Samstag, 29. Juni 2013

Rödelheim, ein Stadtteil sucht einen Namen für einen Platz

Rödelheim. Noch sieht alles aus wie immer. Der Rewe-Markt steht noch immer vorne an der Westerbachstraße wie eh und je, nur dahinter wird zurzeit fleißig gebaggert und geschalt. Wie bekannt sein dürfte, soll der Rewe-Markt zurückweichen, um an selber Stelle einen Busbahnhof zu bauen. Auch ein kleiner Platz soll entstehen. Die Frage ist nur: Wie soll der Platz heißen.
 Laut Medienberichten aus der jüngsten Ortsbeiratssitzung sind zwei Favoriten im Rennen: Kurt Halbritter und Alfred Pfaff. Beiden ist gemein, dass sie einen vertitablen Teil ihres Lebens im Stadtteil verbrachten. Doch wer sind sie? Wikipedia hilft weiter:

Kurt Halbritter (* 22. September 1924 in Frankfurt am Main; † 21. Mai 1978) war ein deutscher satirischer Zeichner und Karikaturist.
Nachdem er zuvor eine Ausbildung als Chemigraf abgeschlossen hatte, besuchte er von 1948 bis 1952 die Werkkunstschule in Offenbach am Main, heute Hochschule für Gestaltung. Seit 1954 arbeitete er als Illustrator und Autor.
Bekanntheit erlangte er durch Karikaturen im Satiremagazin pardon (Halbritters Halbwelt) und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Halbritter erfand die Frankfurter Dialekt babbelnden Werbefiguren Schorsch und Schaa (hochdeutsch Georg und Jean) für die Binding-Brauerei.
1968 wurde Halbritter (für drei Pardon-Beiträge) ein Preis der Zille-Stiftung, 1970 der Joseph-E.-Drexel-Preis zugesprochen.

Alfred Pfaff (* 16. Juli 1926 in Frankfurt-Rödelheim; † 27. Dezember 2008 in Erlenbach am Main) war ein deutscher Fußballspieler und Fußballweltmeister 1954.
Pfaff begann als Zehnjähriger bei der Eintracht-Jugend mit dem Fußballspielen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges spielte der gelernte Installateur erst für SC Wirges (heute SpVgg EGC Wirges) und den 1. FC Hochstadt um dann nach der Saison 1948/49 mit dem Rödelheimer FC in der Fußball-Oberliga Süd (28 Spiele und 11 Tore) wieder am Riederwald bei Eintracht Frankfurt zu landen. Von 1949 bis 1961 absolvierte er für die Adlerträger 301 Oberliga-Spiele und erzielte dabei 103 Tore. Mit der Eintracht gewann der überragende Ballvirtuose und Spielmacher am 28. Juni 1959 in Berlin gegen den Lokalrivalen Kickers Offenbach durch einen 5:3-Erfolg nach Verlängerung die Deutsche Meisterschaft. Nach überzeugend herausgespielten 6:1- bzw. 6:3-Erfolgen im Halbfinale gegen Glasgow Rangers – in beiden Spielen erzielte der Freistoßexperte jeweils zwei Tore – zog Pfaff mit seiner Mannschaft in das Finale des Europapokals der Landesmeister gegen Real Madrid ein. Am 18. Mai 1960 setzten sich die „Königlichen“ um Alfredo Di Stéfano und Ferenc Puskás mit 7:3 Toren durch. „Don Alfredo“ war der „Kopf“ der Eintracht-Mannschaft.
Von 1953 bis 1959 absolvierte Pfaff mit der Eintracht 12 Endrundenspiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft und schoss drei Tore. Insgesamt war er in zehn Europapokalspielen für die Hessen aktiv – 1955–57 in drei Spielen für die Stadtauswahl Frankfurt/Offenbach im Messecup – und zeichnete sich dabei als siebenfacher Torschütze aus. Pfaff war Ehrenmitglied und Ehrenspielführer von Eintracht Frankfurt.
Per se beides keine schlechten Vorschläge, oder? Spontan würde ich, aus Nähe zum Fußball, eher zu Pfaff tendieren, obwohl ich kein Eintracht-Fan bin.  Wie sieht es bei Euch aus? Stimmt einfach ab (siehe rechts). Habt ihr weitere Vorschläge (bitte ins Kommentarfeld)? Warum nicht Wilhelm Bender Plaza oder Moses P(latz). Auch Sabrina-Setlur-Platz ginge oder vielleicht doch Henni-Nachtsheim-Platz? Ihr habt das Wort!