Freitag, 27. Februar 2015

Diskussion am Sonntag: Pegida & Co : Was sucht die Neue Rechte auf der Straße?

Rödelheim. Aus aktuellem Anlass möchten wir auf eine Info-Veranstaltung am Sonntag in Bockenheim hinweisen.  Pegida & Co. : Was sucht die Neue Rechte auf der Straße? lautet der Titel der Diskussion mit Michael Weiss, Agentur für soziale Perspektiven, Berlin. Moderation: Ulrike Holler.

 Es begann im Oktober 2014. Das Netzwerk “Hooligans gegen Salafisten“ (HOGESA) rief zum Kampf gegen Salafismus nach Köln und 4000 kamen. Sie zogen mit rassistischen Parolen durch die Straßen und lieferten sich Krawalle mit der Polizei. Hooligans, Rocker und Neonazis verbünden sich mittlerweile in einer reaktionären Männerwelt. Getrieben von Visionen vom „Untergang des Volkes“ spannen sie den Bogen von der angeblichen Bedrohung deutscher Familien und Kinder durch den Salafismus bis zur offenen Hetze gegen den Islam, gegen Ausländer, Geflüchtete, aber auch gegen Linke und alle abweichende Lebensentwürfe.

Es folgten weitere Demonstrationen in anderen Städten. In Dresden gründete sich die Gruppe “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida), die mit ihren Montagsspaziergängen viele Tausende anzog und bundesweit Ableger erzeugte. Weil man diffuse Ängste und Ohnmachtsgefühle schürt, kollektive Ängste und Bedrohungsmuster verstärkt, kann man all jene ansprechen, die sich als Verlierer in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess fühlen. Auffallend ist, dass zunehmen auch Konservative aus dem bürgerlichen Milieu mitmachen, die sich selbst nicht in die rechtsextreme Ecke stellen würden. Wie kam es zum Zusammenschluss von Hooligans und Neonazis und darüber hinaus zum Bündnis der „Wutbürger“, welche Ziele stecken dahinter und wie kann man mit dieser neuen Protestwelle umgehen?

Weitere Informationen: www.businesscrime.de  www.kunstgesellschaft.de  www.wiesengrund-ffm.de Benefizveranstaltung: Eintritt € 5, mit Frankfurt - Pass oder Kultur - Pass € 1 Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC - Rechtshilfefonds „PRO VERITATE – für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit“. Spendenkonto: DE18 5065 0023 0053 0024 73 - HELADEFIHAN Spenden sind steuerabzugsfähig.

Veranstaltungsort:
Sonntag, 1. März 2015, 11 Uhr Café Wiesengrund, Am Weingarten 14, Frankfurt - Bockenheim Nähe U - Bahn Leipziger Straße

Montag, 23. Februar 2015

Sichtbarmachen der Rödelheimer Synagoge - die nächsten Veranstaltungen

Rödelheim. Das Projekt „Sichtbarmachen der Rödelheimer Synagoge“, das im letzten Jahr durch kulturelle und Informationsveranstaltungen vorgestellt wurde, wird auch in diesem Jahr getragen von

· - Courage gegen Rassismus

· - Evangelische Gemeinde St. Cyriakus

· - FörSteR (Förderverein der Stadtteilbücherei Rödelheim)

· - Friedensinitiative der Cyriakusgemeinde

· - Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim (HGVR)

· - Initiative Stolperstein Rödelheim

· - Katholische Kirchengemeinde St. Antonius

· - Raum für Kinder und Teenies


Das Ziel der Initiatoren ist es, dass das Projekt breit vom Stadtteil getragen wird. Rund 7000 Euro wurden bereits gespendet. Ein Drittel der derzeit kalkulierten Kosten von ca. 35.000 Euro von der Rödelheimer Bevölkerung – das wäre für die Initiatoren ein sichtbares Zeichen für die Verankerung des Projekts in Rödelheim. Außerdem werden sich der Ortsbeirat und die Stadt Frankfurt am Projekt beteiligen, so dass möglicherweise in der zweiten Jahreshälfte 2015 mit der Realisierung des Projekts begonnen werden kann.


Die nächsten Veranstaltungen:

Zeitzeugengespräch mit Edith Erbrich, einer Überlebenden von Theresienstadt, Dienstag, 3. März, 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19. Eine Veranstaltung der Stadtteilbibliothek in Kooperation mit dem Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 und der Initiative Synagoge Rödelheim. Eintritt frei;


Dr. Armin Kroneisen, Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim: Powerpoint-Vortrag über die Entwicklung des Synagogenprojekts bis zum derzeitigen Stand. Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr, Pfarrsaal St. Antonius, Alexanderstraße 24, Rödelheim

Bilder aus Rödelheim (13 + 14): Wohnen an der Nidda und Bunt auf Grau

Rödelheim. Heute mal die Rödelheimer Bilder im Doppelpack. Bild 1 von unserer "etatmäßigen" Fotografin Viktoria Heinz-Auth mit dem Titel "Wohnen an der Nidda". Bild 2 zugesendet von
Angela Kalisch, aufgenommen vergangenen Freitag am Bahnhof. Vielen Dank an beide!!

Viktoria Heinz-Auth


Angela Kalisch