Dienstag, 28. Juli 2015

Fuchstanzstraße: Anwohner protestieren gegen Nürnberger Projektentwickler



Foto: privat
























Rödelheim. Auf ihrer Homepage gibt sich der Immobilienprojektentwickler Project Immobilien (PI)  aus Nürnberg gerne weltgewandt. „Wir gestalten die Metropolregion“ steht da uns zwar mit dem Ziel „beständige Werte zu schaffen in guten bis sehr guten Lagen mit hochwertiger Architektur und nachhaltiger Bauausführung. Ganz Bodenständig ist das, was zurzeit in der Rödelheimer Fuchstanzstraße erfährt. Dort haben sich die Franken mit ihrem großspurigen Auftreten keine Freude gemacht, dabei sieht es so aus, als seien sie auf einen gedeihlichen Dialog durchaus angewiesen.

4.600 Euro pro Quadratmeter

Der Name klingt vielversprechend. „Fuchstanzpalais“, das suggeriert hochwertiges Wohnen für ein gediegenes Publikum. Und das soll es auch. Elf Eigentumswohnungen sollen unter diesem Namen entstehen. Die Wohnungen, alle um die 100 qm groß, sollen je nach Etage zwischen 480.000 bis 520.000 Euro kosten. Für einen Pkw-Stellplatz in der Tiefgarage kommen nochmals rund 30.000 Euro hinzu. Zuzüglich Notarkosten (2-3%), zuzüglich 6,5% Grunderwerbsteuer. Macht also um die 600.000 Euro je Wohneinheit oder imSchnitt gut 4.600 Euro/qm – die Zielgruppe ist klar: ein solventes Publikum soll sich angesprochen fühlen.  

Fuchstanzstraße 30 steht dort als Adresse. Vor Ort findet man an der Stelle nur einen kleinen verwilderten Weg, um die zwei Meter breit. Er führt in das grüne Innere des Carrés, das von der Fuchstanzstraße, der Niddagaustraße, der Lorscher Straße und der Straße am alten See eingeschlossen wird. Im Inneren des Carrés befindet sich noch ein Altbau aus den 40er-Jahren, anderthalbgeschossig. Der soll nun dem 11-Parteien-Klotz weichen.


Sonntag, 26. Juli 2015

Radilostraße: Im Gewittersturm brechen die Äste ab

Rödelheim. Pünktlich um Mitternacht setzte in der Nacht zum Samstag ein heftiger Gewittersturm ein. Während das Bahnhofskino es noch schaffte, das Feld zu räumen, setzten vor allem die starken Windböen Rödelheim zu. In derRadilostraße brachen von den Bäumen einige dicke Äste ab - voll belaubt bieten Bäume im sommer bei solch heftigen Windböen eine große Angriffsfläche, weshalb Windbrüche deutlich häufiger zu verzeichnen sind als beispielsweise im Herbst oder Winter. Weitere größere Schäden wurden indes nicht bekannt.
Ob der Wind jedoch auchverantwortlich für die zerschrotete Beetumrandung der Baumscheibe ist, dard indes bezweifelt werden. Da muss schon schwereres Gerät her.