit stellt die in Rede stehende Beschilderung einen, dem Zeitpunkt und den Umständen geschuldeten Einzelfall dar,“ stellt die CDU-Fraktion nicht zufrieden. In einem aktuellen Antrag  (12.09.2012) insistiert sie weiter auf den Formalien.
Doch dann scheint in der Formulierung durch, dass ihr auch der Inhalt nicht zu passen scheint.:
„Unabhängig davon ist festzustellen, dass das in Rede stehende Schild mit seinem Inhalt sowohl in Rödelheim als auch im übrigen Stadtgebiet nicht nur positiv aufgenommen wird sondern auch zu erheblichen Irritationen führt.“

Thema ist die Aktion auch in der Ortsbeiratssitzung am Mittwoch, den 26. September um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Raphael, Ludwig-Landmann-Straße 365

Mittwoch, 19. September 2012

Besprechung: Der Fall Jakob von Metzler - am 24. September im ZDF


Robert Atzorn als Wolfgang Daschner. Foto: ZDF
Der Aufwand, den das ZDF betrieben hat, um diesen Film zu promoten war enorm. In fünf Großstädten - Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Köln luden sie Journalisten ein, um sich den Film "Der Fall Jakob von Metzler", der kommenden Montag, 24. September, 20.15 Uhr, gezeigt wird, vorab anzusehen. Ich durfte auch dabei sein, als vor einiger Woche im Frankfurter Hof der Preview einen guten Dutzend Journalisten vorgestellt wurde - übrigens fast alles Gerichtsreporter. 
Die ersten Zuschauer waren wir nicht - das war die Familie von Metzler und Wolfgang Daschner, der frühere Polizei-Vizepräsident von Frankfurt und die Figur, um deren Sicht dieser Film erzählt ist.
Über ein Jahr wurde recherchiert und gedreht - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mit den Metzlers Sprachen die Produzenten, ebenfalls mit Daschner - nicht jedoch mit dem Mörder, Magnus Gäfgen. Ihn ließ der Produzent bewusst außen vor. Während des Prozesses und später in einem Buch hatte er sich genügend zur Tat geäußert, fanden sie. Der Mord jährt sich am 27. September zum zehnten Mal.

Hier gehts zur Besprechung des Films

Dienstag, 18. September 2012

Stadt Frankfurt hat das Willkommenspaket für Neugeborene überarbeitet

Rödelheim. Seit 2007 verteilt das Kinderbüro im Namen der Stadt Frankfurt das Willkommenspaket auf den Frankfurter Entbindungsstationen.  In den letzten fünf Jahren wurden 43.888 Eltern mit dem Paket zur Geburt ihrer Babys beschenkt. Highligt für viele in der Willkommensbox: Ein Strampler mit Emblem der Eintracht.

Frankfurtgibt sich so als eine familienbegeisterte Stadt mit vielen Angeboten für junge Familien. Das neue Geschenkheft bringt den Eltern diese Angebote näher. Ab sofort finden die Mütter und Väter das Geschenkheft im Paket: 36 Einrichtungen laden in ihre Räume ein und beschenken die Familien mit kostenfreien Angeboten: Theateraufführungen, Museumsbesuche, Vorträge, Beratungsgespräche, Kreativangebote, Sportangebote und Schnupperstunden. Die Geschenkgutscheine sind in vier Sprachen verfasst: Deutsch, Englisch, Polnisch und Türkisch. Dies sind die häufigsten Sprachen von Familien in Frankfurt.. Auch zum ersten Mal gibt es einen Leporello, der Eltern bereits bei der Geburt über die UN-Kinderrechtskonvention in ansprechender Form informiert.
Die Infobroschüre „Frankfurt Main Zuhause – Wegweiser für das Leben mit Baby“ wurde vollständig neu überarbeitet und gestaltet.Neue Themen sind auch drin: Mobilität mit Kindern, Beratungsschwerpunkte wie etwa Partnerschaftskonflikte, Gewalt in der Familie oder Drogen, Vereinbarkeit Familie und Beruf und alles rund um die erste Zahnpflege. Ab Oktober wird wieder eine CD im Paket liegen. Diesmal sogar mit einem dazugehörigen Liederbuch. Auf ihr sind 12 klassische und internationale Kinderlieder zu hören.

Mittwoch, 5. September 2012

Drogeriemarkt DM entsteht in der Westerbachstraße

Rödelheim. Der Schlecker in Redilostraße ist ja bekanntlich der Preite der Drogeriekette zumOpfer gefallen und es sieht nicht so aus, als würde in absehbarer Zeit etwas vergleichbares - Rossmann oder DM - die leer stehenden Räume besiedeln wollen. Jedoch: einen Drogeriemarkt von DM wird es in Kürze geben. An der Westerbachstraße, kurz vor - von Rödelheim aus gesehen - dem großen Rewe-Markt. Dort wird gebaut und es soll die Drogeriekette DM sein. Gut, etwas fußläufiges wäre sicher besser, aber besser als nix.

Designer für Ausstellung bei Ortells gesucht

Rödelheim. Das ORTells dieses & jenes plus "Ein Raum für lokale Küstler und Designer, Workshops, Kinder-Events"  sucht für kommenden Samstag, 8.September, zwischen 9 und 15 Uhr Designer, die Ihre Produkten auf dem Designmarkt im ORTells plus in Alt-Rödelheim präsentieren möchten. Darauf weist die Fräulein Zuckerminz' Designgesellschaft auf ihrer facebook-Seite hin.
 

Bewerbungen bitte an ortellsdiesesundjenes@unitybox.de

Dienstag, 4. September 2012

Nun also doch: Bäckerei Meyer meldet Insolvenz an

Roedelheim. Nun ist es also Gewissheit. In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Frankfurter Rundschau, dass der Roedelheimer Backbetrieb Meyer Insolvenz anmelden muss. Schon seit Monaten kursierten Gerüchte, der Betrieb sei in finanziellen Schweirigkeiten, was jedoch immer wieder dementiert worden war. Nun scheint festzustehen, dass mindestens 8 der insgesamt knapp 30 Filialen demnächst wohl schließen müssen. Betroffen sind dabei auch zwischen 20 und 30 Arbeitsplätze, so die Rundschau. Bereits seit einigen Wochen geschlossen ist die Zweigstelle in der Roedelheimer Radilostrasse.
Eine komplette Schließung scheint aber nicht zur Debatte zu stehen, da es in der Backstube keinen Größeren Investitionsstau gebe, diese also für mögliche Interessenten durchaus attraktiv zu sein scheint. Zur Backstube Meyer gehoeren auch die "Maisons du Pain", auf Edel getrimmte Verkaufsstellen in der Innenstadt, beispielsweise im Oeder Weg.

Sonntag, 2. September 2012

Halbstark: Kläglicher Überfallversuch auf eine Massage-Praxis in der Radilostraße

Rödelheim. Bei dem Versuch eine Massage-Praxis in der Radilostraße zu überfallen, scheiterten zwei junge Männer am Freitagabend um 19.15 Uhr.Zunächst lungerten die 16 und 18 Jahre alten Täter in einem Hinterhof herum und "maskierten" sich mit Sonnenbrillen, bevor sie das Geschäft betraten. Dies wurde bereits von einem Zeugen beobachtet, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite arbeitete. In dem Geschäft bedrohten sie den 47-jährigen Betreiber mit einer schwarzen Waffe und erklärten, dass dies ein Überfall sei. Das wenig beeindruckte Opfer erwiderte fragend, um was für einen Überfall es sich handeln würde. Dies brachte die verdutzten Täter offenbar ziemlich aus der Fassung, so dass sich einer der beiden nun lieber nach den angebotenen Massagen erkundigte. Unmittelbar darauf verließen die gescheiterten Räuber das Geschäft und gingen zu Fuß in Richtung S-Bahnhof.
Dabei wurden sie von dem zuvor genannten Zeugen verfolgt und kurz darauf durch die Polizei festgenommen.

Donnerstag, 23. August 2012

Lasst das Bahnhofsbeet ergrünen! Gemeinsame Aktion zur Verschönerung des Bahnhofs

Rödelheim. Es wird wohl noch Monate dauert oder Jahre, mindestens, bis sich Bahn oder Stadt oder wer auch immer dafür zuständig fühlt, das große Blumenbeet an der Ostweite der Bahnhofsunterführung zu begrünen. Bis es soweit ist, ist wahrscheinlich sämtliche brauchbare Erde durch Starkregen in die Unterführung geschlämmt.
Deshalb möchte ich eine Anregung dankbar aufnehmen, die ich gestern in der aktuellen Ausgabe des Main-Nidda-Botens fand. Darin schlug ein Leser E. Held vor, selbst aktiv zu werden und das zugewucherte und verwilderte Entrée zu begrünen, ehe es total versifft. "Wie wäre es, wenn ab September jeder Rödelheimer in seinen Garten schaut, was er an Ablegern entbehren kann und dies zu einem ,Anpflanztag' zum Bahnhof mitbringt", heißt es in dem Leserbrief. "Vielleicht können die ansässigen Gärtnereien (oder andere ortsverbundene Betriebe und Organisationen) die passende Erde spenden oder auch einen kleinen Baum. Der Ortsbeirat, ein Gärtner oder andere Aktive könnten vielleicht die Koordination übernehmen, überschüssige Ableger könnten dann getauscht werden, wie in anderen Tauschbörsen auch", heißt es weiter. "Jeder Rödelheimer, der etwas gespendet hat, sieht seine Pflanzen im Vorbeigehen und vielleicht wäre das auch ein Schritt in Richtung Gemeinschaft."
Eine großartige Idee, wie ich finde. Und sicherlich wird auch der Blumenguerillero El Guappo, der sich im Frühsommer mehr oder weniger erfolgreich durch ausstreuen von Saatgut an der Begrünung versuchte, mit von der Partie sein.
Gerne übernimmt der Blog die Koordination. Frage in die Runde: Termin am 15. oder 22. September, jeweils Samstag? Vielleicht so gegen 10 am Morgen oder eher nachmittags? Wer bringt was mit? Wer kann was besorgen? Wer holt die Erlaubnis bei der Bahn ein?
Ich (Andreas Nöthen) will gerne ein paar Blumenzwiebeln besorgen, Kaffee und Tee kochen und das ganze für die Nachwelt dokumentieren. Wer ist sonst dabei? Schreibt eure Vorschläge einfach als Kommentare hier hinein oder mailt: roedelheim.blogspot@googlemail.com. Sobald sich etwas zählbares tut, erfahrt Ihr es hier!

Dienstag, 21. August 2012

Aktionen zum verkaufsoffenen Sonntag am 2.9.2012:

VERKAUFSOFFENER SONNTAG 02.09.12

1 IZGI OBST & GEMÜSE MARKT, RADILOSTR 34 - TÜRK. SPEZIALITÄTEN MIT MUSIK
2 TONGMADEE THAI MASSAGE, RADILOSTR 35 - KAFFEE & TEE
3 PAPPMARCHÉ, ALEXANDERSTR 27 - TEE & KUCHEN
4 RÖDELHEIMER BÜCHERGARTEN, LORSCHER STR 13 - KAFFEE & KUCHEN
5 BIOMARKT PICARD, LORSCHER STR 16 - FLAMMKUCHEN, FEDERWEIßER, KAFFEE & KUCHEN
6 BLUMENLADEN WÜSTENROSE, ALT RÖDELHEIM 25 - KRÄUTERVARIATIONEN & GETRÄNKE
7 DEMIRS BISTRO, ALT RÖDELHEIM 40 - TÜRK. SPEZIALITÄTEN, TEE
8 ORTELLS DIESES&JENES, ALT RÖDELHEIM 23 - GETRÄNKE, KAFFEE & KUCHEN, MUSIK
9 FOTO KÖSER, ALT RÖDELHEIM 23 - WEIN

DESIGNER IM ORTELLS DIESES&JENES
8 EUGENIA RUBEN - KALLIGRAPHIE & DESIGN WERKSTATT
8 SIMONE CORNEL - RAUM UND LICHT
8 ZIALEE - KINDERBEKLEIDUNG UND MEHR
8 RINGO RIEGEL - KINDER WORKSHOP



Mittwoch, 15. August 2012

Bahnhof Rödelheim: Rampenposse geht mit unverminderter Dämlichkeit weiter

 Rödelheim. Die Rampenposse am Rödelheimer Bahnhof geht mit unverminderter Dämlichkeit weiter. Nachdem ein Hinweisschild zunächst Rottstuhlfahrern das Befahren der Rampe untersagte (wie mehrfach berichtet) und der Bahn und der Stadt Frankfurt ein stadtweites Kopfschütteln bescherte, hängen nun neue Schilder (siehe links). Immerhin: Es ist nicht mehr verboten, die Rampe zu befahren. Aber weiß jeder Nutzer, was eine Steigung von 10 Prozent bedeutet. Hier bewegen wir uns in Größenordnungen eines veritablen Alpenpasses. Nun ja: Den Rollstuhlfahrern wird dieses neue Schild sicherlich ganz toll weiterhelfen. Sie brauchen sich jetzt nicht mehr diskriminiert zu fühlen. Steil bleibt's trotzdem. Oh weh, oh weh.

Samstag, 11. August 2012

Vorsicht! Dubiose Inkassowelle

Rödelheim. Vor einer neuen dubiosen Inkassowelle warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Derzeit erhalten die Beratungsstellen zahlreiche Beschwerden über Mahnschreiben der Anwalts-Inkasso-Zentrale mit Sitz in Osnabrück. Rechtsanwalt Ingo Müller macht darin zweifelhafte Forderungen aus telefonisch abgeschlossenen Gewinnspieldiensten geltend. Er gibt an, Rechnungen von 2010 seien noch nicht beglichen worden. Neben den offenen Beträgen berechnet er Mahn- und Rechtsanwaltskosten. Teilweise werden dieselben Forderungen gleichzeitig auch von dem Unternehmen National Inkasso (ehemals: wecollect) in Düsseldorf beigetrieben. Die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht. Betroffene müssen grundsätzlich nur dann zahlen, wenn sie am Telefon einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen haben. Ist kein Vertrag zustande gekommen oder wurde er durch Täuschung untergeschoben, sollten Betroffene der Forderung schriftlich widersprechen. Wer im Zweifel ist, welche Stelle zum Forderungseinzug berechtigt ist, sollte sich Nachweise vorlegen lassen.

Einen Musterbrief bietet die Verbraucherzentrale auf ihrer Internetseite unter www.vz-rlp.de/gewinnspiele sowie in den örtlichen Beratungsstellen und Stützpunkten. Wer Unterstützung benötigt, kann sich nach Terminvereinbarung bei der Verbraucherzentrale auch persönlich beraten lassen.


Mittwoch, 8. August 2012

Rödelheim Stadtteil gegen Rassismus: Gegner der Aktion werden aktiv

Rödelheim. Im Frühjahr schlossen sich engagierte Rödelheimer zusammen und gründeten die Aktion "Rödelheim Stadtteil gegen Rassismus". Als gut sichtbares Zeichen wurde ein ortsschildähnliches Schild (vgl. nebenstehender Aufkleber) gut sichtbar am Hausener Weg installiert. Für Sympathisanten der Aktion wurden Aufkleber gedruckt, die gegen eine kleine Spende etwa beim Metzger Kerber oder im Büchergarten erhältlich sind.
Auch ich klebte mir einen solchen Aufkleber ans Gartentor. Seither geht es los: Zunächst erhielt ich verquaste, preudophilosofische Abhandlungen über Rassismus in den Briefkasten geworfen. Anonym versteht sich. Wer gibt sich schon gern als Rechtssympathisant zu erkennen? Dann muss das wohl besser nachts geschehen.
Die Texte waren so abstrus, dass ich sie gleich wegwarf. In unregelmäßigen Abständen folgten weitere Schriften. Alle landeten ungesehen im Müll. Das scheint den Urheber zu ärgern. Denn nun legte er offenbar selbst an. Auf gelbem Papier druckte er "Links Faschisten" und überklebte damit in einer Nacht-und-Nebel Aktion an unserem Aufkleber das Wort "Rassismus". Mal davon abgesehen, dass es bemerkenswert ist, wie man bei einem Wort eine Fehlerquote von 100 Prozent hinbekommen kann (ich hätte ja vorher mal im Duden nachgeschaut) zeigt diese Aktion doch etwas ganz anderes: Mitten in Rödelheim, also mitten unter uns, leben Menschen, deren Sympathie für braunes Gedankengut offenbar soweit geht, dass sie nicht nur an Stammtischen ihre Latrinenparolen verbreiten. Sie sind offenbar bereits, sich vor den Karren spannen zu lassen und aktiv zu deren Verbreitung beizutragen.
Bislang hatte ich das Gefühl, Rödelheim sei ein liberaler weltoffener Stadtteil. Ich finde das auch weiterhin. Aber man merkt: Weltoffenheit ist kein Selbstläufer. Das haben die Initiatoren der Aktion "Rödelheim Stadtteil gegen Rassismus" offenbar schon länger erkannt und entsprechend gehandelt. Damit dies auchan der örtlichen Politik nicht unbemerkt vorübergeht, habe ich eine ganze Reihe von Ortsbeiräten jeglicher Couleur über die Klebeaktion informiert, um zu sensibilisieren.
Ist so etwas auch schon einmal an anderer Stelle passiert?

Dienstag, 7. August 2012

Rödelheimer Popstar Sabrina Setlur sattelt um

Aus gegebenem Anlass (s. u.) nochmal: 
Rödelheim. Sabrina Setlur sattelt anscheinend um. Erfahren haben will das das Internetportal http://www.noows.de/ herausgefunden haben und beruft sich dabei wiederum auf die Bild-Zeitung. Demnach will die frühere Rapperin das Singen an den Nagel hängen und kündtig einen Bürojob machen: in einer Modelagentur. Die 37-Jährige sagte in einem RTL-Interview, dass sie in der Agentur für die Suche von "Menschen mit Charakter und Schönheit" zuständig ist. "Mein Job ist einfach eine Sache, die mich interessiert hat, aber Musik wird auf jeden Fall immer die Nummer eins bleiben", betonte Setlur, wie bild.de nun berichtet.

Die Rapperin und Sängerin wurde 1995 von Moses Pelham und Thomas Hofmann ("Rödelheim Hartreim Projekt") bei der Plattenfirma Pelhams unter Vertrag genommen. 10 Jahre nach ihrem Debüt mit "Ja, klar" konnte sie einen Nummer Ein-Hit mit "Du liebst mich nicht" landen. Ihr Album "Die neue S Klasse" erreichte Goldstatus. Auch mit ihrem dritten Album aus dem Jahr 1999 hatte sie Erfolg. Doch die Verkaufszahlen gingen mit ihrem Album "Rot" im Jahr 2007 immer weiter runter –trotz medienwirksamer Liaision mit Bobbele Boris Becker.  Vor drei Jahren gab die dreifache Echo-Preisträgerin bekannt, dass sie mehr als 40.000 Euro Schulden hatte. Außerdem zoffte sie sich öffentlich in der Bildzeitung mit der Rödelheimer Zahnärztin Selina L. Auch dabei ging es um Geld. 

2003 saß Setlur in der "Popstars"-Jury. Ein paar Jahre später war sie in der Sendung "Die Promi-Singles – Traumfrau sucht Mann" auf Sat.1 zu sehen. Doch anstatt es immer wieder im Fernsehen zu versuchen, hat sie nun einen guten Job bei einer Agentur. Diese Strategie würde sich auch einigen anderen Prominenten empfehlen, die oft stillose Angebote im Fernsehen annehmen, nur um noch irgendwie im Gespräch zu bleiben anstatt würdevoll von der Fernsehwelt Abschied zu nehmen. Doch da Sabrina Setlur die Musik zu ihrer Nummer Eins erklärt hat, ist ein Comeback irgendwann nicht auszuschließen.



Witzige Werbeidee der Zahnärzte

Witzige Werbeidee! Wobei ja auch sonst durchaus Nähe zum Rödelheimer Gangsta-Rapper-Millieu bestand. Wie war das noch gleich mit Sabrina Setlur?

Dienstag, 24. Juli 2012

Breitlacher Straße: Bauträger aus Eschborn plant hochwertige Eigentumswohnungen

Rödelheim. Lange versuchten die Besitzer, das Haus und Grundstück in der Breitlacherstraße 32 an den Mann zu bekommen. Zuletzt schien es sogar so, als würde sich edel-Makler von Poll daran die Zähne ausbeißen. Die Preisvorstellungen schienen illusorisch: eine gute halbe Million sollten Interessenten bezahlen - viel zu viel für ein sanierungsbedürftiges Haus mit einem 700 Quadratmeter großen Grundstück. Alleine letzteres mit einem Wert von rund 350 000 Euro. Für einen privaten Interessenten - es gibt bekanntlich genügend junge Familien, die ein Eigenheim in Rödelheim suchen - wäre das kaum zu stemmen gewesen.
Also muss ein Investor her. Und  nun scheint Bewegung in die Sache bekommen zu sein. Das Unternehmen FPI-Projekt aus Eschborn hat die Pflöcke eingeschlagen, wirbt für den Neubau von sechs modernen Eigentumswohnungen.
Laut Internetseite den Unternehmens sollen die beiden Penthouse-Wohnungen eine Wohnfläche von 92 Quadratmeter haben. Zuzüglich Terrassenfläche. Die größten Wohnungen finden sich im Erdgeschoss, mit jeweilss 121 Quadratmetern Wohnfläche bei 5 Zimmern. Angeblich sind die Wohnungen oben und unten bereits verkauft, die beiden in der Mitte im 1. OG sollen reservirt sein, zu einem Preis von 388 500 Euro pro Stück - da scheint die Rendite zu stimmen.
Über den Bauträger selbst verrät die Firmenhomepage nicht viel. Dort (www.fpi-projekt.de) heißt es: "Wir haben in den vergangen Jahren mehrere Immobilienprojekte im Rhein-Main-Gebiet, in Mittelhessen und in Berlin realisiert. Damit haben wir vielen Menschen neuen Wohn- und Lebensraum geschaffen und vielen Kapitalanlegern ein Investment für Ihren Vermögensaufbau erstellt. Unsere Referenzliste im Einzelnen wird derzeit überarbeitet und Ihnen demnächst hier vorgestellt."  Und weiter: "Das Kerngeschäft der FPI Frankfurter Projekt & Immobilien GmbH besteht darin, anspruchsvolle und hochwertige Eigentumswohnungen in bester Lage zu errichten. Wir bieten hohe bauliche Qualität und eine nachhaltig gute Vermietbarkeit der Anlageobjekte um den bedürfnissen der Kaptialanleger nach Sicherheit und Rentabilität nachzukommen. Aus diesem Grund achten wir bei unseren Projekten besonders darauf, dass die Immobilie ein Alleinstellungsmerkmal auszeichnet: z.B. eine gute Innenstadtlage, ruhige Wohngebiete, etc. Hiermit stellen wir sicher das unsere Immobilien als Vermögensanlage langfristig nachgefragt werden und somit wertbeständig sein."
Vorgesehen ist für jede Wohnung ein Fahrzeugstellplatz - nicht eben viel. Es dürfte also, wenn die Wohnungen bezogen werden, etwas enger werden mit dem Parkraum in der Breitlacher Straße.

Bäckereikette Mayer macht Filiale in der Radilostraße dicht

Rödelheim. Die Finanzkrise beim Rödelheimer Bäcker Mayer scheint wohl doch größer als gedacht. Nun hat der Bäckereibetrieb die Filiale in der Radilostraße geschlossen. Die Zweigestelle bei Lidl, vormals Pappert, soll aber erst einmal geöffnet bleiben.

Der Rödelheimer Backbetrieb scheint in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken. Schon vor einigen Wochen berichtete die Frankfurter Rundschau, dass bei Mitarbeitern noch Gehälter ausstehen. " Die Geschäftsführung hatte dementiert, in Schwierigkeiten zu stecken.Das Unternehmen stehe ,volle Breitseite', man habe lediglich von monatlicher auf wöchentliche Zahlung umgestellt, ,ein ganz normaler Vorgang', wie Mayer sagt. Leider sei es ,ein großes Problem in Deutschland', dass die Menschen nicht mehr rechnen könnten. „Wir haben kein Defizit und keine Rückstände bei Gehaltszahlungen an unsere Mitarbeiter“, sagte Oliver Mayer der FR in ihrer Ausgabe vom 28. Juni. (http://www.fr-online.de/frankfurt/baeckerei-kette-mayer-mayer-mitarbeiter-klagen-ueber-ausbleibende-gehaelter,1472798,16493196.html)- Vielmehr hätten, so die Geschäftsführung gegenüber der FR, Klauereien der Mitarbeiter zu einem sechsstelligen Defizit geführt. Von 420 000 Euro soll die Rede sein.

Es liegt sicherlich nicht an der großen Backauswahl im Stadtteil, dass bei Mayer die Finanzen in den Seilen zu hängen scheinen, schließlich sind die 22 Filialen über Frankfurt verteilt.

Sonntag, 22. Juli 2012

Umbau Rödelheimer Bahnhof: Befahren der Rampen für Rollstuhlfahrer verboten

Und weil's so peinlich ist und einige darum gebeten hatten, das Thema einmal aufzugreifen - haben wir bereits gemacht in diesem Frühjahr, als Erste weit und breit. Voila:

Rödelheim. Wenn man denkt, schlimmer geht's nimmer, dann frag doch einfach.....die Bahn. Heute: Wundersames vom Umbau der Rödelheimer Bahnhofs, Teil pppffffff keine Ahnung, mindestens dreistellig.
Mit nunmehr einjähriger Verzögerung ist der Bahnhof natürlich immer noch nicht fertig, geschweige denn barrierefrei - wie vollmundig angekündigt. Das schlechte an der Nachricht: er wird es wohl auch nie werden. Zumindest, wenn man die Schilder richtig deutet, die seit wenigen Tagen hinter Zäunen hoch über den Aufgängen der Rampen hängen. "Befahren für Rollstuhlfahrer verboten!" Ja, richtig gelesen. Keine Warnung von wegen, aufgepasst, das ist mächtig steil hier, da könnte einem in der enorm ausladenden Schleife vielleicht die Puste ausgehen. Nein, regelrecht verboten ist das Befahren der Rampe für Rullstuhlfahrer.
Bislang hatte ich es für einen Witz gehalten

Dienstag, 5. Juni 2012

Rödelheimer Bahnhof: Arbeitskreis zur Verschönerung

Rödelheim. Der neue Rödelheimer Bahnhof ist fast fertig. Und er ist schön. Schön grau vor allen Dingen. Da dies sicherlich nicht so bleiben wird - erste Schmierereien gibt's ja schon - gibt es Überlegungen, den Sprayern zuvorzukommen  und einen Arbeitskreis zur Verschönerung des Bahnhofs zu gründen.

"Denkbar ist in diesem Zusammenhang die Gründung einer Arbeitsgruppe, an der sich Vertreter des Ortsbeirates, der Jugendeinrichtungen, der Stadtverwaltung und Künstler aus Rödelheim beteiligen.
Ziel wäre es, ein ästhetisch ansprechendes Gestaltungskonzept entwickeln und mit Beteiligung von Jugendliche, Kindern und Rödelheimer Künstler umzusetzen. Dass dieses Projekt einer engen Begleitung durch den Ortsbeirat und der Stadtverwaltung bedarf, ist selbstredend", schreibt Quartiersmanagerin Heike Hecker in einer Pressemitteilung. 
In Absprache mit dem Ortsbeirat und in fachlicher Beratung mit dem Arbeitskreis Jugend möchte Heike Hecker nun zu einem ersten Treffen einladen. 
 
Terminvorschlag: Mittwoch, 27.6. um 19 Uhr
im Nachbarschaftsbüro Westerbachstraße 29/Ecke Langer Weg.

Natürlich darf jeder, der will, mitmachen und kommen.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Rödelheimer Musiknacht 2013

die Vorbereitungsgruppe der Rödelheimer Musiknacht hat gerade getagt.
Das wichtigste Ergebnis schon mal vorab:
die Rödelheimer Musiknacht 2013 findet am 25.5.2013 statt.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Im Zentmarkweg öffnet im Juni die erste deutsch-chinesische Kita Hessens

Rödelheim. Der zweijährige Thomas fragt: „Willst du mit mir qiánfú spielen?“. Sein neuer Freund Revey antwortet: „Āi, ich verstecke mich, und du zählst bis 100.“ Dialoge, wie Thomas und Revey sie führen, sind in Rödelheim bald Alltag. Denn im Zentmarkweg entsteht hessenweit die erste deutsch-chinesische Kindertagesstätte. Das Dach ist schon gedeckt, die Fenster eingesetzt und die Außenfassade gestrichen. Aktuell geht es mit Hochdruck an die Inneneinrichtung.

Yi Tao ist die Erste Vorsitzende des Internationalen Chinesisch-Deutsch pädagogischen Vereins (ICDP) und mächtig stolz: „Nach fast fünf Jahren ist es am 1. August endlich soweit. Unsere gemeinsame Vision einer bilingualen Kindertagesstätte wird wahr.“ Tao lebt seit über 26 Jahren in Deutschland, ihre Kinder sind hier geboren und zur Schule gegangen. Von Beginn an engagierte sich Tao im Elternbeirat, ihre Kinder nahmen das wöchentliche Angebot einer Sprachschule wahr und lernten nicht nur die Sprache Chinas, sondern auch chinesische Werte kennen. Tao bedauerte es immer, dass es kein größeres Angebot in diesem Bereich gibt. Eine Kindertagesstätte, in der die Kleinen in einer bilingualen Umgebung mit deutschen und chinesischen Werten und sprachlichen Errungenschaften erzogen werden, hätte sie sich für ihre Kinder gewünscht. Während ihrer vielen Tätigkeiten in Elternkreisen stellte sie fest, dass sie nicht alleine mit diesem Wunsch war. Und so war die Idee für Jojo geboren - die erste bilinguale Kindertagesstätte in Frankfurt. Jojo ist chinesisch und heißt übersetzt „kleines Reh“.

Dienstag, 22. Mai 2012

Gastro-Test: Trattoria im Sportgarten ist sehr empfehlenswert

Rödelheim. Dass ein Neuanfang - ob Gewerbe oder in der Gastronomie - in Rödelheim nicht immer einen Rückschritt sein muss, haben zuletzt einige Läden bewiesen. Ein weiteres Beispiel ist die Pizzeria & Trattoria im Sportgarten der FTG. Bis vor einem guten Jahr war dort ein griechisches Restaurant. Die Einrichtung vereinsheimmäßig: dunkle Holztische und -stühle, zweckmäßig und nur dann gemütlich, wenn man  es rusikal mag.

Inzwischen ist in der Gaststätte eine Pizzeria. Lutri Pino ist der Betreiber und Inhaber, manch einem in Rödelheim sicherlich kein Unbekannter. Er hat vor allem aus dem biederen Vereinsheim eine echt schicke Trattoria gemacht - Tine Wittler lässt grüßen: ein paar Eimer weiße Farbe, schicke weiße Tischdecken, ein minimalistischer Blumenschmuck und schöne hochlehnige Stühle - und aus dem muffigen Kabuff wird schon fast ein edler aber vor allem gemütlicher Szenetreff. Fein gemacht!!

Wenn jetzt nur noch das Essen und der Service stimmt. An letzterem gibt es nicht zu meckern. Freundlich, aufmerksam und kundenorientiert - so sollte es überall sein. Hier aber ist es wirklich so. Ein alkoholfreies Radler ist gar kein Problem etwa, auch wenn es gar nicht auf der Karte steht. Zur Begrüßung gibt es Weißbrot mit einem Quarkdip und die Kerze brennt, ehe man auf seinen vier Buchstaben sitzt.

Zu essen gab es ein Tagesgericht - Scaloppini mit Garnelen und eine Pizza Parma mit Rucola und Parmesan. Beide Gerichte (rund 11 Euro und 8,50 Euro) waren durchaus preiswert - gutes Preis-Leistungsverhältnis, auch wenn der Parmesam aus der Sparreibe kam und nicht grob gehobelt war - geschenkt. Auch war das Essen flott da, kein langes Warten war nötig, obwohl der Laden gut gefüllt war.

Fazit:
Ambiente: 5/5
Essen: 4,5/5
Gesamturteil: sehr empfehlenswert!

Kontakt:
Rebstöcker Weg 15, Telefon: 069/780 763 28
Geöffnet:
Di. bis Fr. 11.30 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr
Sa. 17.30 bis 23 Uhr
So. 11.30 bis 14.30 und 17.30 bis 23 Uhr
Montags Ruhetag

Sonntag, 13. Mai 2012

GÄSTEBUCH ZUR RÖDELHEIMER MUSIKNACHT


Liebe Gäste, Fans, Zuhörer, Besucherinnen der Rödelheimer Musiknacht,

Vorbereitungsgruppe und Musikerinnen und Musiker wünschen euch viel Freude und Spaß bei unserem Stadtteilprojekt. Wer will, kann hier einen Eintrag in unser "Gästebuch" abgeben. Am einfachsten ginge das mit einem "Kommentar".

Wir freuen uns auf euer Feedback!

Samstag, 12. Mai 2012

Programm zur Rödelheimer Musiknacht 2012 - Aktualisierungen hier!

hier der Link zum Programm der Rödelheimer Musiknacht: http://www.frankfurt-sozialestadt.de/Aktivitaeten_Roedelheim/Roedelheim_01aktuell.htm.


Aktualisierungen und Ergänzungen:

Änderungen von Orten und ggf. Zeiten

vom Pavillon Brentanopark in den
Gemeindesaal der Ev, Cyriakusgemeinde, Alexanderstr. 37, Hinterhof:Der zeitliche Ablauf bleibt bestehen. Alle ursprünglich am Pavillon geplanten Konzerte finden im Gemeindehaus statt.

Rollschuhbahn Brentanopark Das Kinoorgel-Konzert mit Sven Wortmann und Buster Keaton findet ab ca. 22.15 Uhr im Gemeindesaal , Alexanderstr. 37, Hinterhof statt.


Garten Jürgen Salerno, Breidensteiner Weg
Bei Regen wird das Konzert ab 20 Uhr in die Turnhalle der Brentanoschule. Biedenkopfer Weg 33 verlegt.


Niddagaustraße 17 bzw. Solmspark
Die Konzerte mit Petra Kühmichel und Freunden werden in die Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostr. 17-19 verlegt, Beginn: 19 Uhr !

Neu im Programm der Rödelheimer Musiknacht :

Auguste-Oberwinter-Haus
:18 Uhr: Die aal’ Sens’ tritt auf mit Skiffle/Blues/Mitmachmusik (der Auftritt von Amanda taktlos entfällt).

Sitzgruppe am Rödelheimer Schloss/Solmspark :
20-21 Uhr Seppl mit Akkordeon-Musik auch zum Mitsingen

Gemeindesaal, Alexanderstr. 37: 19-20 Uhr Jumping Daddies (Swing)


(Stand: 10.5., 19 Uhr)



Donnerstag, 3. Mai 2012

Afrikanisches Kulturfest geht nun doch in die nächste Runde

Rödelheim. Unter der Überschrift „Rettung in letzter Sekunde“ hat der Senegal-Verein folgende Pressemitteilung verschickt:

Lange Zeit stand die Zukunft des „Afrikanischen Kulturfests Frankfurt“ auf der Kippe. Quasi auf
den letzten Drücker haben Veranstalter, Unterstützer, Vertreter der Stadt Frankfurt und alle
beteiligten Entscheidungsträger eine Lösung gefunden, so dass der insgesamt 7. Auflage der
beliebten Veranstaltung nun nichts mehr im Wege steht.
Mit über 5.000 Besuchern hatte das „Afrikanische Kulturfest Frankfurt“ im vergangenen Jahr so viel Zuspruch wie noch nie. Doch gerade dieser Erfolg hätte fast für ein sang- und klangloses Ende der Veranstaltung gesorgt. Das städtische Grünflächenamt ließ verlauten, der traditionelle Veranstaltungsort - der Solmspark in Rödelheim - sei solch einem Ansturm von Menschen nicht mehr gewachsen, und erteilte für die neuerlich geplante Ausrichtung im Jahr 2012 zunächst keine Genehmigung mehr.
Das drohende Aus für eines der beliebtesten sommerlichen Kulturevents in Frankfurt zog über Monate hinweg ein reges Echo in der Presse nach sich und stieß bei vielen Besuchern und Förderern auf extremes Unverständnis. Nach mehreren Monaten intensiver Gespräche hat man zum Glück nun doch  inen gangbaren Weg gefunden, die Veranstaltung auch 2012 stattfinden zu lassen.
Unterstützung auf diesem langen Weg kam durch den parteiübergreifenden Einsatz vieler Frankfurter
Stadtverordneter, durch die scheidende Oberbürgermeisterin Petra Roth sowie vom städtischen
Grünflächenamt und der Messe Frankfurt. Der Veranstalter - die Initiative „Afrika Kulturprojekte e.V. - möchte sich an dieser Stelle bei allen Genannten ganz herzlich dafür bedanken, dass dem
interkulturellen Dialog in unserer Stadt eine wichtige Plattform erhalten bleibt.
Was sich dieses Jahr ändert: Der Veranstaltungsort wurde vom Rödelheimer Solmspark auf dasRebstockgelände an der Messe verlegt.Statt wie bisher Mitte/Ende August findet das „Afrikanische Kulturfest Frankfurt“ 2012 bereits vom 29. Juni bis 1. Juli statt Was bleibt: Auch dieses Jahr startet das Fest mit einer Auftaktveranstaltung. Dazu werden am Abend des 29. Juni prominente internationale Gäste erwartet. Teilnehmer Uhrzeit und Ort werden kurzfristig bekanntgegeben. In den folgenden zwei Tagen steht dann das gemeinsame Feiern im Mittelpunkt. Dazu bereiten die Veranstalter derzeit wieder ein Programm mit hochkarätigen Musik-Acts, Sound-Systems, Filmen, Künstlern und Kinderaktivitäten vor. Auch der Bazar mit Kunsthandwerk aus Afrika und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt wird seine Pforten wieder öffnen. Das genaue Programm wird in Kürze bekanntgegeben.


Mittwoch, 2. Mai 2012

Rödelheimer bleiben in Rödelheim: Kontakt für Hausverkäufer und -interessenten

Rödelheim. Bezahlbarer Wohnraum bzw. Wohneigentum für junge Familien - das ist in Rödelheim durchaus möglich, wenn man zeitig davon Wind bekommt und gierige Makler, die teilweise Kaltaquise betreiben nach dem Motto: "Wolle dein Haus verkaufe" - umgeht. Immer wieder werde ich auf Spielplätzen angesprochen, ob ich nicht etwas gehört habe, oder ob ich die Ohren offen halten könne. Klar, mache ich gerne - mir ist ja auch dran gelegen, dass junge Familien in Rödelheim bleiben, denn die Infrastruktur ist okay und der Stadtteil ziemlich lebenswert. Das soll ja auch so bleiben.
Doch Makler sibd ja auch nicht doof. Die Sparzinsen im Keller, Anleihen und Aktien zu riskant, das treibt auch institutionelle Anleger in den Wohnungsmarkt. Der Markt ist so eng, dass selbt vergleichsweise schrottreife Immobilien zu Höchstpreisen vermakelt werden.
Um dies zu verhindern und um jungen Leuten die Chance zu geben auch mit Nachwuchs in dem Stadtteil leben zu können den sie mögen, möchte ich dieses Blog dazu zur Verfügung stellen, zwischen Verkaufswilligen und Interessenten zu vermitteln. Keine Sorge: hier wird keine Provision fällig - Spenden für das Betreiben des Blogs oder gemeinnützige Einrichtungen im Stadtteil sind stattdessen aber jederzeit willkommen. Aber keine Pflicht!!!!
Wer also jemanden kennt, der wiederum jemanden kennt, der mit dem Gedanken spielt, ein Haus oder eine Wohnung zu verkaufen, kann sich gerne hier melden. Entweder setze ich einen kurzen Steckbrief (Fotos wären dann gut) hier ein, oder aber ich gebe die Kontaktdaten kurzerhand und diskret weiter. So bleiben die Rödelheimer in Rödelheim - was ja auch nicht schlecht ist. Und anders herum: wer etwas sucht, kann sich ebenfalls melden - je nach Aufkommen, werde ich eine entsprechende Seite zuschalten. Also nur Mut und viel Glück beim Suchen und Finden.

Freitag, 27. April 2012

Polizei warnt vor falschen Mahnungen der Staatsanwaltschaft

Rödelheim. Heute gingen bei der Polizei zahlreiche E-Mails von Personen ein, die E-Mails mit Anhängen erhalten hatten, deren Absender angeblich die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ist. Darin werden sie bezichtigt, Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben. Bei diesen Mail handelt es sich um Fälschungen, wie die Frankfurter Polizei warnt.
 Die Masche: Den Empfängern wird eine zahlungspflichtige Abmahnung in Aussicht gestellt und sie werden gebeten, einen Anhang zu öffnen, in dem sich vermutlich ein sog. "Trojaner" befindet. Der Text der E-Mail lautet beispielsweise: Ihre Mail Adresse ist in der konfestierten Datenbank von Webseite Ddl-warez-com gesichtet worden. Auf diesem Portal wurden von Ihnen rechtswidrig Raubkopien von urheberrechtlich geschützten Werken runtergeladen.
 Die Abmahnung für diese Tat kann bis zu 900 Euro betragen. Es wird ein Verfahren nach § 102(a) gegen (Anm.: hier ist der Name des Empfängers eingesetzt) gestartet wo Ihre IP mit Täter IP verglichen wird. Die genauen Registrierungsdaten so wie die IP und das Datum finden Sie im Anhang. Es ist auch eine Schulderklärung nach § 315 BGB im Anhang zu finden, welche ausgefüllt und an uns zurück versendet werden muss. Hochachtungsvoll Staatsanwaltschaft Frankfurt"
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main keine Mahnungen per E-Mail verschickt und empfohlen, die Anhänge nicht zu öffnen. (Quelle: Polizei)



Sonntag, 15. April 2012

Apfelwein-Botschaft bei Possmann: Hier nun der ultimative Test

Rödelheim. Über die Apfelwein-Botschaft, so das neue Restaurant auf dem Gelände der Kelterei Possmann wird zurzeit viel geredet im Stadtteil. Durchaus zu recht wie ich finde. In den letzten Tagen habe ich den neuen Laden "getestet".
Der Blick auf die Speisekarte verheißt Bodenständiges, aber durchaus mit Pfiff. Den Handkäs gibt es in verschiedenerlei Variationen - gebacken, als Carpaccio oder ganz klassisch zu Brot. Kosten konnten wir dies leider nicht. Der Handkäs war aus, wie ein zerknirschter Küchenchef leider mitteilen musste. Schade eigentlich. Sicher noch ein kleiner Kollateralschaden  - das Restaurant hat ja erst ein paar Tage auf, da läuft noch nicht alles wie am Schnürchen.
Also ein Grund wieder zu kommen - und sicher nicht der einzige. Wir bestellen Frankfurter Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln mit grüner Soße zu 12,50 Euro. Kein überzogener Preis, auch wenn die Portion nicht gerade üppig bemessen war. Aber auch nicht knauserig. Tafelspitz vom Kalb mit derselben Garnitur ist für 13,50 zu haben. Dafür gibt es drei Scheiben Fleisch - angemessen, wie wir finden. Es gibt auch Gerichte für deutlich unter 10 Euro. Himmel und Erde etwa, 6,80 Euro. Oder Haspel, Rippchen u.ä. Die Karte ist nicht überfrachtet aber so, dass man häufiger kommen kann, ohne Gefahr zu laufen, sich wiederholen zu müssen.
Das Apfelweinbrot, das zuvor zum Spundekäs die Wartezeit verkürzte, war ein echter Kracher.  Allerdings hätte man hier die eine oder andere Scheibe dazulegen können.Für Mittags gibt es eine wöchentlich wechselnde Mittagstischkarte. Allerdings muss man diese zunächst telefonisch abfragen. Aber ein Online-Auftritt soll kommen.

Essen-Gesamtergebnis: 4 von 5

Ambiente:
Hier wurden viel Geld und Herzblut verbaut, soviel steht mal fest. Der Raum ist nicht riesig - aber gut 30 Leute finden hier Platz - wenn man sich zu Fremden an den Tisch setzen möchte - aber das gehört ja zum Apfelwein irgendwie dazu. Sollte der Laden mal so richtig brummen, ist sogar noch Luft für weitere Tische, wenn man die Souvenir-Ecke rauswirft - schräg gegenüber ist ja eh der Firmenshop.

Es gibt eine offene Küche, man kann dem Personal also beim Entstehen des Abendessens zuschauen. Fachwerkbalken, freigelegte Bruchsteinmauern (oder auch eingemauerte Steine, wie auch immer) geben dem Ganzen einen angenehm rustikalen Touch. Äpplergläser als Lampenschirme sind eine originelle Idee. Bei schönem Wetter ist sicher auch nett draußen auf der Terrasse zu sitzen - und auch hier gäbe es, brummt der Laden an (woran ich nicht zweifle) noch reichlich Platz für weitere Tische auf der Wiese. Es wäre sogar noch Platz für eine kleine Schaukel oder eine Rutsche für kleine Gäste - vielleicht ein Tipp?

Ambiente: 5 von 5

Fazit: Die Apfelwein-Botschaft füllt eine echte Lücke in Rödelheim. Denn eine echte Apfelweinkneipe gab es schon länger nicht mehr (und das in Frankfurt und im Possmann-Stadtteil), von daher war es überfällig. Das Essen ist bodenständig mit ein wenig Pfiff, das Ambiente wirklich gemütlich. Von daher würde es mich sehr wundern, wenn das Restaurant nicht angenommen würde. Wer noch nicht dort war: hingehen!

Frankfurter Äpfelwein Botschaft
Eschborner Landstraße 154
60489 Frankfurt-Rödelheim
Tel.: 069/74305677
Fax: 069/74305699
Öffnungszeiten ab dem 2. April 2012: montags bis freitags 11.00 bis 23:00 Uhr, samstags 16:00 bis 24:00 Uhr, sonntags Ruhetag

Mittwoch, 11. April 2012

Neues Restaurant: Apfelwein-Bortschaft bei Possmann - und so schaut's aus

Rödelheim. Das neue Restaurant auf dem Firmengelände der Kelterei Possmann ist zurzeit in Rödelheim wirklich der "Talk of the Town". Jeder hat davon schon gehört, doch noch waren wahrscheinlich nicht alle dort, um sich das Ganze mal aus der Nähe anzuschauen. Seit 1. April ist geöffnet. Hier schon mal eine Außenansicht. Getestet wird in den kommenden Tagen. Zu lesen gibt es das dann natürlich hier...

Sonntag, 25. März 2012

OB-Stichwahl: SPD-Kandidat Peter Feldmann gewinnt mit 57,4 Prozent

Ergebnis OB-Stichwahl 2012

Vorläufiges Ergebnis
461 Wahlbezirke

 Rhein, Boris 
 
  42,6 %  
 Feldmann, Peter 
 
  57,4 %  

Wahlberechtigte:   464.173
Wahlbeteiligung:   35,1%

Samstag, 24. März 2012

Remkos Gartentipps (1): Wenn der Garten aus dem Winterschlaf erwacht

Rödelheim. Jetzt geht es wieder rund in Garten und Balkon, der Frühling ist da. Besonders schön ist es deshalb, dass ein echter Fachmann an dieser Stelle hin und wieder ein paar nützliche Gartentipps geben wird: Remko Schön, der Mann mit dem grünsten aller Daumen aus dem gleichnamigen Blumenladen in der Lorscher Straße. Los geht's....

Vom Winter direkt in den Sommer hinein? An den Temperaturen zu spüren ja,  aber natürlich sind wir erst im Frühling angekommen. Die Lust zum Arbeiten im Garten, am Balkon oder auf der Terrasse ist da. Das Angebot an Beet und Balkonpflanzen in den Fachgeschäften oder  Großmärkte ist groß, Primel, Ranunkel, Bellis, Stiefmütterchen, Geranien  und viele andere. Was können wir im Moment am besten wo einpflanzen, ist die Frage.
Der Balkon oder die Terrasse nahe an der Hauswand ist ein sicherer, vor Frost  geschützter Platz für die meisten Pflanzen. Gartenbeete, Gemüsebeete im Freiland oder auch der Friedhof sind  Nachtfrost gefährdet bis Ende April. Hier würden Primeln, Ranunkel oder  Bellis bei einer Temeratur von 1 °C eingehen, da diese Pflanzen im Gewächshaus vorgezogen sind. Auch bei den Kräuter-Importen aus Italien ist  Vorsicht geboten: Oregano oder Minze werden bei Nachtfrost einen Schaden  bekommen. Thymian, Rosmarin sind sicher.
Eine sichere Alternative sind die Stauden, welche im Freiland gezüchtet wurden und winterhart sind, Lupinen oder Stockrosen. Jede Blüte hat seine  Jahreszeit. Stiefmütterchen (Veilchen), Vergissmeinnicht in endlos vielen Farben sind  auf jeden Fall optimal geeignet für diesen Moment. Auch können wir mit bepflanzten Schalen die Pflanzen bei kommenden Nachtfrösten an einen sicheren Ort verlagern.
Topfpflanzen bieten auch einen gemütlichen Anblick auf Terrasse und  Balkon. Ein Kräutertopfarrangement für den Küchenliebhaber oder eine  Zen-Gräserschale mit Bambus für die Chillmomente - Pflanzen lieben Menschen  und haben eine starke Auswirkung auf unser Gemüt. Dies wurde schon von  Goethe beschrieben.
Lasst uns alle die wunderschöne Natur um uns herum in unserem schönen  Rödelheim geniessen und die Bäume in Solms- und Brentanopark aus ihrem  Winterschlaf erwachen sehen. Sie zeigen uns die Phase in der die Pflanzen sich heute befinden. Eiche, Ginko und Esche schlafen noch.

Mehr auf der Internetseite des Ladens: www.botania.info

Habt Ihr auch Gartentipps? Lieblingspflanzen? Tipps von Eurer Oma oder sonstwem mit grünem Daumen? Her damit!

Freitag, 23. März 2012

Am Dienstag erscheint ein Wimmelbuch mit Frankfurter Motiven

Rödelheim. Flora, Victor und ihr Hund Paul holen Ihre Tante Rosalie vom Frankfurter Hauptbahnhof ab. Es ist viel los auf dem Bahnhofsvorplatz. Touristen und Familien sind unterwegs, ein Kind verliert seinen Luftballon und der „Ebbelwei Express" rattert vorbei. Auf ihrem Stadtrundgang besuchen unsere Helden alles was Frankfurt sehenswert und liebenswert macht: das Senckenberg Museum, den Palmengarten, den Römer, das Mainufer, die Konstablerwache und den großen Flughafen.
Liebevoll zeichnet die Frankfurter Illustratorin Sabine Kranz die quirlige und wimmelige Main-Metropole. Ein Erzähltext, angereichert mit Suchvorschlägen helfen dem Erzähler beim Betrachten der sieben farbenfrohen Wimmelbilder. Ein Ausmalblatt mit dem Motiv des Palmengartens rundet das geeignete Ostergeschenk ab.
Sabine Kranz ist freiberufliche Illustratorin und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Ihre Bilder sind ebenso von französischen Comics inspiriert wie von den Mustern und Farben der Schürzen und Röcken ihrer Großmutter. Daraus entsteht ihre Mixtur aus klaren Linien, romantischen Retrofarben und Mustern, sowie liebevollen Figuren, die Lebensfreude verströmen.

Erscheinungstermin: 27. März
200 x 250 mm, Hardcover,
16 Seiten farbig illustriert
mit Beiblatt zum Ausmalen
14,95 € (ISBN: 978-3-921606-90-2)

Zu bekommen sicher auch bald im www.roedelheimer-buechergarten.de



Kelterei Possmann: Apfelwein-Botschaft auf dem Firmengelände öffnet am 1. April

Rödelheim. Nei, kein vorgezogener Aprilscherz: Frankfurts größte Äpfelweinkelterei Possmann hat jetzt ihr eigenes Kelterrestaurant: die 'Frankfurter Äpfelwein Botschaft'. Direkt vor den Toren der bekanntesten Äpfelweinkelterei Deutschlands, hier in Rödelheim, können Freunde des Äpfelweins vom 1. April an ihr 'Stöffche' zusammen mit typisch hessischen Spezialitäten genießen.
Schon Firmengründer Philipp Possmann schenkte seinen ersten selbstgekelterten Äpfelwein in einem Rödelheimer Wirtshaus aus. Jetzt führt Peter Possmann, Nachfolger in der fünften Generation, diese Tradition fort. Auf dem Gelände der Äpfelweinkelterei, wo einst im Zweiten Weltkrieg ein Pferdestall stand, lädt demnächst eine gemütliche Äpfelwein-Gaststätte zum Verweilen ein.
Als Botschafter des Äpfelweins fungiert der ehemalige Gastronomie-Gebietsleiter von Possmann und jetzige Betreiber des neuen Restaurants, Stefan Perner. Der gelernte Koch bietet seinen Gästen eine Auswahl traditioneller Frankfurter Küche an – von der 'Grünen Soße' über 'Rippchen mit Sauerkraut' bis hin zu 'Himmel und Erde', aber auch einiges an internationalen Kreationen rund um den Apfel und Apfelwein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich auch sehen lassen. So liegt der Mittagstisch beispielsweise immer unter 6 Euro. „Selbstverständlich harmoniert das Stöffche zu all unseren Gerichten“, erzählt Stefan Perner.
Die Einrichtung des Fachwerkgebäudes mit seinen rund 50 Sitzplätzen zeugt von Traditionsverbundenheit. So findet man zahlreiche Möbel, die aus dem Familienfundus entliehen und aufgearbeitet wurden. Highlight ist der restaurierte Stammtisch aus dem Nachlass des Firmengründers Philipp Possmann. Moderne Stilelemente wie der Tresen und die Zwei-Liter-Äpfelweingläser als Leuchten ergänzen wirkungsvoll die Gemütlichkeit im neuen Restaurant. Im Sommer werden in der Streuobstwiese vor der Gaststätte weitere 120 Sitzplätze aufgestellt.

www.frankfurter-apfelwein-botschaft.de