Samstag, 15. November 2014

#Weingarage: Die Vorbereitungen - Weinprobe in der Pfalz

Rödelheim. Die Idee der Weingarage nimmt Fahrt auf. Am heutigen Samstag machten sich Wolfgang Zimmermann und Andreas Nöthen in die Pfalz auf, um die wichtigste Zutat für eine gelungene Weingaragen-Premiere einzukaufen: den Wein. Ausgewählt hierfür haben wir einen Winzer aus dem pfälzischen Meckenheim, den Winzer Metz-Zech. Keine Sorge: wir haben ihn nicht gegoogelt - hat nämlich keinen Zweck, er hat keine Homepage - wir habenuns da ganz auf die Empfehlung echter Menschen verlassen, in diesem Fall der Eltern von Wolfgang Zimmermann, echte Pfälzer, unbestechlich.
Nach kurzer Betriebsführung (wer dazu näheres wissen will, wir haben gut aufgepasst und können die Kassette kommenden Samstag gerne nochmal abspielen) und längerer Weinprobe stand die Aufstellung der ersten Weingarage Rödelheims fest: Riesling Kabinett trocken, prima Weinchen, auch in der Schorle. Übrigens ebenso wie der Müller-Thurgau, ebenfalls trocken. Wie, Müller-Thurgau? Ist der nicht ziemlich aus der Mode? Dachten wir auch. Aber kommt vorbei und kostet selbst, ihr werdet Euch wundern. Beim Weißherbst waren wir unschlüssig. Trocken oder beser halbtrocken? Wir haben mal beide eingepackt. Für Rotweinfreunde wurden wir auch fündig und für Kinder: für die gibt es roten Traubensaft und Apfelsaft, beides ebenfalls aus dem Hause Metz-Zech.
Soviel zum Trinken.
Der Winzer unseres Vertrauens, Herr Zech.

Als essenstechnische Stärkung hatten wir uns ja überlegt, Best-Wortscht-in-Town-Brot aus dem Hause Huck in Rödelheim mit pfälzer Leber- und Bratwurstbelag anzubieten. Der Metzger ist ebenfalls ein langjähriger Bekannter der Familie Zimmermann. Dazu Zwiebelkuchen (vegetarisch). Doch das Angebot wird noch erweitert um Saumagen. Richtig: das Zeug, das Altbundeskanzler Helmut Kohl jedem Staatsbesuch aufs Auge drückte. Ach ja. Unser Saumagen von der Metzgerei Ballreich hat beim diesjährigen Saumagenwettbewerb in Landau nicht nur eine Goldmedaille, sondern gleich den Gesamtsieg gewonnen. Wir würden also empfehlen: kommt hungrig zur Weingarage.

Die startet übrigens am Samstag, 22. November, 12-18 Uhr in der Garage der Nöthens, Garagenhof Ecke Biedenkopfer Weg/Breitlacher Straße. Ganz wichtig: öffentliche Toiletten sind nicht vorhanden. Diese befinden sich aber 2 Gehminuten entfernt am Rödelheimer S-Bahnhof.

Warum das Ganze?
Einerseits aus Spaß an der Freude und am Feiern. Andererseits als Möglichkeit zur Begegnung und zum Treffen in Rödelheim. Und drittens, weil der Erlös der Garage für die Gestaltung der Blumenbeets am Bahnhof gespendet wird.

Dienstag, 11. November 2014

Augenmädchen erwecken das alte Küchenstudio zum Leben

Rödelheim. Das alte, leerstehende Küchenstudio in der Westerbachstraße (neben dem Stadtteilbüro)  hat sich in letzter Zeit zum Kunstraum gewandelt. Immer vorübergehend, je nachdem,wie es der Vermieter zulässt, jenachdem,wieviel Miete gezahlt wird. Zunächst die Ausstellung mit Rödelheimer Porträtfotos im Sommer; nun steht eine neue aktion ins Haus. Nein, Quatsch,ganz viele sinds. Das alte Küchenstudio wird zum Interimatelier. Im Interimatelier ändert sich jede Woche die Bühne und ein neuer Künstler/ eine neue Künstlerin rückt ins Zentrum. Ab dem 12.11.2014 sind es die Augenmädchen, Vernissage 19 Uhr, Westernbachstraße 29, 60489 Frankfurt. Am Freitag ab 16 Uhr drucke ich Schwalben auf mitgebrachte Shirts, Taschen, Stoffe - immer Baumwolle ist wichtig.

Mi. 12.11.- Di. 18.11.
Augenmädchen und wild creatures; Fuchs, Kaninchen, Kanarienvogel, Chimäre sind ein Gegenüber/ Miteinander der Augenmädchen. Radikal - Human, melancholisch - revolutionär, utopisch - realistisch.
Der Siebdruck erschließt den Raum, bildet Kontext, verortet die Bilder in Stadtlandschaften, Plattenbauten, Naturlandschaften, Urban Gardening Scenes, Wald - und auf der 42. Street New York.


Fr., 14. 11., 16 Uhr - "wild creatures", Siebdruckaktion mit Kerstin Lichtblau
19 Uhr - Filmabend, Neue Musik, altes Berlin mit Finn Lauberger
Mo., 17. 11., 19 Uhr künstlerische Intervention Lachyoga mit Brigitte Kottwitz
Di., 18. 11., 19 Uhr - öffentliches Abendbrot und Künstlergespräch
Mi., 19. 11., 19 Uhr - Eröffnung: "Thu dich um", interdisziplinäre Poesie. Michael Bloeck.


Do., 20. 11., 19 Uhr - Vortrag, Überraschungsgäste Vládmir Combre de Sena, Harald Etzemüller
Fr., 21. 11., 19 Uhr - Alle Fragen, alle Antworten mit Stefan Beck via Skype
So., 23. 11., 15 Uhr - spontane Aktion
Mo., 24. 11., 19 Uhr - Concrete Carpet mit Hans Romanov
Di., 25. 11., 19 Uhr - öffentliches Abendbrot und Künstlergespräch
Mi., 26. 11., 19 Uhr - Sound Performance mit JüOllMan
Do., 27. 11., 19 Uhr - Story Tell, Lesung mit Caroline Geiger
Fr., 28. 11., 19 Uhr - künstlerische Intervention Lachyoga mit Brigitte Kottwitz
Sa./So., 29. Und 30. 11., jeweils 12 – 20 Uhr – FAT Atelierbetrieb C. F. CH. Heier + Gäste

Mitwirkende: Hans Romanov, Verena Kuni, Kerstin Lichtblau, Michael Bloeck, Cornelia F. Ch. Heier, Petra Pfeuffer, Finn Lauberger, Caroline Geiger, Brigitte Kottwitz, Stefan Beck und JüOllMan, Vládmir Combre de Sena, Harald Etzemüller
 
 

Montag, 10. November 2014

Weingarage - Nach dem Shoppen beim Schoppen Nachbarn treffen

Rödelheim. Nachbarn kennenlernen, ein paar gemütliche Stunden verbringen und am Ende auch noch etwas für den Stadtteil tun – das haben sich Wolfgang Zimmermann und Andreas Nöthen – beide Bewohner des Biedenkopfer Wegs – gedacht, als sie in einer bierseligen Laune die Idee für die  „Weingarage“ aus der Taufe hoben. Am Samstag, 22. November, von 12 bis 18 Uhr soll sie in die erste Runde gehen.
Dabei war schnell klar, dass die Weingarage eine Art Nachbarschaftsfest in Form einer Art Straußenwirtschaft werden soll. Als gebürtiger Pfälzer hat Zimmermann eine natürliche Nähe zu Weck, Worscht und Woi, dem pfälzerischen Dreiklang der Gemütlichkeit. Was also liegt da näher, als den Gästen ein paar süffige pfälzer Tropfen zu kredenzen? Für Kinder wird es Apfel- oder Traubensaft geben. Dazu gibt es zünftig-deftiges Best-Worscht-in Town-Brot mit Landleberwurst und Zwiebelkuchen – und das Marktfrühstück ist perfekt.
„Es soll vor allem für die Bewohner von Rödelheim West Gelegenheit bieten, ganz zwanglos ins Gespräch zu kommen und sich besser kennen zu lernen“, sagen Zimmermann und Nöthen. Also vielleicht einfach nach dem Wocheneinkauf reinschauen, ein Gläschen Riesling oder einen Schoppen trinken und mit den Nachbarn den neuesten Gossip austauschen.
Alle Getränke und Speisen gibt es zu moderaten Preisen, sprich: 0,15 l Riesling oder Weißherbst  für 2 Euro, 2,50 Euro für die große Weinschorle. Leberwurstbrot und Zwiebelkuchen kosten je 1,50 Euro. Verdienen wollen die Organisatoren nichts, lediglich die Unkosten sollen gedeckt werden. Sollte dennoch etwas übrig bleiben, soll das Geld für ein Projekt im Stadtteil gespendet werden. „Wir hatten da etwa an die Gestaltung des Blumenbeets am Rödelheimer Bahnhof gedacht“, sagen Zimmermann und Nöthen. Um möglichst etwas für die Bepflanzung zusammenzubekommen, wollen die beiden ein Sparschwein aufstellen und Spenden sammeln.
Ob es eine einmalige Aktion wird, oder vielleicht der Auftakt einer losen Veranstaltungsreihe, lassen die beiden bewusst offen. „Das soll ja auch nicht in Streß ausarten“,sagen die beiden. Wichtiger ist für sie, dass die Leute im Stadtteil zueinanderfinden und ins Gespräch kommen. Eine weiterer Unsicherkeitsfaktor ist natürlich das Wetter. „Klar, wäre es besser, ein solches Fest im Frühljahr oder Sommer zu machen“, sagen Zimmermann und Nöthen. Aber einerseits gibt es da schon genügend andere Veranstaltungen und außerdem wollten sie die noch frische Idee schnell in die Tat umsetzen. „Und im trüben November ist etwas Gemütlichkeit ja auch nicht ganz verkehrt“, finden sie.
Am Samstag, 22. November, 12 bis 18 Uhr auf dem Garagenhof Breitlacher Straße/Ecke Biedenkopfer Weg. Hinweisschilder beachten!

Bitte beachten: Es sind keine öffentlichen Toiletten vorhanden. Diese findet Ihr am Rödelheimer Bahnhof neben dem Treppenabgang.