Freitag, 26. Februar 2016

Voll im Zeitplan

...  meint die Frankfurter Rundschau zu den Bauarbeiten an der Breitlacherstraße. Im nächsten Frühjahr sollen hier Wohnungen und der neue REWE-Markt fertig sein. Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum lange ersehnten Wochenmarkt....
http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-roedelheim-supermarkt-und-wohnkomplex-2017-fertig,1472798,33854208.html

Fragen über Fragen


Das ehemalige Ambrosius-Gelände - viele fahren hier täglich vorbei - aber wer hat schon jemals reingeschaut? Wenn man im Hof steht, kann man kaum glauben, wie groß das Gelände ist -
tief ragt es nach hinten, kaum einsehbar von der Straße "In der Au". Alles ist hier im Umbruch, überall wird gehämmert, gezimmert, gebohrt - nur noch ein paar Wochen, dann sollen hier bis zu 400 Flüchtlinge wohnen.
In der Halle links sollen allein bis zu 275 Männer unterkommen
Trennwände sollen 25 m2 große Parzellen schaffen

Geplante Flüchtlingsunterkunft "In der Au 2-14"/ Gelände kann "offiziell" besichtigt werden

Am Freitag, dem 26.2.2016, 16 - 17 Uhr,  sind alle interessierten Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Beischtigung auf dem Grundstück der geplanten Unterkunft in der Au 2-14 eingeladen. Ein Vertreter des Betreibers, Johnniter Rhein-Main, wird vor Ort sein und alle Fragen beantworten.
Ab sofort gibt es dienstags von 17 - 19 Uhr im Nachbarschaftsbüro (Westerbachstr. 29) eine Bürgersprechstunde zur geplanten Unterkunft.

Umwandlung von Gewerberäumen und Fabriken in Ateliers und Kreativräumen seit 1970 am Beispiel Rödelheim. Künstler/innen und Kreative in Rödelheim.



Kesselhaus der ehemaligen Schuhmaschinenfabrik /Foto:H.Hecker

Vortrag von Michael Bloeck am Dienstag den 15.3.2016 ab 19.30 Uhr beim Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim, Pavillon im Brentanopark Anhand der Schuhmaschinen-fabrik in Westernbachstraße erforscht der Stadtteilhistoriker der polytechnischen Gesellschaft, Michael Bloeck die jüngere Geschichte vom Leerstand der Fabrik über die Umwandlung zu Büros, Werkstätten und Atelierräumen bis in die jetzige Zeit.Auch anhand andere Räume und Projekte, wie z.B. Leo Pinkertons Kunstkabinett, in der Assenheimerstraße werden einbezogen. Dort zog nach der Nutzung als Bäckerei, lange Jahre ein Verlag ein, dann wurde daraus ein Kunstkabinett und heute nutzt ein Verein die Räumlichkeiten.Es entsteht so eine kleine geschichtliche Darstellung der industriellen Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft bis hin zur Kreativwirtschaft.Das Thema ist sehr aktuell, nachdem auch bekannt wurde das Teile der Schuhmaschinenfabrik abgerissen werden sollen, insbesondere das Kesselhaus der Werkgemeinschaft Fritz Deutschland um dort Eigentumswohnungen zu bauen. Wobei schon das Gelände der Firma Polyclip in Wohnungen umgewandelt wird, als auch das Firmengelände der Messebau Ambrosius vorläufig zu einer Flüchtlingsunterkunft umgewandelt wird. Es stellt sich die Frage wo und wie gewerbliche Arbeitsplätze in Frankfurt noch entstehen können.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Neue und alte Nachbarn

Seit 2001 setzt sich das Netzwerk von Initiativen „Rödelheim – Stadtteil gegen Rassismus“ für ein Zusammenleben nach dem Motto ‚Wir sind alle anders – wir sind alle gleich‘ ein. Als im November 2015 die ersten Flüchtlinge in Rödelheim strandeten, wurden sie von Rödelheimer Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf humanitäre Hilfe vorbereitet hatten, mit dem neuen Motto ‚Willkommen in Rödelheim‘ empfangen. Seitdem ist viel geschehen. Damit sich die alten und neuen Aktivisten, Helfer, Unterstützer und Spender einmal persönlich kennenlernen, laden die Initiativen zu einem informellen Treffen ein am Montag, 29. Februar 2016 um 19.30 Uhr, in der Cyriakus-Gemeinde, Alexanderstraße 37.
Veranstalter: „Stadtteil gegen Rassismus“ und „WiR – Willkommen in Rödelheim“

Montag, 22. Februar 2016

So sieht es aus....

das Plakat zur Rödleheimer Musiknacht 2016:


Die Brentanos und Goethe - Stationen einer spannungsreichen Beziehung



Der in Frankfurt am Main geborene und aufgewachsene Goethe hatte zu den Mitgliedern der gleichfalls in Frankfurt ansässigen Familie Brentano zeitlebens ein gespaltenes Verhältnis. Erst musste er mit ansehen, wie die von ihm angehimmelte Maximiliane von La Roche den Großkaufmann Pietro Antonio Brentano heiratete, dann erlebte er, wie dessen Kinder Clemens und Bettine ihn überschwänglich verehrten und zugleich für die Romantik vereinnahmen wollten. Vor allem Bettine von Arnim geb. Brentano erwies sich als so fordernd, dass er schließlich den Kontakt zu ihr abbrach. Nur zu den älteren Geschwistern Georg und Franz Brentano, besonders aber zu Franz’ Ehefrau Antonia geb. von Birkenstock entwickelte sich ein entspannt-herzliches Verhältnis. Der Vortrag gibt einen Gesamtüberblick über die wechselvolle Beziehung Goethes zu den charakterlich so unterschiedlichen Mitgliedern der Familie Brentano.
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Brentano-Abteilung, Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift, Freitag, 4. März 2016, 19 Uhr,Eintritt: Fünf Euro. 
Reservierung: Christine Mostert, Telefon 0175 56 17 624,