Montag, 26. Januar 2015

Bilder aus Rödelheim (9): Kleine Aussichten

Foto: Viktoria Heinz-Auth

Koreanischer Auto-Zulieferer vergrößert sich in Sossenheim

Die Firma Mando Corporation Europe wird ein Grundstück in Sossenheim von der Stadt Frankfurt erwerben, um ihren bisherigen Standort zu erweitern und zur Europazentrale auszubauen, direkt angrenzend an den aktuellen Standort an der Heinrich-Hopf-Straße. Laut Stadt will das Unternehmen über 20 Millionen Euro in Büros, Testlabors und Werkstätten investieren und verpflichtet sich, in Frankfurt mehr als 100 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Mando Corporation Europe in Frankfurt ist eine 100-prozentige Tochter der Mando Corporation mit Sitz in Seoul, Südkorea. Das Unternehmen ist weltweit tätig und produziert unter anderem Brems-, Fahrwerks- und Lenkungskomponenten sowie elektronische Stabilisierungskontroll- und Fahrerassistenzsysteme für zahlreiche weltweite Automobilhersteller. Mando Europa betreibt mehrere Standorte in Deutschland. Am bestehenden Standort in Sossenheim sind derzeit rund 80 Mitarbeiter in der Entwicklung beschäftigt.

Mando will das rund 14.400 Quadratmeter große Grundstück in Sossenheim für rund 2,4 Millionen Euro erwerben. Damit liegt der Preis unter dem Bodenrichtwert. Zudem liegt ein Teil der Fläche im Schutzbereich einer Hochspannungs-Überlandleitung, der nicht bebaut werden kann.

Das Unternehmen hat sich außerdem eine Option auf zwei weitere Grundstücke der Stadt Frankfurt mit zusammen rund 10.000 Quadratmetern entlang der Heinrich Hopf Straße für einen Zeitraum von fünf Jahren gesichert.

Freitag, 23. Januar 2015

Neues Gymnasium soll nach Nied

Auf einem Erweiterungsgelände der Fridtjof-Nansen-Schule in Nied plant die Stadt Frankfurt einen Neubau für das neue Gymnasium. Das Profil sieht eine Schwerpunktbildung in der Verbindung von Gesellschaftswissenschaften mit den anderen Fächern, darunter insbesondere den Naturwissenschaften, vor. Das verkündeten der stellvertretende Leiter des Staatlichen Schulamts, Rainer Kilian, und Bildungsdezernentin Sarah Sorge am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz. Als vorläufiges Quartier für das Gymnasium ist die bisherige temporäre Unterkunft der IGS West an der Palleskestraße vorgesehen.

„Wir wollen Gymnasien auch dort ansiedeln, wo die Übergangsquoten bisher nicht so hoch waren“, sagte Sarah Sorge. Dies sei ganz im Sinne der Chancengerechtigkeit. „Unser Ziel muss sein, möglichst viele Schüler zu hohen Bildungsabschlüssen führen.“

In den westlichen Stadtteilen gibt es bisher zwar zwei Mittelstufen-Gymnasien und eine gymnasiale Oberstufe, jedoch kein grundständiges Gymnasium, also keines, das die Schüler von der fünften Klasse bis zum Abitur besuchen. Insofern werde hier eine Lücke geschlossen. Die Schule werde gleichwohl für alle Frankfurter Schüler offen sein.

Der Betrieb der neuen Schule soll im kommenden Schuljahr mit sechs Parallelklassen starten. Eine entsprechende Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans hatte die Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2014 beschlossen. Der Antrag muss noch vom Kultusministerium genehmigt werden, was jedoch als Formsache gilt.

Das für die Unterrichtsgestaltung zuständige Staatliche Schulamt hat inzwischen eine Vorbereitungsgruppe für den Aufbau des Gymnasiums gebildet. Mit dem gesellschaftswissenschaftlichen Profil, also mit dem ethischen, philosophischen, politischen und historischen Blick auf alle Fächer, wolle das Staatliche Schulamt die inhaltliche Vielfalt der Frankfurter Gymnasiallandschaft um einen Aspekt erweitern, der bisher noch nicht so deutlich im Blick gewesen sei.

Die Gesamtschule wird im Sommer ihren Neubau beziehen, sodass die Container-Anlage frei wird. Das 13.000 Quadratmeter große Grundstück für den endgültigen Standort, Mainzer Landstraße 701, ist in städtischem Besitz.

Eine Machbarkeitsstudie hatte ergeben, dass dort ein Neubau für eine mindestens sechszügige Schule und eine Turnhalle möglich ist. Bei der Planung des Neubaus werde die notwendige Sanierung der Fridtjof-Nansen-Schule so weit wie möglich mit einbezogen, betonte Stadträtin Sorge.

Straßenfest: Das Beste ist gerade gut genug

Rödelheim. „The best for Rödelheim“. Nach diesem Motto will der Rödelheimer Vereinsring beim traditionellen Straßenfest am Samstag, 13. Juni, in Alt-Rödelheim Bewährtes mit Neuem verbinden. Der Phantasie der Vereine, den Geschäftsleuten und der Privaten lasse das Motto freien Lauf, um sich den sicherlich wieder zahlreichen Besuchern darzustellen, teilt der Vereinsring mit.
Vom heimischen Ebbelwoi über schäumenden Gerstensaft bis zum exotischen Cocktail, von der gemeinen Bratwurst bis zur exklusiven Kaviarschnitte, von einfachen Flyern bis zu bunten Bilderwänden reicht die Palette der Darstellungen.
Auf den Bühnen sollen verschiedene Bands spielen und auch Sonderschauen sind vorgesehen. Vereine, Geschäftsleute, Gewerbetreibende oder Privatleute, die einen Stand betreiben wollen, sollten sich bitte beim Vereinsring anmelden. Nähere Informationen bei Barbara Neif, Telefon 069/78 59 69, oder Reinhard Pietsch, Telefon 781810, oder unter info@roedelheim er-vereinsring.de

Montag, 19. Januar 2015

Donnerstag, 15. Januar 2015

#NoFragida am 26. Januar 18 Uhr auf dem Römer




Rödelheim. Montag, 26. Januar, 18 Uhr, Römer, Frankfurt Kundgebung NO Fragida. Es ruft die Bewegung #NoFragida dazu auf. Mehr Infos unter:

https://www.facebook.com/NOFRAGIDA1

Rögeveda - Rödelheim gegen die Verblödung des Abendlandes. 

Sonntag, 11. Januar 2015

Mittwoch, 7. Januar 2015

Hotline für Schlaglöcher in Frankfurter Straßen

Die derzeit anhaltende Frostperiode wird voraussichtlich Schäden auf Frankfurts Straßen, Gehwegen und Plätzen hinterlassen. Nur wenn das Amt für Straßenbau und Erschließung alle Schäden kennt, können diese zeitnah repariert und die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich gehalten werden. Deshalb hat das Amt für Straßenbau und Erschließung zur Meldung von witterungsbedingten Straßenschäden wie in den vorangegangenen Jahren seit dem 5. Januar eine Hotline in den drei Baubezirken eingerichtet und ist dankbar für jeden frühzeitigen Hinweis.

Baubezirk West, zuständig für Praunheim, Rödelheim, Hausen, Gutleutviertel/Gallus westlich der S-Bahnstrecke S6, Zeilsheim, Sindlingen, Schwanheim, Goldstein, Niederrad, Höchst, Unterliederbach, Nied, Griesheim, Sossenheim. Zentrale Hotline: Telefon 069/212-45680, Fax 069/212-45759, E-Mail: bbzwest.amt66@stadt-frankfurt.de

Nutzen kann man auch die Behördentelefonnummer 115 oder den Mängelmelder unter http://www.ffm.de 

Dienstag, 6. Januar 2015

Ordnungsamt kontrolliert Spielhallen und Shishabars

Rödelheim. Den Lokalpolitikern sind sie ein Dorn im Auge, weil sie in aller Regel nicht dazu beitragen, einen Stadtteil aufzuwerten: Spielhallen und Shishabars. Die Stadtpolizei des Ordnungsamtes hat dieser Tage wieder Wettbüros im Stadtgebiet kontrolliert. Insgesamt wurden 13 Annahmestellen in den Stadtteilen Höchst, Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim aufgesucht. Hierbei wurden bis auf kleinere Unregelmäßigkeiten, wie zum Beispiel einem veralteter Aushang des Jugendschutzgesetzes, keine groben Verstöße festgestellt.

„Dies ist auch ein Erfolg der regelmäßigen unangemeldeten Kontrollen, die daher auch weiterhin konsequent erfolgen werden“, bilanziert Frankfurts Sicherheitsdezernent, Stadtrat Markus Frank erfreut. Eine gemeinsame Kontrolle von Shisha-Bars durch die Landes- und Stadtpolizei ist Anlass für Ordnungsamtsleiter Jörg Bannach, einen wichtigen Hinweis für den Betrieb und auch den Besuch von Shisha-Bars zu geben.

In einer der überprüften Bars schlug nämlich der mitgeführte CO-Melder der Stadtpolizei Alarm. Daraufhin musste die Shisha-Bar mit mehr als 50 Gästen augenblicklich geräumt werden. Erst nach ausgiebigem Lüften konnte die Lokalität wieder betreten werden. Zum Glück gab es hierbei keine Verletzten. „Dieser Vorfall zeigt eindringlich die Wichtigkeit von Warngeräten in Shisha-Bars. Jedem Betreiber muss seine Verantwortung für die Gesundheit der Gäste klar sein!“ appelliert Behördenleiter Bannach eindringlich.

Und auch die Besucher selbst sollten beim Betreten möglichst einen Blick darauf haben, ob eine Bar Warnmelder fest installiert hat. Sonst könnte das vermeintliche Vergnügen ein unliebsames Ende nehmen, denn das entstehende Kohlenmonoxid ist ohne Messgerät nicht feststellbar und eine nicht unerhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung kann auch nach Verlassen der Bar zeitverzögert eintreten.

FNP: Anklage gegen Ex-Ortsvorsteher Christian Wernet steht bevor

Rödelheim. Neuigkeiten im Fall Christian Wernet. Dem früheren CDU-Politiker und Ex-Ortsvorsteher von Rödelheim steht wohl demnächst eine Anklage ins Haus. Das berichtet die Frankfurter Neue Presse heute . Bei einer Razzia im Herbst 2013 war auf einem Rechner des Politikers offenbar kinderprongraphisches Material sichergestellt worden. Laut FNP behauptet der seither völlig abgetauchte Wernet, das Material sei ihm untergejubelt worden.
 

Montag, 5. Januar 2015

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

Wie in den Vorjahren können Weihnachtsbäume im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne oder über die graue Restmülltonne entsorgt werden. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von maximal ein Meter gekürzt sind und an den Leerungstagen neben die Tonnen gestellt werden.

Aus Kapazitätsgründen können nicht alle Weihnachtsbäume in der gleichen Kalenderwoche mitgenommen werden. Daher kann es vorkommen, dass die Abholung erst bei der nächsten Leerung erfolgt. Alternativ können Weihnachtsbäume auch bei der Rhein-Main Biokompost GmbH oder im Rahmen des Kofferraumservices an einer der folgenden FES-Betriebsstätten kostenlos abgegeben werden:

Kleinmüllplätze Landgraben (Bergen) und Barbarossastraße (Enkheim)
Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr / Samstag 9 bis 14 Uhr

Betriebsstätte Weidenbornstraße 40 (Bornheim)
Montag bis Samstag 9 bis 12 Uhr

Betriebsstätte Seehofstraße 48 (Sachsenhausen)
Montag bis Samstag 9 bis 12 Uhr

Betriebsstätte Breuerwiesenstraße 2 (Höchst)
Montag bis Mittwoch 7 bis 14 Uhr / Donnerstag 7 bis 13.30 Uhr / Freitag 7 bis 13 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr

Wertstoffhof Nord, Max-Holder-Straße 29 (Kalbach)
Montag und Donnerstag 9 bis 18 Uhr / Freitag 9 bis 20 Uhr / Samstag 9 bis 18 Uhr

Rhein Main Biokompost GmbH (RMB)
Peter-Behrens-Straße 8 (Osthafen), Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr / Samstag 9 bis 12 Uhr.