Donnerstag, 26. März 2020

Bahnhofsgrün: Pflanze des Monats März - das Vergissmeinnicht


Das Vergissmeinnicht (Myosotis spec.) aus der Familie der Raublattgewächse wächst ein-bis mehrjährig. Über 100 Arten sind bekannt. Die zarten Blüten in Blau, Weiß oder Rosa zeigen sich früh im Jahr, bis etwa Ende Mai. Die graugrünen Blätter sind oft flaumig beharrt. Der botanische Name Myosotis bedeutet übersetzt Mäuseohr. 
Der volkstümliche Name entstammt vermutlich der griechischen Mythologie: Zeus glaubte, allen Pflanzen einen Namen gegeben zu haben, daraufhin rief ein kleines blaues Blümchen: „Vergiss mein nicht!”. Das Vergissmeinnicht hat eine starke Symbolik. Die Blume steht für Treue und ewige Liebe.


Haben Sie Interesse mitzugestalten?
Nächste Treffen: 01. April um 18.30 Uhr und 

18. April 2020 um 11:00 Uhr am Bahnhofsgrün.
 



Mittwoch, 25. März 2020

eigentlich .... Start der Vorbereitungen fürs Brückenfest am Blauen Steg

Spielplatz-Container Zentmarkweg
Eigentlich .....   würde sich demnächst das Brückenfestkomitee treffen und die Vorbereitung zum diesjährigen Brückenfest am Blauen Steg starten. Im Moment wird allerdings noch abgewartet, wie sich die Lage entwickelt und ob das Brückenfest stattfinden kann.

Zur Überbrückung und Inspiration wird die Kunst-Aktion von Nicole Wächtler empfohlen. Nicole Wächtler hat in den letzten Jahren schon an verschiedenen Stellen zusammen mit Rödelheimerinnen und Rödelheimern für bunte Impulse gesorgt - vielelicht dann ja auch wieder beim Brückenfest. Hier ist der Link ins "Bunte".

Montag, 23. März 2020

Corona - Infos

Das Corona-Virus wirft viele Fragen auf: Wie gestaltet sich die aktuelle Lage? Was muss ich tun, wenn ich den Verdacht habe, dass ich mich infiziert habe? Oder dass sich ein Familienmitglied infiziert hat? Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) hat die wichtigsten Informationen für Frankfurt in verschiedenen Sprachen zusammengestellt.  Es gibt  aktuelle Informationen rund um das Corona-Virus und die wichtigsten Telefonnummer und Kontakte.



Eine Hotline für Hilfesuchende für den Stadtteil Rödelheim bietet auch das Centro an. Täglich 17-1 9 Uhr;  Hotline: 069 348690631.

Das Nachbarschaftsbüro Rödelheim-West ist ebenfalls telefonisch (Tel. 93490218) und per Mail (roedelheim-west@frankfurt-sozialestadt.de) zu erreichen.

*Termin verschoben* BUND-Treffen in Rödelheim

eigentlich geplant für 30.03. im Vereinsringhaus.

In Rödelheim entsteht gerade eine neue Gruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).    


Auch unter den gegebenen Umständen besteht die Absicht das Engagement fortsetzen. Aktuelle Infos erhalten Sie hier:

Samstag, 21. März 2020

Trotz allem: Einkaufen vor Ort

Leider fehlt bisher noch ein umfassender Überblick.

Auf jeden Fall bietet die Schreibwarenhandlung "Pappmarché", die natürlich nicht geöffnet hat, einen Lieferservice per Fahrrad an. Hier ist ein Link zu Pappmarché.

TV-Kelety: Telefonisch persönlich erreichbar: täglich von 9-18.00 Uhr unter 069 785131 bzw. rund um die Uhr über Anruf-beantworter oder per E-Mail: info@tv-kelety.de. 




Lieferservice gibt es auch bei der Karl-Marx-Buchhandlung in Bockenheim.

Gerne veröffentlichen wir hier noch weitere Hinweise. Informieren Sie uns doch bitte!



Dienstag, 17. März 2020

.Rödelheimer Pflanzen & Saatgut-Tauschbörse ...eigentlich ...

Eigentlich ist am 25.4.2020 die zweite Rödelheimer Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörse ab 14 Uhr geplant. 


Plakat vom letzten Jahr - das Neue folgt demnächst.
                                                                 
"Liebe Rödelheimer*innen und andere Interessierte,
warum viel Geld für Saatgut und Setzlinge ausgeben, wenn auch einfach getauscht werden kann?Wir möchten Euch und Sie herzlich zur Rödelheimer Saatgut & Pflanzentauschbörse einladen. Hier können eigenes Saatgut und Setzlinge getauscht oder verkauft werden und sich über die Besonderheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart und ihre Aufzucht ausgetauscht werden. Mitmachen erwünscht!"

ganz optimistisch - ein neuer Termin:

  ... gemeinsam unterwegs..  zur Ausstellung   
„Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“

Führung durch die Ausstellung  „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“.
für Senioren und andere Kulturinteressierte am 5. Mai 2020
 
Das Institut für Stadtgeschichte zeigt im Kameliterkloster die Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“.Wer mehr über diese Zeit erfahren und seine Erinnerungen auffrischen möchte, ist zu dieser Exkursion eingeladen. Der  Ausflug in der Veranstaltungsreihe „…gemeinsam unterwegs…“ des Quartiersmanagements Rödelheim-West des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach startet um 13 Uhr am Bahnhof Rödelheim, Gleis 2 -Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei Ilse Karge, Telefon 78 11 29, unbedingt erforderlich. Es entstehen außer den Fahrtkosten, die alle Teilnehmenden selbst tragen, keine Kosten. 
„Frankfurt zeigte sich in den 1960er Jahren als eine Stadt im Wandel. Wirtschaftswunder und Wiederaufbau hatten die Mainmetropole zwar in den 1950er Jahren in neuem Glanz erstrahlen lassen, doch die baulichen Herausforderungen nach Kriegsende ließen sich nicht binnen 15 Jahre meistern. So sah sich Frankfurt in den 1960er Jahren weiterhin mit Wohnungsnot und Verkehrsfragen konfrontiert. Gleichzeitig drängten die Frankfurter*innen in der gefestigten westdeutschen Demokratie auf mehr Mitbestimmung: in Bildungs- wie in Baufragen, bei Reformen, dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit wie bei politischer Beteiligung.“

Stadtteilbibliothek Rödelheim: Schließung wegen Corona 16.3. bis zunächst 19.4.2020

Ab Montag, 16.3.2020, schließt die Stadtbücherei ihre Öffentlichen Bibliotheken für den Publikumsverkehr.
Die Fahrbibliothek stellt ihren Betrieb ein. Alle Veranstaltungen werden ausgesetzt.
Diese präventive Maßnahme ist zunächst bis 19.4.2020 geplant.
Die Schulbibliotheken verfahren entsprechend den Entscheidungen der jeweiligen Schulen.
Die Stadtbücherei gehört zu den publikumsstärksten Einrichtungen der öffentlichen Hand in Frankfurt. Mit der vorübergehenden Schließung der Häuser tragen wir dazu bei, die Ausbreitung des Corona-Virus zu hemmen, das Gesundheitssystem vor massiven Belastungen zu bewahren und besonders gefährdete Menschen zu schützen.

Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert.
Mahngebühren werden ausgesetzt.Vorbestellungen bleiben bestehen.
An den Rückgabeautomaten an der Zentralbibliothek und in Sachsenhausen können Medien zurückgegeben werden.Die Digitalen Services der Stadtbücherei von der Onleihe bis zum PressReader stehen weiterhin zur Verfügung.
Für Rückfragen steht den Bürgerinnen und Bürgern das Info-Telefon der Stadtbücherei zur Verfügung: (069) 212-3 80 80, montags bis freitags 10-16 Uhr. 

Montag, 16. März 2020

*abgesagt* Haus- und Hof-Flohmarkt in Rödelheim am 29.3.2020

Schön wäre es gewesen und es gab auch schon zahlreich Anmeldungen und Vorbereitungen.

Sobald es wieder möglich ist, wird der Haus- und Hof-Flohmarkt stattfinden.


---------------------------------------------------------------------
Flohmarkt- mit Ständen überall im Stadtteil
Am Sonntag,  29. März 2020, wird  der Sonntagsspaziergang ab 11 Uhr wieder spannend: Dann beginnt der stadtteilweite private Haus- und Hof-Flohmarkt. Dort lassen sich schöne Sachen finden,  was die einen   im eigenen Haushalt nicht mehr brauchen, können Besucher und Nachbarinnen günstig erwerben – das ist die Idee des  Haus- und Hof-Flohmarktes.
Rödelheimerinnen und Rödelheimer können Flohmarktstände allerdings nur vor der eigenen Haustür aufbauen.
Anmeldungen zum Haus- und Hof-Flohmarkt sind vom 2. bis 19.März möglich, es entstehen keine Anmeldekosten. Die Anmeldungen werden auf unserer Aktionskarte(Link) dokumentiert.
Flohmarkt-Stände können auf privatem Gelände,  im eigenen Hof oder Garten, vor der Garage oder vor dem Haus aufgebaut werden. Am besten sprechen Sie sich mit Ihren Nachbarinnen und Nachbarn ab und bilden eine Flohmarkt-Gemeinschaft.Damit die Standorte leicht zu erkennen sind, hängen Sie dort bitte unsere Luftballons mit dem Erkennungszeichen auf.Zur Orientierung der Second-Hand-Schatzsucher wird bei hier im Blog und  im Main-Nidda-Boten veröffentlicht, wo die Flohmarkt-Stände konkret zu finden sind. 



  • Spielregeln und wichtige Hinweise :
  • Teilnehmen können nur Privatpersonen vor der eigenen Haustür. Gewerbliche Anbieter (auch Reisegewerbe) sind ausgeschlossen.
  • Jeder Flohmarktstand wird mit orangefarbenen Luftballons markiert.
  • Flohmarktstände sind nur auf Privatflächen,  am Haus  oder Hof möglich.
  • In Parks oder auf Plätzen oder  Straßen können keine Stände aufgebaut werden.
  • Die Flohmarktstände dürfen nicht auf den Fahrbahnen der Straßen oder aufFahrradwegen oder auf dem Gehweg aufgebaut werden.
  • Der Verkauf von Speisen und Getränken erfordert eine Extra-Genehmigung des Ordnungsamtes.
  • Der Haus- und Hof-Flohmarkt findet auch bei schlechtem Wetter statt.

Samstag, 14. März 2020

*abgesagt* Bahnhofsgrün: Vortrag zum Thema Pflanzenbestäubung durch Insekten am 25. März 2020 um 19 Uhr

Das Geheimnis der Staubbeutel wird vorerst noch nicht gelüftet.
Der Vortrag kann leider nicht stattfinden.

Dienstag, 10. März 2020

fällt leider aus : Workshop „Schmuck aus Papier“

Aktive und kreative Nachbarschaft: dienstags nachmittags in der Stadtteilbibliothek Rödelheim
Erwachsene und Jugendliche ab acht Jahren sind herzlich eingeladen,  wieder Schmuck aus   Papier herzustellen. Vom Dienstag, 10. März 2020 bis Dienstag, 31.3.2020 jeweils von 16.30  bis 17.30 Uhr, bietet Ulrike Weich den Workshop „Wunderbares aus Papier“ an vier Nachmittagen  in der Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, an.
Beim Workshop geht es darum einfache und attraktive Techniken kennen zu lernen und zusammen mit anderen kreativ zu sein. Gegenseitige Unterstützung versteht sich dabei von selbst. An jedem Nachmittag können acht Personen ab acht Jahren am Workshop teilnehmen, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Materialkosten pro Termin betragen, je nach Verbrauch ein bis zwei Euro. 
Mehr Informationen zum Workshop gibt es im  Nachbarschaftsbüro des Quartiermanagements Rödelheim-West des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach, Telefon 93490218.

Ort: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, 1. Stock.
Teilnehmer: für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren, maximal 8 Personen pro Termin
Zeit: dienstags, 16.30 – 17.30 Uhr,
Beginn: Dienstag, 10.März , Ende: 31. März 2020
Kosten: pro Termin 1-2 Euro je nach Materialverbrauch

MietenCafé im Centro

Dienstag 10.03.2020 - 15 - 22 Uhr

Es wird abgerissen, neu gebaut oder modernisiert. Der Wohnraum wird immer teurer, viele Menschen können sich das nicht mehr leisten und gleichzeitig werden große Profite für Wenige erzielt. Diese Umstrukturierung hat auch dramatische Folgen für unser Klima. Die Zementproduktion verursacht viermal so viel CO2-Ausstoss wie der gesamte internationale Flugverkehr und wird als Umweltverschmutzer/-zerstörer nicht wahrgenommen.

Wie verändert sich unser Stadtteil? Es geht beim MietenCafé darum, sich über Probleme im Viertel auszutauschen, uns der Veränderungen die passieren, bewusst zu werden und gemeinsam Position beziehen und uns für eine bessere Zukunft zu organisieren.

Nach einem gemeinsamen Essen (ab ca. 19 Uhr) wird ein Dokumentationsfilm über die Mieter*innenproteste am Kottbusser Tor in Berlin gezeigt (ab ca. 20 Uhr).

Centro
Alt Rödelheim 6
60489 Frankfurt-Rödelheim

Samstag, 7. März 2020

Rödelheim singt Rock und POP

am Mittwoch, 11. März - von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr wie immer im Vereinshaus, Friedel Schomann Weg. 
Ab April ist das  Treffen in der Sommerzeit dann von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

Donnerstag, 5. März 2020

Trainer dringend gesucht

Die Suche geht weiter. Leider haben sich anscheinend bislang kaum Personen gemeldet, ein solches Ehrenamt übernehmen zu wollen, dass ein neuerlicher Aufruf von Nöten erscheint: 


Die Handballer der FTG Frankfurt suchen dringend engagierte Handballtrainer für die Jugendabteilung. Bei der FTG spielen zur Zeit rund 150 Mädchen und Jungs in acht Mannschaften. Und es werden immer mehr - Handball bei der FTG boomt! Nur leider fehlen dem Verein mittlerweile Trainer. 

Wer sich berufen fühlt, hochmotivierten Kindern zwischen Minis und A-Jugend Handball beizubringen, soll sich bitte melden. Die Teams gehen nach den Osterferien in die neue Runde, spätestens dann müssten die Neuen einsteigen. Die FTG zahlt eine angemessene Aufwandsentschädigung, stellt Vereinskleidung und übernimmt die Kosten beispielsweise für den Kinderhandballtrainer-Schein.

Gesucht werden in erster Linie Trainer mit Erfahrung; aber auch Neulinge sind willkommen - gegebenenfalls kann ein Co-Trainer zur Seite gestellt werden. Trainiert wird in der Regel zwei Mal wöchentlich 90 Minuten in Schulhallen rund um Bockenheim. Wer Rückfragen oder Interesse hat: bitte melden bei Olaf Heisler (Tel. 0177-8768905) oder per Mail: olaf.heisler@freenet.de; weitere Infos im Netz unter ftg-handball.de

Mittwoch, 4. März 2020

... und wieder tagt der Ortsbeirat ...

Die  39. Sitzung des Ortsbeirates 7 findet am Dienstag, dem 10. März 2020, 19.30 Uhr, im Sozial- und Rehazentrum West, Alexanderstraße 94-96, Großer Saal statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen.

Zur Tagesordnung und den Anträgen.

Dienstag, 3. März 2020

Das neue Format im Centro

Ab heute startet das neue Format im Centro. Jeden Dienstag von 15 – 22 Uhr geöffnet,
Abendessen ab ca. 18.30 Uhr. Das Centro will thematische Schwerpunkte setzen und mit Vorträgen, Filmen, politischen Diskussionen, Ausstellungen,… auf Probleme dieser Erde aufmerksam machen.

Wie immer im Centro geht's aber vor allem darum, dass Menschen sich über die Probleme im Viertel austauschen, der Veränderungen die passieren, bewusst werden und gemeinsam Position beziehen und für eine bessere Zukunft organisieren. Aus diesem Grund starten das Centro im März mit dem MietenCafé um für den HOUSING ACTION DAY am 28.3. zu informieren und zu mobilisieren.

Es soll ein MitmachCafé sein, von Allen für Alle. Von Links und von unten.

Komm vorbei! Mach mit!

Centro
Alt Rödelheim 6
60489 Frankfurt-Rödelheim

Verkehrsberuhigung im Biedenkopfer Weg

Gut, ich war eine Weile nicht da. Auch nicht, als 2018 anscheinend eine Ortsbegehung stattfand, um zu schauen, ob es sinnvoll sein könnte, den Biedenkopfer Weg in eine Spielstraße umzuwandeln. Neulich im Ortsbeirat hörte ich erstmals davon. In einem Informationsblatt der Partei "die Linke" las ich nun wieder darüber. 

Ich las auch, dass anscheinend anschließend breite Einigkeit darüber bestand, tatsächlich einen Veränderungwunsch an die Stadtverwaltung heranzutragen. Zunächst geschah anscheinend nichts, anschließend kniffen einige den Schwanz ein, wollten von ihrer ursprünglichen Haltung nichts mehr wissen. Ein Antrag wurde so demnach zu einer Anfrage downgegraded, die Dringlichkeit praktisch ausgebremst. 

Im Detail weiß ich nicht, was geschah. Aber ich kann gerne einmal schildern, was man als Anwohner, Vater von Kindern, die den Weg lange als Kindergartenweg nutzen mussten und somit unmittelbar Betroffener so tagtäglich erlebt. Ich wohne gleich am Anfang, ungefähr dort, wo sich verkehrsmäßig tagtäglich erstaunliche bis erschreckende Dinge beobachten lassen, in mehrerlei Hinsicht.
 
Gefährlich für Fußgänger und Kinder

 Die Straße wird sehr rege von Kindern der Kita und der Grundschule genutzt. Es gibt in der Gegend mehrere Sehbehinderte, die so vor echte Probleme gestellt werden. Sie alle benutzen den linken Gehwegstreifen, da die andere Straßenseite permanent und durchgängig zugeparkt ist. Darum ist es wichtig, dass zumindest der linke Streifen dauerhaft frei ist. Leider ist das auch nicht immer der Fall. Ich füge ein Foto von vor 14 Tagen besser nicht bei, ich habe es aber einigen Ortsbeiratsmitgliedern zu Informationszwecken privat zugemailt. 

Zu sehen war ein Fahrzeug, dass auf dem linken Fahrstreifen, entgegen der Einbahnstraße, im ausgewiesenen Halteverbot und zu nah an der Einmündung parkte - fast einen vollen Tag lang. Und nein, es war kein Ortsfremder. Normalerweise juckt mich das nicht. In diesem Fall sah ich jedoch eine Grenze überschritten und mailte den Sachverhalt samt Foto dem Ordnungsamt. Das informierte Ordnungsamt hat übrigens bis dato nicht reagiert.
 
Es ist zu beobachten, dass der linke Fahrstreifen auch häufiger zum längeren Parken genutzt wird. Etwa an der Einmündung, aber auch im weiteren Verlauf, gerne etwa von Handwerkern, die mehrere Stunden vor Ort sind. Folge: Kinder müssen um die Autos herumlaufen, begeben sich so auf die Fahrbahn, den möglicherweise herannahenden Verkehr im Rücken. Ich halte die Situation für äußerst gefährlich und rechne eigentlich jeden Tag mit einem tragischen Unfall, zumal Autofahrer sehr schwungvoll um die Ecke geflogen kommen. 

Dabei werden sie mitunter so weit herausgetragen, dass sie mit den linken Reifen die ebenerdige Gehwegfläche befahren, die Fläche, die eigentlich nur für Fußgänger sein sollte, also noch zusätzlich einschränken und diese gefährden. Da doch die Absenkung des Gehwegs die Straße im weiteren Verlauf breit und übersichtlich erscheint, wird anschließend meist forsch beschleunigt. 

Viel Zulieferverkehr für Kinderzentrum und Grundschule
 
Man darf in dem Zusammenhang auch die Frequenz nicht unterschätzen. Klar, Stoßzeiten sind morgens und mittags, wenn Eltern meinen, ihre Kinder mit dem Auto zur Kita und Schule bringen und holen zu müssen. Und auch diese Eltern sind es, die sich wie oben geschildert verhalten. Da gibt es wenig Unterschied oder Problembewusstsein. Aber auch um etwa zum Sportplatz oder Aldi zu gelangen, wird die Straße genutzt. Ich will damit nur sagen, dass es sich keinesfalls um ein reines Anliegerproblem handelt. Der Biedenkopfer Weg hat auch eine gewisse Erschließungsfunktion für andere Straßen.

Hinzu kommt die etwas verworrene Verkehrsführung im Block mit Einbahnstraßen-Regelungen. Klar, das ist wegen der Enge der Straßen nicht anders zu regeln und bremst auch den Verkehr. Aber es kommt jeden Tag mehrfach vor, dass Autos - zum Teil von Anwohnern des Blocks - gegen die Fahrtrichtung der Einbahnstraße fahren. Gerade auf dem vorderen Stück des Biedenkopfer Wegs. Autos kommen aus der Strubbergstraße, fahren quer und biegen dann nach links ab - gegen de Strich. Oder es wird an der Einmündung dort gewendet. Alles schon gesehen. Täglich übrigens.

Umbau wohl unrealistisch, aber andere Maßnahmen prüfen
 
Nun, an der unglücklichen baulichen Situation wird sich nichts ändern lassen. Die Straße ist gut in Schuss, diese aufzureißen, Gehwege hochzusetzen wäre teuer und aufwendig. Aber es gibt ja noch Poller, um die Fahrbahn vom Gehweg abzutrennen und Parken unmöglich zu machen. Auch eine generelle Qualifizierung als Spielstraße wäre natürlich wünschenswert. Aber weil die Straße so schön gerade und einzusehen ist, sehe ich darin keinen nachhaltigen Nutzen. Dann schon eher Verengungen, die den Verkehr ausbremsen. 
 
Vor einigen Monaten stand ich mit Herrn Zollmann - er hatte sich übrigens als einziges Ortsbeiratsmitglied die Zeit genommen, sich persönlich ein Bild zu machen, das rechne ich ihm hoch an -  an der Breitlacher Straße, dort, wo parkende Fahrzeuge außerhalb der ausgewiesenen Flächen, die Gehwege derart verengen, dass Kinderwagen oder Kinder mit Rollern keinen Platz mehr finden. Mein Sohn hat auf diese Weise die Seite eines Autos verkratzt, es kamen Anwaltsbriefe etc. Das alles für einen Schaden, der nie hätte entstehen können und dürfen, hätte sich der Parker an die Regeln gehalten. So etwas ist ärgerlich.

Positives Beispiel: Poller

Immerhin entstand später, vielleicht im Nachgang des Ortstermins, ein Poller auf Höhe des Briefkastens Ecke Breitlacher/Biedenkopfer Weg, sodass so etwas normalerweise nicht mehr passieren sollte. Danke dafür! Er war schon mehrfach Thema angeregter Gespräche unter Nachbarn, grundsätzlich mit positivem Tenor. Auf der gegenüberliegenden Seite der Einmündung, auf Höhe der Schaltkästen wäre ein weiterer sinnvoller Platz für noch einen Poller. Dort wird oft noch enger geparkt. Aber ich habe auch schon Autofahrer beobachtet, die nun vor dem Poller parkten und weit mit dem Hinterteil in die Einmündung hineinragten. Andererseits macht dies das schwungvolle Einbiegen schwieriger, Glück im Unglück. 

Bei dem Ortstermin entstand bei mir den Eindruck, dass von der CDU kein weitergehender Einsatz zu erwarten ist, die Rechte von Fußgängern oder Radfahrern auf Kosten der Autofahrer, und sei es nur einer verstärkten Überwachung, zu stärken. "Wir können den Rödelheimern ja nicht ihre Autos verbieten." Eine Aussage, die kurz darauf im Ortsbeirat abermals fiel, als es um die Verkehrssituation in der Radilostraße ging. Verkehrspolitik der CDU scheint nach wie vor fast ausschließlich vom Auto aus gedacht zu werden. Wundern einen da noch die Wahlergebnisse in großen Städten, wie zuletzt in Hamburg? Da darf sich jeder selbst seinen Teil denken. 

Allerdings sollte man bedenken, dass es nicht darum geht, das Autofahren zu verbieten. Es geht vielmehr darum, dass auch Fußgänger und Radfahrer eine Chance haben, die ihnen zustehenden und zugewiesenen Verkehrsflächen behinderungs- und autofrei zu nutzen. Mehr ist es zurzeit gar nicht. 
 
Von daher bin ich dankbar, dass das das Thema nun wohl nochmal aufgegriffen werden soll. Vielleicht tut sich ja doch irgendwann noch etwas. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Ich unterstütze diesen Vorstoß jedenfalls sehr. (Andreas Nöthen)
 

Montag, 2. März 2020

Falscher Hase bei Lesefreuden um vier in Rödelheim am 10.3.2020

Ruth Reichl war lange Jahre Restaurantkritikerin der „Los Angeles Times“, bis sie zur „New York Times“ wechselte. Vier Jahre lang erfreute und erzürnte sie dort als Restaurantkritikerin die berühmten und weniger berühmten Starköche der Stadt mit ihren eigenwilligen Restaurant-Kolumnen. Zum Teil besuchte Ruth Reichl Restaurants in Verkleidung, um nicht als bekannte Kritikerin aufzufallen, sondern Service und Qualität des Essens unerkannt überprüfen zu können. So wurde sie zur „Queen of Cuisine“ („The Observer“). Inzwischen arbeitet Ruth Reichl als Chefredakteurin bei dem renommierten Magazin „Gourmet“.

Ricarda Grünberg vom Frankfurter  Bürgerinstitut stellt die höchst amüsanten Koch-Memoiren in einer unterhaltsamen Stunde Literatur bei Tee und Kaffee am Freitag, 10. März 2020 um 16 Uhr in der Reihe „Lesefreuden um vier“ vor. Die „Lesefreuden um vier“ sind eine Kooperationsveranstaltung des Quartiersmanagements Rödelheim-West und der Stadtteilbibliothek Rödelheim. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Stadtteilbibliothek befindet sich im 1. Stock in der Radilostraße 17-19 und ist mit einem Aufzug bequem zu erreichen

Freitag, 28. Februar 2020

Rödelheimer Musiknacht 2020

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Hier zeigen wir schon mal das diesjährige Plakat zur Einstimmung.

Mittwoch, 26. Februar 2020

Theater: "König und König" - für Kinder ab 4 Jahren

Im Rahmen des Kinderkulturprogramms des Jugendamtes Frankfurt präsentiert der RaUM für Kinder und Teenies am Montag, dem 09.03.2020 das Theater Compagnie Nik aus München mit „König und König“, einem Stück über Freundschaft und Toleranz für Kinder ab 4 Jahren.

Eines Tages kam die Königin zu ihrem Sohn und sagte: "Raus aus der Badewanne, du Taugenichts! Du bist erwachsen, jetzt wird geheiratet und dann regiert!"  Königinnen und Müttern muss man gehorchen, also blieb dem Prinzen nichts anderes übrig, als alle Prinzessinnen der Welt einzuladen. Prinzessinnen kamen viele, aber die Richtige war irgendwie nicht dabei. Bis ganz zum Schluss der Nachbarsprinz noch seine Schwester vorstellen kam und alles ganz anders wurde als gedacht. Die beiden Freunde Valentin und Waldemar wollen diese Geschichte spielen, aber wie es in Freundschaften so ist, man ist sich nicht immer einig, wie etwas erzählt werden soll und ob man nun als richtiger Junge eine Prinzessin spielen darf oder nicht. Freundschaften sind eine schwierige Angelegenheit, die viel Arbeit kostet, aber auch etwas wahnsinnig Süßes sein kann.

Die Theaterveranstaltung beginnt am 9. März um 15.00 Uhr im Gemeindehaus in der Alexanderstraße 37. Das Theatercafé öffnet seine Pforten bereits um 14.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 4,-€ für Erwachsene und 2,-€ für Kinder.
Kartenvorbestellung wird dringend empfohlen.

Tel./Fax: 783862 oder Email: cyriakus-raum@t-online.de;

Montag, 17. Februar 2020

Einladung zur Finissage der Fotoausstellung „Wenn ich König*in von Rödelheim wär‘“

Zum Abschluss der Ausstellung lädt das Quartiersmanagement Rödelheim-West zur Finissage mit Stadtteilgespräch am Donnerstag, 27. Februar 2020, um 18.30 Uhr in die Stadtteilbibliothek ein

In lockerer Atmosphäre bei Häppchen und Getränken dienen die Fotoausstellung sowie die Eintragungen auf der „Aktiv-Wand“ als Anregung zum Gespräch. 

Royalen Glanz und pfiffige Visionen bringt die Fotoausstellung „Wenn ich König/ Königin von Rödelheim wäre“ in die Räume der Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19. 
Rödelheimer*innen hatten sich für die dort gezeigten Portraitfotografien als König*innen verkleidet und in kurzen Schlagworten formuliert, was sie als Rödelheimer Royals im Stadtteil verändern würden.
Die Ergebnisse des Audio-Workshops mit Kindern fließen ebenfalls mit ein. Die Kinder hatten ausgehend von der Frage: „Was würdest Du tun, wenn Du König/Königin von Rödelheim wärst?“ mit Aufnahmegerät und Tablet in Rödelheim Antworten gesucht.
Die Fotoausstellung ist noch bis zum Freitag, 28.Februar 2020, zu sehen. 
Die Fotografien entstanden in Zusammenarbeit mit dem Galluszentrum während des Brückenfestes am Blauen Steg im vergangenen September.
Fotoaktion, Ausstellung und Begleitveranstaltungen wurden vom Quartiersmanagement Rödelheim-West des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ initiiert und begleitet. Für die Ausstellung kooperierte die Statteilbibliothek Rödelheim, Kuratorin der Ausstellung ist Laura Hollingshaus.

Sonntag, 16. Februar 2020

"Nicht in unserem Namen": Spendenaktion gegen Großspende an die AfD

Der Frankfurter Moritz Krawinkel (36) geht einen originellen Weg des Widerstands gegen Rechts. Weil ein Verwandter, der Unternehmensverwalter Christian Krawinkel, 100.000 Euro an die Thüringer AfD spendete, startete er einen Spendenaufruf, um 100.000 Euro für einen guten Zweck zu sammeln und damit genau das Gegenteil zu unterstützen. Über die Hintergründe der Aktion berichten unter anderem die FR und die FAZ: 

FR am 14.2.: Trotz Aussicht auf Millionenerbe warb AfD um Spendengelder

FR am 14.2.: Nach der Großspende an die AfD startet ein Neffe des Immobilienunternehmers eine Gegenaktion.

FAZ am 15.2.: Weil ein Verwandter 100.000 Euro an die Thüringer AfD gespendet hat, sammelt sein Großneffe jetzt Geld für Projekte gegen Rechts.

Welche Familie kennt das nicht: einen Verwandten, der einen rassistischen „Witz“ macht, eine Angehörige, die die AfD verteidigt. Aber ein Familienmitglied, das der AfD 100.000 Euro spendet?Genau das, so erfuhren wir am Dienstag aus den Medien, hat ein Verwandter von uns gemacht: Der Unternehmensverwalter Christian Krawinkel – zu dem wir keinen Kontakt haben – hat dem Thüringer AfD-Landesverband von Björn Höcke 100.000 Euro gespendet. Die höchste Spende an die AfD seit 2016 und bewusst eine Spende an den reaktionärsten Landesverband der AfD. Als Familie können wir das nicht ignorieren.Die Mordserie des NSU, die Bedrohungen durch einen NSU 2.0, der Anschlag von Halle sind nur die Spitze eines Eisbergs aus Hass. Die AfD – und insbesondere der thüringische Landesverband – ist sein politisches Sprachrohr. Christian Krawinkel fördert diesen Hass mit 100.000 Euro. Dagegen sagen wir: In der Familie wie auch in der Politik dürfen Nazis und ihre Unterstützer*innen nicht das letzte Wort haben.Deshalb haben wir uns überlegt, selbst Geld zu spenden. Wir sind keine Unternehmer, wir haben keine 100.000 Euro. Aber wir machen den Anfang. Gemeinsam, zusammen mit Euch und Ihnen, mit all denen, die kein Deutschland der AfD wollen, schaffen wir auch den Rest: 100.000 Euro an das Netzwerk Polylux, das im Osten Deutschlands Initiativen unterstützt, die sich der AfD entgegenstellen, die Opfern rassistischer und neonazistischer Gewalt helfen und die vor Ort für eine offene Gesellschaft streiten!Moritz Krawinkel, Barbara Krawinkel, Niklas Krawinkel, Andrea Krawinkel, Michael KrawinkelDas Netzwerk Polylux e.V. ist ein Verein, der Initiativen und Projekte der kritischen Zivilgesellschaft in Ostdeutschland finanziell unterstützt. Diejenigen, die sich in ostdeutschen Kommunen für die Zivilgesellschaft engagieren, sollen wissen, dass sie nicht allein sind. Wir zeigen ihnen, dass ein breites Netzwerk aus ganz Deutschland hinter ihnen steht.
Zur Spendenaktion

Freitag, 14. Februar 2020

Schon mal vormerken - Vortrag beim Bahnhofsgrün

Das Bahnhofsgrün Rödelheim lädt zum Vortrag ein:

Von Bienchen und Blümchen: eine Geschichte von Partnerschaft, aber auch von Lug und Betrug

 
Pflanzen-Bestäuber-Beziehungen sind das Ergebnis von vielen Millionen Jahren Koevolution, eine Grundlage biologischer Vielfalt, aber auch von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. 


Von dieser faszinierenden Wechselbeziehung berichten Torsten Collet und Dr. Marco Schmidt, mitverantwortlich für das neu entstehende Blüten- und Schmetterlingshaus im Palmengarten Frankfurt.

Mittwoch, 25.3.2020, 19 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostr. 17-19, 1.OG (Aufzug vorhanden)

Dienstag, 11. Februar 2020

Veranstaltung der Friedensinitiative zum Thema "Krieg in Nordsyrien - die Invasion der Türkei"




































Zusammen mit der Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane und Ya Basta lädt die Friedensinitiative Rödelheim am Donnerstag, den 20. Februar 2020 (19:00 Uhr in den Räumen der Cyriakusgemeinde, Alexanderstraße 37, Hinterhaus) zu einer Veranstaltung ein, die sich dem in den Medien völlig untergehenden Thema Krieg in Nordsyrien - die Invasion der Türkei widmet.Ein Referent der Städtefreundschaft wird einige Punkte erläutern, die den Hintergrund dieses asymmetrischen Krieges aufzeigen. Danach folgt die Diskussion.
Zu Essen und Trinken gibt es wie immer einfache aber gute Dinge - die Einnahmen und alle Spenden gehen an Medico International, das als eine der ganz wenigen Organisationen  dort unterstützend tätig ist. 



Montag, 10. Februar 2020

Rödelheim singt Rock und POP

Mittwoch, 12. Februar, 18 Uhr 30 bis 20 Uhr und zwar im Vereinsringhaus Rödelheim hinter der Feuerwehr im Friedel-Schomann Weg.

Winterkino in Rödelheim – das Finale bei der Feuerwehr mit drei Filmen Auch ein Kinderfilm im Feuerwehrhaus!

Winterkino 2019
Actionfilme rund um die Feuerwehr beenden die diesjährige Staffel des Winterkinos in Rödelheim. Passend zum Thema werden die Filme am Samstag, 15. Februar 2020, im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim, Assenheimer  Straße 24, gezeigt.

Der Kino-Tag bei der Feuerwehr beginnt um 16 Uhr mit einem Film für Kinder. In dem Animationsfilm aus dem Walt-Disney-Studio fliegt ein Löschflugzeug in vollem Einsatz.

Für Erwachsene gibt es dann um 18 und 20.30 Uhr Action rund um die Männer, die durchs Feuer gehen. Um 18 Uhr geht es im Film aus dem Jahr 1991 um Feuerwehrmänner, die einem Brandstifter auf die Spur  kommen wollen. Um 20.30 Uhr wird  das kultige Action-Drama über eine mutige Gruppe von Feuerwehrleuten mit dem zweiten Teil fortgesetzt.

Nähere Auskünfte zu den  Filmen  gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim und beim Quartiersmanagement Rödelheim-West des Diakonischen Werkes für  Frankfurt und Offenbach, Telefon  069 93490218. Mit dem  siebten Abend endet das Winterkino in Rödelheim.

Schon jetzt gibt es ein positives Echo auf die Veranstaltungsreihe. Dank des Engagements der Geschäftsinhaber, die mit Spaß  und Unternehmergeist ihre Räume für das  Winterkino umräumten, konnten die Besucherinnen und Besucher  einen außergewöhnlichen Kinoabend mitten in Rödelheim  erleben und dabei zugleich  gute Erfahrungen mit  lokalen Geschäftsleuten machen.

Samstag, 8. Februar 2020

»Will keiner trinken? keiner lachen?«

Goethe und der Wein, vorgestellt von Heiner Boehncke

Weine begleiteten Goethe zeit seines Lebens. Als Enkel eines Weinhändlers, der im Weinkeller des Elternhauses kostbare Weine vorfand, verzichtete er weder in Weimar noch auf Reisen auf sein Lebenselixier. »Wenn man nicht lieben kann, soll man nicht trinken.« Heiner Boehncke, einer der Herausgeber des Bandes »Will keiner trinken, keiner lachen«, erzählt anhand von Gedichten, Liedern und Briefen von Goethes intensivem Verhältnis zum Wein. Schließlich lautete dessen Maxime: »Für Sorgen sorgt das liebe Leben / Und Sorgenbrecher sind die Reben.«
Heiner Boehncke, Foto: privat
Heiner Boehncke, geb. 1944, war Professor für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft in Frankfurt und Bremen. 1988 wurde er Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Hessischen Rundfunk, 1998 Literaturredakteur im Programmbereich Kultur und Wissenschaft. Heiner Boehncke ist Autor zahlreicher Bücher und organisiert seit 2004 das Rheingau Literatur Festival als künstlerischer Leiter.
»Will keiner trinken? Keiner lachen« ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Fördervereins PetriHaus und des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. Da am PetriHaus keine Parkmöglichkeiten bestehen, bitten die Veranstalter um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Freitag, 14. Februar 2020, 19:30 Uhr im Atelier Petrihaus, Am Rödelheimer Wehr 15
Eintritt: € 10.- (ermäßigt € 7.-), im Eintrittspreis inbegriffen ist eine Weinprobe des Weinguts Kaspar Herke aus Oestrich-Winkel. Für Häppchen sorgt der Förderverein FörSteR
Vorverkauf: 
ORTells dieses und jenes, Lorscher Str. 13, Tel: 91315862
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 783625
Stadtbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel.: 783058

Freitag, 7. Februar 2020

Bahnhofsgrün Rödelheim und Pflanze des Monats Februar: Der Winterling

Der Winterling (Eranthishyemalis) aus der Familie der Hahnenfußgewächse wächst mehrjährig und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 20 cm. Die leuchtend gelben Blüten zeigen sich ab Ende Februar/Anfang März.Sie sind nur bei Sonnenschein geöffnet. Bestäuber sind Fliegen, besonders aber Bienen und Hummeln. Die reifen Samen werden beim Aufschlag von Regentropfen herausgeschleudert. Ungünstige Lebensbedingungen wie Trockenheit und Frost überdauert der Winterling mit Hilfe unterirdischer Organe. Er liebt lehmigen, feuchten, humosen und fruchtbaren Boden in voller Sonne.  


Haben Sie Interesse mitzugestalten? Nächstes Treffen: 07. März 2020 um 11:00 Uhr am Bahnhofsgrün.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Ehrenamtliche Helferin sucht ein Zimmer zur Zwischenmiete

Das Begegnungszentrum Auguste-Oberwinter-Haus bittet um Mithilfe. Für ihre ehrenamtliche Tutorin sucht man ein Zimmer. Lena, ist eine junge akademisch ausgebildete Chinesin sucht dringend von Ende Februar bis Ende August ein Zimmer zur Untermiete, mit Küchen- und Waschmaschinenbenutzung.

Sie lernt gerade die deutsche Sprache und ist im Internetcafé des Begegnungszentrums als ehrenamtliche Tutorin tätig. Sie befindet sich außerdem in der Bewerbungsphase. Ende Februar muss sie ihr Zimmer aufgeben.

Wer jemanden kennt oder selbst ein Zimmer hat, kann sich an Gisela Pfalzgraf-Haug, Tel.: 069 780 026,  oder gleich bei Lena melden. E-Mail:lenagemm@web.de

Und nein, ehe jemand fragt: Dieser Text bedeutet nicht, dass nun der Blog für Miet- und Wohnungsgesuche freigegeben ist. Es handelt sich vielmehr um eine Hilfestellung.

Dienstag, 4. Februar 2020

Ortsbeirat mit Neujahrsempfang

Die nächste Sitzung des Ortsbeirats findet am Dienstag, dem 11. Februar 2020, um 19.00 Uhr, im Gemeindesaal der kath. Kirchengemeinde Sankt Marien Kirchort St. Anna, Am Hohen Weg 19, statt.

Im Anschluss an die reguläre Sitzung findet der Neujahrsempfang des Ortsbeirates statt. Dazu sind die Bürger des Ortsbezirks herzlich eingeladen. 

Link auf das Dokument in PARLIS für weitere Recherchen

Lesefreuden um vier: Die legendäre „Weltbühne“ oder was darf Satire? am 7.2.2020

Namhafte Schriftsteller wie Kurt Tucholsky und Erich Kästner, Carl Zuckmayer und Else Lasker-Schüler schrieben in der legendären Wochenzeitung der Weimarer Republik „Die Weltbühne“. Um die Zeitschrift und die Frage „Was darf Satire“ drehen sich die nächsten „Lesefreuden um vier“ am Freitag, 7. Februar 2020 um 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek, Radilostraße 17-19.
Maria Niesen vom Frankfurter Bürgerinstitut wird die Wochenzeitung in einer Stunde Literatur bei Tee und Kaffee vorstellen.Die „Lesefreuden um vier“ sind eine Kooperationsveranstaltung des Quartiersmanagements Rödelheim-West im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ und der Stadtteilbibliothek Rödelheim. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Stadtteilbibliothek befindet sich im 1. Stock und ist mit einem Aufzug bequem zu erreichen.

Sonntag, 2. Februar 2020

Weingarage spendet für Repair-Café und Verkehrsprojekt

Lange war nichts von der Weingarage zu hören und zu lesen - ist ja auch noch ein wenig kühl. Wobei wir schon begonnen haben zu überlegen, wann und wo wir in diesem Jahr wieder loslegen können - also: Stay tuned!

Allen Besuchern, die die letzte Auflage der Weingarage im vergangenen August zu einem tollen Erfolg gemacht haben, schulden wir noch eine Übersicht, was wir mit dem Überschuss un den Spenden anfangen wollen.

200 Euro haben wir bereits an das Repair-Café im Auguste-Oberwinter-Haus übergeben. Dort kommen einmal pro Monat Tüftler und Techniker und hauchen alten Elektrogeräten, die ansonsten wahrscheinlich auf dem Müll gelandet wären, neues Leben ein. Das Café leistet also einen wichtigen Beitrag zum Vermeiden von Elektroschrott und bringt zudem noch Menschen zusammen. Das muss unterstützt werden, finden wir.

Die restlichen 300 Euro werden in diesem Tagen an das Verkehrsprojekt "Main Lastenrad" gespendet. Ihr seht es ja selbst: Viel zu viel Verkehr gibt es selbst hier in der Stadt und im Stadtteil mit sogar mehr Autos, als es legale Abstellmöglichkeiten zu geben scheint. Fußgänger, Kinder und Sehbehinderte, sind inzwischen selbst auf den Flächen, die ihnen das Verkehrsrecht zugesteht, nicht mehr sicher. Das muss sich dringend ändern. Das Projekt ist gut angelaufen, wird viel angenommen und soll wachsen. Darum geht der zweite Teil als Spende dorthin.

Nun ist die Kasse leer - also höchste Zeit für eine neue Weingarage, es wäre die 8. dann, wenn wir richtig gezählt haben. Keine Sorge: Sie kommt ganz bestimmt. Und als erstes erfahrt ihr es ohnehin genau hier.

Samstag, 1. Februar 2020

Frühjahrsputz beim Bahnhofsgrün

Bevor die Frühjahrsmüdigkeit naht, trifft sich die Gruppe Bahnhofsgrün zum Zupfen, Aufsammeln, Planen und Plaudern am kommenden Samstag 7.3.2020 um 11 Uhr, natürlich direkt am Bahnhofsgrün. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

Super Sunday mit Kaffee, Kuchen & Brunch

2. Februar 2020 / 12:00 - 16:00

Diesen Sonntag lädt das Centro euch von 12-16h zum (N)Einhorn Special Supersunday ein. Mit Einhorn-Cup-Cakes, Einhorn Gummibärchen und dem Neinhorn von Marc-Uwe Kling im Vorlese-Kino.

Beiträge zu Brunch und Kuchenbüffet sind gerne gesehen, aber definitiv kein muss. Das Centro freut sich auf euch.

Centro Rödelheim
Alt Rödelheim 6
60489 Frankfurt

Winterkino in Rödelheim - die nächsten "Events"

Donnerstag, 6.2.2020 um 17 Uhr im Sanitätshaus Mayer, (Tragikkomödie, 2014, D)

Freitag, 7.2.2020 um 19 Uhr im Sozial- und Rehazentrum West (Biografie, Drama, 2014, GB)  
Samstag, 8.2.2020 um 19 Uhr bei Foto Köser (Filmkomödie, 1961, USA) 
In der Zeit vom 11.Januar 2020 bis zum 15. Februar verwandeln sich verschiedene Geschäfte im Stadtteil in temporäre Kinosäle. Neben den Haarfetischisten dem Fahrradgeschäft Storck, Foto Köser dem Sanitätshaus Mayer und dem Biomarkt Picard sind dies das Sozial- und Rehazentrum West und die Freiwillige Feuerwehr Rödelheim. 
Wie in den Vorjahren suchten die Geschäftsleute und die anderen Beteiligten Filme aus, die thematisch gut zu dem jeweiligen Vorführort passen. Aus Lizenzgründen können die Filmtitel nicht veröffentlicht werden. Alle, die den genauen Filmtitel erfahren möchten, können sich direkt im jeweiligen Laden informieren.

Fotoausstellung : Einladung zur Finissage am 27.2.2020

„Wenn ich König/Königin von Rödelheim wär“
7.1.2020 – 28.2.2020: Fotoausstellung in der Stadtteilbibliothek Rödelheim



Beim Brückenfest am Blauen Steg im September verkleideten sich Rödelheimerinnen und Rödelheimer als Könige und Königinnen und formulierten in kurzen Schlagworten, was sie als Rödelheimer Royals im Stadtteil verändern würden. Eine Fotoaktion hielt das Ganze fest. Die Portraitfotografien samt den vorgeschlagenen Maßnahmen zeigt die Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostr. 17-19. 
Wer seine royale Vision noch einbringen möchte, ist dazu herzlich eingeladen die Idee in der Bibliothek auf ein Kärtchen zu schreiben und an der in roten Samt eingeschlagenen Säule zu drapieren. Eingeladen dazu sind Menschen aller Generationen  und völlig unabhängig davon, wie lange sie schon in Rödelheim wohnen.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden im Rahmen der Finissage vorgestellt und zwar am Donnerstag, 27.Februar 2020, 18.30 Uhr. Selbstverständlich werden dann auch Getränke und Häppchen gereicht.


Fotoaktion, Ausstellung  und Begleitveranstaltungen wurden vom Quartiersmanagement Rödelheim-West  im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ initiiert und begleitet. 

Die Ausstellung findet mit Unterstützung und Kooperation der Statteilbibliothek Rödelheim statt, Kuratorin der Ausstellung ist Laura Hollingshaus. Die Portraitfotos wurden in Zusammenarbeit mit dem Galluszentrum realisiert.

Freitag, 31. Januar 2020

Was heißt hier »wir«?

Heinrich Detering zur Sprache der parlamentarischen Rechten

Rechte Politiker sprechen von »Entsorgung«, von »Umvolkung«, von »Kopftuchmädchen« und »Messermännern«. Davon, dass Hitler ein »Vogelschiss« gewesen sei. Und vor allem nehmen sie für sich in Anspruch, für »uns« und »unser Deutschland« zu sprechen. Doch was für ein »Wir« setzen sie da überhaupt voraus?


Prof. Dr. Heinrich Detering.
Foto: Maren Ermisch
Der Literaturwissenschaftler und Leibnitz-Preisträger Heinrich Detering wirft einen unaufgeregten wie scharfen Blick auf die Rhetorik der parlamentarischen Rechten – und zeigt, wie ihr Anspruch, für »das Volk« zu sprechen, in totalitäre rmächtigungsvorstellungen, Rache- und Vernichtungsphantasien führt. Er legt offen, wie diese Sprache der Gewalt sich selbst verharmlosend verkleidet. Und er macht vor, wie sich solche rhetorischen Strategien durchschauen lassen.

Professor Dr. Heinrich Detering, geb. 1959, lehrt deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen, hat literaturwissenschaftliche Bücher und Aufsätze sowie Gedichtbände, Essays und Übersetzungen veröffentlicht, nahm Gastprofessuren und Poetikdozenturen in aller Welt wahr und erhielt zahlreiche wissenschaftliche und literarische Auszeichnungen. Von 2011 bis 2017 war er Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.   

Freitag, 31. Januar 2020, 19:30 Uhr 
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-) 
Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR