Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Gruppe „Bahnhofsgrün“ präsentiert als Pflanze des Monats Juli: Das LEINKRAUT

„Das Leinkraut (Linaria vulgaris) steht am Wegrand und blüht als wäre es eine kleine Orchidee.“ Die mehrjährige bis der zu 75 cm Pflanze aus der Familie der Wegerichgewächse besitzt einen kräftigen, bis zu 1m langen Wurzelstock und blüht von Juli bis Oktober. Die Leinkräuter (Linaria) sind nahe mit dem Löwenmäulchen verwandt. Man bezeichnet die gelben Blüten mit dem orangegelben Fleck als „Kraftblume“, denn die Unterlippe ist durch ein federndes Gelenk an die Oberlippe gepresst. Nur Hummeln und einige recht kräftige Insekten vermögen die Blüte zu öffnen. Das Leinkraut ist häufig an warmen Böschungen und bevorzugt lockeren, steinigen und sandigen Boden. Die deutsche Bezeichnung Leinkraut wurde auf Grund der dem Lein ähnlichen Blätter geprägt. Im Volksglauben galt das Leinkraut längere Zeit als Schutz gegen Hexenzauber für kleine Kinder.
Haben Sie Interesse mitzugestalten?
Die Gruppe Bahnhofsgrün trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr am Bahnhofsgrün (bei gutem Wetter), sonst im Nachbarschaftsbüro Rödelheim-West, Westerbachstraße 29.Nächstes reguläres Treffen am 03. August 2017.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Thementag Jüdisches Rödelheim



am Sonntag, 16. Juli 2017,  11 Uhr (Lesung im Petrihaus)- 13 Uhr (Diavortrag und Besichtigung im Pavillon des Heimat- und Geschichtsvereins)
Petrihaus (11 Uhr):

Der Tag beginnt mit einer Lesung von Texten Wolf Heidenheims und Ludwig Börnes, die beide, der eine länger, der andere kurz, in Rödelheim gelebt und gearbeitet haben, und mit einer Einführung in das Werk der beiden Autoren. Heidenheim, Herausgeber und Übersetzer liturgischer Texte und Dichter in deutscher und hebräischer Sprache, hatte in Rödelheim die “privilegierte orientalische und occidentalische Buchdruckerey“ eröffnet, die den Ort weit über die Region und sogar über Deutschland hinaus bekannt machte. Der Frankfurter Schriftsteller und Publizist Ludwig Börne verbrachte einige für ihn wichtige Monate in Rödelheim und ließ sich 1818 in der Cyriakuskirche taufen.

Lesung: Dr. Sabine Gruber, Literaturwissenschaftlerin aus Tübingen
Vortrag hebräischer Texte: Nili Kranz
Pavillon des Heimat- und Geschichtsvereins im Brentanopark (ab 13 Uhr):
 Im Anschluss ab 13 Uhr Diavortrag zum Jüdischen Friedhof in Rödelheim  und zum jüdischen Leben in Rödelheim, danach Besichtigung der Gedenkstätte der Synagoge in unmittelbarer Nachbarschaft.

Diavorträge: Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Rödelheim e.V.
Erläuterungen zur Synagoge: Dr. Armin Kroneisen, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins 
Eintritt:  Acht Euro (Lesung und Diavortrag/Besichtigung), Fünf Euro (Lesung oder Diavortrag/Besichtigung) In der Pause werden Getränke und Imbiss angeboten.

Reservierung: Christine Mostert, Telefon 0175 56 17 624, E-Mail: info@petrihaus-frankfurt.de.

Dienstag, 4. Juli 2017

"Vision Ortskern Rödelheim"

Die Dokumentation der Ideenwerkstatt zu möglichen Entwicklungen im Rödelheimer Ortskern liegt nun in gedruckter Form vor und kann zum Beispiel im Nachbarschaftsbüro (Westerbachstr. 29) oder im Vereinsringhaus mitgenommen werden.

Montag, 3. Juli 2017

Nach dem Shoppen zum Schoppen – Weingarage, die SECHSTE!!



 Ja sind die drei Jahre denn schon rum? Nein, es ist Halbzeit und somit Zeit, mal wieder in die Heimat zu kommen. Das wollen wir zum Anlass nehmen am
Samstag, 15. Juli, die nun schon SECHSTE Rödelheimer Weingarage zu feiern. Wieder am angestammten Ort, dem kleinen Garagenhof in der Breitlacher Straße/ Ecke Biedenkopfer Weg.

Beginn: 15 Uhr (bis 21 Uhr)
Toiletten, wie gewohnt, am S-Bahnhof
Der Erlös ist wie immer für einen guten Zweck im Stadtteil bestimmt.

Was ist passiert? Viel! Allerdings nicht so viel, dass die Weingaragengründer Wolfgang Zimmermann und Andreas Nöthen ein Wiedersehen im Sommer nicht zum Anlass nehmen wollten, dies mit einer Neuauflage des Rödelheimer Nachbarschaftsfestes in ORIGINALBESETZUNG zünftig zu feiern.
Natürlich sind auch diesmal alle Rödelheimer beiderseits der Bahn herzlich eingeladen, bei dem einen oder andern Schöppchen das hoffentlich warme und angenehme Sommerwetter zu genießen.
Selbstredend gibt es auch diesmal leckere süffige Weine aus der Pfalz, den bewährten Saumagen und hausmacher Wurstspezialitäten des preisgekrönten Pfälzer Metzgers unseres Vertrauens. Im fernen Brasilien haben die Nöthens obendrein ein paar Spezialitäten aufgetan, die das Speisenangebot diesmal um einige exotische Komponenten erweitern könnten. Das in Brasilien beliebte Pao de Queijo (Käsebrot) ist der Nationalsnack am Zuckerhut und passt ganz ausgezeichnet zu Wein.



Im Netz der Nachbarschaft - Digital kommt man sich näher



Kürzlich gab es bei hr2-kultur in der Reihe DER TAG  eine Sendung, die sich mit den digitalen Nachbarschaftsforen wie z.B. nebenan.de und deren Risiken und Chancen beschäftigte. Die Sendung lässt sich nachhören.  "Der Tag. Im Netz der Nachbarschaft - Digital kommt man sich näher: 
Das Mehl ist alle, die Bohrmaschine kaputt, sie brauchen einen Hundesitter - was tun? Die Nachbarn fragen, so war das früher. Die Nachbarn fragen, so ist das auch heute noch, nur bald heißt es: klicken statt klingeln. Neben den digitalen Nachbarschaftsplattformen wie Nebenan.de drängt jetzt auch das amerikanische Unternehmen Nextdoor auf den deutschen Markt, das Nachbarn vernetzen will. Mit einem Klick in Windeseile unzählige neue Kontakte im eigenen Stadtteil, so das Versprechen. Idealerweise setzen sie sich irgendwann auch offline fort, also im echten Leben. Und wer verspricht, dass sich dort wirklich nur Nachbarn tummeln? Wer, dass die Daten nicht anderen zur Verfügung gestellt werden? Der Preis für ein bisschen Mehl kann so sehr hoch werden.   Moderation: Karen Fuhrmann".  Hier ist der Link zur Sendung.