Donnerstag, 26. März 2020

Bahnhofsgrün: Pflanze des Monats März - das Vergissmeinnicht


Das Vergissmeinnicht (Myosotis spec.) aus der Familie der Raublattgewächse wächst ein-bis mehrjährig. Über 100 Arten sind bekannt. Die zarten Blüten in Blau, Weiß oder Rosa zeigen sich früh im Jahr, bis etwa Ende Mai. Die graugrünen Blätter sind oft flaumig beharrt. Der botanische Name Myosotis bedeutet übersetzt Mäuseohr. 
Der volkstümliche Name entstammt vermutlich der griechischen Mythologie: Zeus glaubte, allen Pflanzen einen Namen gegeben zu haben, daraufhin rief ein kleines blaues Blümchen: „Vergiss mein nicht!”. Das Vergissmeinnicht hat eine starke Symbolik. Die Blume steht für Treue und ewige Liebe.


Haben Sie Interesse mitzugestalten?
Nächste Treffen: 01. April um 18.30 Uhr und 

18. April 2020 um 11:00 Uhr am Bahnhofsgrün.
 



Mittwoch, 25. März 2020

eigentlich .... Start der Vorbereitungen fürs Brückenfest am Blauen Steg

Spielplatz-Container Zentmarkweg
Eigentlich .....   würde sich demnächst das Brückenfestkomitee treffen und die Vorbereitung zum diesjährigen Brückenfest am Blauen Steg starten. Im Moment wird allerdings noch abgewartet, wie sich die Lage entwickelt und ob das Brückenfest stattfinden kann.

Zur Überbrückung und Inspiration wird die Kunst-Aktion von Nicole Wächtler empfohlen. Nicole Wächtler hat in den letzten Jahren schon an verschiedenen Stellen zusammen mit Rödelheimerinnen und Rödelheimern für bunte Impulse gesorgt - vielelicht dann ja auch wieder beim Brückenfest. Hier ist der Link ins "Bunte".

Montag, 23. März 2020

Corona - Infos

Das Corona-Virus wirft viele Fragen auf: Wie gestaltet sich die aktuelle Lage? Was muss ich tun, wenn ich den Verdacht habe, dass ich mich infiziert habe? Oder dass sich ein Familienmitglied infiziert hat? Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) hat die wichtigsten Informationen für Frankfurt in verschiedenen Sprachen zusammengestellt.  Es gibt  aktuelle Informationen rund um das Corona-Virus und die wichtigsten Telefonnummer und Kontakte.



Eine Hotline für Hilfesuchende für den Stadtteil Rödelheim bietet auch das Centro an. Täglich 17-1 9 Uhr;  Hotline: 069 348690631.

Das Nachbarschaftsbüro Rödelheim-West ist ebenfalls telefonisch (Tel. 93490218) und per Mail (roedelheim-west@frankfurt-sozialestadt.de) zu erreichen.

*Termin verschoben* BUND-Treffen in Rödelheim

eigentlich geplant für 30.03. im Vereinsringhaus.

In Rödelheim entsteht gerade eine neue Gruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).    


Auch unter den gegebenen Umständen besteht die Absicht das Engagement fortsetzen. Aktuelle Infos erhalten Sie hier:

Samstag, 21. März 2020

Trotz allem: Einkaufen vor Ort

Leider fehlt bisher noch ein umfassender Überblick.

Auf jeden Fall bietet die Schreibwarenhandlung "Pappmarché", die natürlich nicht geöffnet hat, einen Lieferservice per Fahrrad an. Hier ist ein Link zu Pappmarché.

TV-Kelety: Telefonisch persönlich erreichbar: täglich von 9-18.00 Uhr unter 069 785131 bzw. rund um die Uhr über Anruf-beantworter oder per E-Mail: info@tv-kelety.de. 




Lieferservice gibt es auch bei der Karl-Marx-Buchhandlung in Bockenheim.

Gerne veröffentlichen wir hier noch weitere Hinweise. Informieren Sie uns doch bitte!



Dienstag, 17. März 2020

.Rödelheimer Pflanzen & Saatgut-Tauschbörse ...eigentlich ...

Eigentlich ist am 25.4.2020 die zweite Rödelheimer Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörse ab 14 Uhr geplant. 


Plakat vom letzten Jahr - das Neue folgt demnächst.
                                                                 
"Liebe Rödelheimer*innen und andere Interessierte,
warum viel Geld für Saatgut und Setzlinge ausgeben, wenn auch einfach getauscht werden kann?Wir möchten Euch und Sie herzlich zur Rödelheimer Saatgut & Pflanzentauschbörse einladen. Hier können eigenes Saatgut und Setzlinge getauscht oder verkauft werden und sich über die Besonderheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart und ihre Aufzucht ausgetauscht werden. Mitmachen erwünscht!"

ganz optimistisch - ein neuer Termin:

  ... gemeinsam unterwegs..  zur Ausstellung   
„Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“

Führung durch die Ausstellung  „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“.
für Senioren und andere Kulturinteressierte am 5. Mai 2020
 
Das Institut für Stadtgeschichte zeigt im Kameliterkloster die Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“.Wer mehr über diese Zeit erfahren und seine Erinnerungen auffrischen möchte, ist zu dieser Exkursion eingeladen. Der  Ausflug in der Veranstaltungsreihe „…gemeinsam unterwegs…“ des Quartiersmanagements Rödelheim-West des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach startet um 13 Uhr am Bahnhof Rödelheim, Gleis 2 -Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei Ilse Karge, Telefon 78 11 29, unbedingt erforderlich. Es entstehen außer den Fahrtkosten, die alle Teilnehmenden selbst tragen, keine Kosten. 
„Frankfurt zeigte sich in den 1960er Jahren als eine Stadt im Wandel. Wirtschaftswunder und Wiederaufbau hatten die Mainmetropole zwar in den 1950er Jahren in neuem Glanz erstrahlen lassen, doch die baulichen Herausforderungen nach Kriegsende ließen sich nicht binnen 15 Jahre meistern. So sah sich Frankfurt in den 1960er Jahren weiterhin mit Wohnungsnot und Verkehrsfragen konfrontiert. Gleichzeitig drängten die Frankfurter*innen in der gefestigten westdeutschen Demokratie auf mehr Mitbestimmung: in Bildungs- wie in Baufragen, bei Reformen, dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit wie bei politischer Beteiligung.“

Stadtteilbibliothek Rödelheim: Schließung wegen Corona 16.3. bis zunächst 19.4.2020

Ab Montag, 16.3.2020, schließt die Stadtbücherei ihre Öffentlichen Bibliotheken für den Publikumsverkehr.
Die Fahrbibliothek stellt ihren Betrieb ein. Alle Veranstaltungen werden ausgesetzt.
Diese präventive Maßnahme ist zunächst bis 19.4.2020 geplant.
Die Schulbibliotheken verfahren entsprechend den Entscheidungen der jeweiligen Schulen.
Die Stadtbücherei gehört zu den publikumsstärksten Einrichtungen der öffentlichen Hand in Frankfurt. Mit der vorübergehenden Schließung der Häuser tragen wir dazu bei, die Ausbreitung des Corona-Virus zu hemmen, das Gesundheitssystem vor massiven Belastungen zu bewahren und besonders gefährdete Menschen zu schützen.

Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert.
Mahngebühren werden ausgesetzt.Vorbestellungen bleiben bestehen.
An den Rückgabeautomaten an der Zentralbibliothek und in Sachsenhausen können Medien zurückgegeben werden.Die Digitalen Services der Stadtbücherei von der Onleihe bis zum PressReader stehen weiterhin zur Verfügung.
Für Rückfragen steht den Bürgerinnen und Bürgern das Info-Telefon der Stadtbücherei zur Verfügung: (069) 212-3 80 80, montags bis freitags 10-16 Uhr. 

Montag, 16. März 2020

*abgesagt* Haus- und Hof-Flohmarkt in Rödelheim am 29.3.2020

Schön wäre es gewesen und es gab auch schon zahlreich Anmeldungen und Vorbereitungen.

Sobald es wieder möglich ist, wird der Haus- und Hof-Flohmarkt stattfinden.


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Flohmarkt- mit Ständen überall im Stadtteil
Am Sonntag,  29. März 2020, wird  der Sonntagsspaziergang ab 11 Uhr wieder spannend: Dann beginnt der stadtteilweite private Haus- und Hof-Flohmarkt. Dort lassen sich schöne Sachen finden,  was die einen   im eigenen Haushalt nicht mehr brauchen, können Besucher und Nachbarinnen günstig erwerben – das ist die Idee des  Haus- und Hof-Flohmarktes.
Rödelheimerinnen und Rödelheimer können Flohmarktstände allerdings nur vor der eigenen Haustür aufbauen.
Anmeldungen zum Haus- und Hof-Flohmarkt sind vom 2. bis 19.März möglich, es entstehen keine Anmeldekosten. Die Anmeldungen werden auf unserer Aktionskarte(Link) dokumentiert.
Flohmarkt-Stände können auf privatem Gelände,  im eigenen Hof oder Garten, vor der Garage oder vor dem Haus aufgebaut werden. Am besten sprechen Sie sich mit Ihren Nachbarinnen und Nachbarn ab und bilden eine Flohmarkt-Gemeinschaft.Damit die Standorte leicht zu erkennen sind, hängen Sie dort bitte unsere Luftballons mit dem Erkennungszeichen auf.Zur Orientierung der Second-Hand-Schatzsucher wird bei hier im Blog und  im Main-Nidda-Boten veröffentlicht, wo die Flohmarkt-Stände konkret zu finden sind. 



  • Spielregeln und wichtige Hinweise :
  • Teilnehmen können nur Privatpersonen vor der eigenen Haustür. Gewerbliche Anbieter (auch Reisegewerbe) sind ausgeschlossen.
  • Jeder Flohmarktstand wird mit orangefarbenen Luftballons markiert.
  • Flohmarktstände sind nur auf Privatflächen,  am Haus  oder Hof möglich.
  • In Parks oder auf Plätzen oder  Straßen können keine Stände aufgebaut werden.
  • Die Flohmarktstände dürfen nicht auf den Fahrbahnen der Straßen oder aufFahrradwegen oder auf dem Gehweg aufgebaut werden.
  • Der Verkauf von Speisen und Getränken erfordert eine Extra-Genehmigung des Ordnungsamtes.
  • Der Haus- und Hof-Flohmarkt findet auch bei schlechtem Wetter statt.

Samstag, 14. März 2020

*abgesagt* Bahnhofsgrün: Vortrag zum Thema Pflanzenbestäubung durch Insekten am 25. März 2020 um 19 Uhr

Das Geheimnis der Staubbeutel wird vorerst noch nicht gelüftet.
Der Vortrag kann leider nicht stattfinden.

Dienstag, 10. März 2020

fällt leider aus : Workshop „Schmuck aus Papier“

Aktive und kreative Nachbarschaft: dienstags nachmittags in der Stadtteilbibliothek Rödelheim
Erwachsene und Jugendliche ab acht Jahren sind herzlich eingeladen,  wieder Schmuck aus   Papier herzustellen. Vom Dienstag, 10. März 2020 bis Dienstag, 31.3.2020 jeweils von 16.30  bis 17.30 Uhr, bietet Ulrike Weich den Workshop „Wunderbares aus Papier“ an vier Nachmittagen  in der Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, an.
Beim Workshop geht es darum einfache und attraktive Techniken kennen zu lernen und zusammen mit anderen kreativ zu sein. Gegenseitige Unterstützung versteht sich dabei von selbst. An jedem Nachmittag können acht Personen ab acht Jahren am Workshop teilnehmen, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Materialkosten pro Termin betragen, je nach Verbrauch ein bis zwei Euro. 
Mehr Informationen zum Workshop gibt es im  Nachbarschaftsbüro des Quartiermanagements Rödelheim-West des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach, Telefon 93490218.

Ort: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, 1. Stock.
Teilnehmer: für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren, maximal 8 Personen pro Termin
Zeit: dienstags, 16.30 – 17.30 Uhr,
Beginn: Dienstag, 10.März , Ende: 31. März 2020
Kosten: pro Termin 1-2 Euro je nach Materialverbrauch

MietenCafé im Centro

Dienstag 10.03.2020 - 15 - 22 Uhr

Es wird abgerissen, neu gebaut oder modernisiert. Der Wohnraum wird immer teurer, viele Menschen können sich das nicht mehr leisten und gleichzeitig werden große Profite für Wenige erzielt. Diese Umstrukturierung hat auch dramatische Folgen für unser Klima. Die Zementproduktion verursacht viermal so viel CO2-Ausstoss wie der gesamte internationale Flugverkehr und wird als Umweltverschmutzer/-zerstörer nicht wahrgenommen.

Wie verändert sich unser Stadtteil? Es geht beim MietenCafé darum, sich über Probleme im Viertel auszutauschen, uns der Veränderungen die passieren, bewusst zu werden und gemeinsam Position beziehen und uns für eine bessere Zukunft zu organisieren.

Nach einem gemeinsamen Essen (ab ca. 19 Uhr) wird ein Dokumentationsfilm über die Mieter*innenproteste am Kottbusser Tor in Berlin gezeigt (ab ca. 20 Uhr).

Centro
Alt Rödelheim 6
60489 Frankfurt-Rödelheim

Samstag, 7. März 2020

Rödelheim singt Rock und POP

am Mittwoch, 11. März - von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr wie immer im Vereinshaus, Friedel Schomann Weg. 
Ab April ist das  Treffen in der Sommerzeit dann von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

Donnerstag, 5. März 2020

Trainer dringend gesucht

Die Suche geht weiter. Leider haben sich anscheinend bislang kaum Personen gemeldet, ein solches Ehrenamt übernehmen zu wollen, dass ein neuerlicher Aufruf von Nöten erscheint: 


Die Handballer der FTG Frankfurt suchen dringend engagierte Handballtrainer für die Jugendabteilung. Bei der FTG spielen zur Zeit rund 150 Mädchen und Jungs in acht Mannschaften. Und es werden immer mehr - Handball bei der FTG boomt! Nur leider fehlen dem Verein mittlerweile Trainer. 

Wer sich berufen fühlt, hochmotivierten Kindern zwischen Minis und A-Jugend Handball beizubringen, soll sich bitte melden. Die Teams gehen nach den Osterferien in die neue Runde, spätestens dann müssten die Neuen einsteigen. Die FTG zahlt eine angemessene Aufwandsentschädigung, stellt Vereinskleidung und übernimmt die Kosten beispielsweise für den Kinderhandballtrainer-Schein.

Gesucht werden in erster Linie Trainer mit Erfahrung; aber auch Neulinge sind willkommen - gegebenenfalls kann ein Co-Trainer zur Seite gestellt werden. Trainiert wird in der Regel zwei Mal wöchentlich 90 Minuten in Schulhallen rund um Bockenheim. Wer Rückfragen oder Interesse hat: bitte melden bei Olaf Heisler (Tel. 0177-8768905) oder per Mail: olaf.heisler@freenet.de; weitere Infos im Netz unter ftg-handball.de

Mittwoch, 4. März 2020

... und wieder tagt der Ortsbeirat ...

Die  39. Sitzung des Ortsbeirates 7 findet am Dienstag, dem 10. März 2020, 19.30 Uhr, im Sozial- und Rehazentrum West, Alexanderstraße 94-96, Großer Saal statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an dieser öffentlichen Sitzung teilzunehmen.

Zur Tagesordnung und den Anträgen.

Dienstag, 3. März 2020

Das neue Format im Centro

Ab heute startet das neue Format im Centro. Jeden Dienstag von 15 – 22 Uhr geöffnet,
Abendessen ab ca. 18.30 Uhr. Das Centro will thematische Schwerpunkte setzen und mit Vorträgen, Filmen, politischen Diskussionen, Ausstellungen,… auf Probleme dieser Erde aufmerksam machen.

Wie immer im Centro geht's aber vor allem darum, dass Menschen sich über die Probleme im Viertel austauschen, der Veränderungen die passieren, bewusst werden und gemeinsam Position beziehen und für eine bessere Zukunft organisieren. Aus diesem Grund starten das Centro im März mit dem MietenCafé um für den HOUSING ACTION DAY am 28.3. zu informieren und zu mobilisieren.

Es soll ein MitmachCafé sein, von Allen für Alle. Von Links und von unten.

Komm vorbei! Mach mit!

Centro
Alt Rödelheim 6
60489 Frankfurt-Rödelheim

Verkehrsberuhigung im Biedenkopfer Weg

Gut, ich war eine Weile nicht da. Auch nicht, als 2018 anscheinend eine Ortsbegehung stattfand, um zu schauen, ob es sinnvoll sein könnte, den Biedenkopfer Weg in eine Spielstraße umzuwandeln. Neulich im Ortsbeirat hörte ich erstmals davon. In einem Informationsblatt der Partei "die Linke" las ich nun wieder darüber. 

Ich las auch, dass anscheinend anschließend breite Einigkeit darüber bestand, tatsächlich einen Veränderungwunsch an die Stadtverwaltung heranzutragen. Zunächst geschah anscheinend nichts, anschließend kniffen einige den Schwanz ein, wollten von ihrer ursprünglichen Haltung nichts mehr wissen. Ein Antrag wurde so demnach zu einer Anfrage downgegraded, die Dringlichkeit praktisch ausgebremst. 

Im Detail weiß ich nicht, was geschah. Aber ich kann gerne einmal schildern, was man als Anwohner, Vater von Kindern, die den Weg lange als Kindergartenweg nutzen mussten und somit unmittelbar Betroffener so tagtäglich erlebt. Ich wohne gleich am Anfang, ungefähr dort, wo sich verkehrsmäßig tagtäglich erstaunliche bis erschreckende Dinge beobachten lassen, in mehrerlei Hinsicht.
 
Gefährlich für Fußgänger und Kinder

 Die Straße wird sehr rege von Kindern der Kita und der Grundschule genutzt. Es gibt in der Gegend mehrere Sehbehinderte, die so vor echte Probleme gestellt werden. Sie alle benutzen den linken Gehwegstreifen, da die andere Straßenseite permanent und durchgängig zugeparkt ist. Darum ist es wichtig, dass zumindest der linke Streifen dauerhaft frei ist. Leider ist das auch nicht immer der Fall. Ich füge ein Foto von vor 14 Tagen besser nicht bei, ich habe es aber einigen Ortsbeiratsmitgliedern zu Informationszwecken privat zugemailt. 

Zu sehen war ein Fahrzeug, dass auf dem linken Fahrstreifen, entgegen der Einbahnstraße, im ausgewiesenen Halteverbot und zu nah an der Einmündung parkte - fast einen vollen Tag lang. Und nein, es war kein Ortsfremder. Normalerweise juckt mich das nicht. In diesem Fall sah ich jedoch eine Grenze überschritten und mailte den Sachverhalt samt Foto dem Ordnungsamt. Das informierte Ordnungsamt hat übrigens bis dato nicht reagiert.
 
Es ist zu beobachten, dass der linke Fahrstreifen auch häufiger zum längeren Parken genutzt wird. Etwa an der Einmündung, aber auch im weiteren Verlauf, gerne etwa von Handwerkern, die mehrere Stunden vor Ort sind. Folge: Kinder müssen um die Autos herumlaufen, begeben sich so auf die Fahrbahn, den möglicherweise herannahenden Verkehr im Rücken. Ich halte die Situation für äußerst gefährlich und rechne eigentlich jeden Tag mit einem tragischen Unfall, zumal Autofahrer sehr schwungvoll um die Ecke geflogen kommen. 

Dabei werden sie mitunter so weit herausgetragen, dass sie mit den linken Reifen die ebenerdige Gehwegfläche befahren, die Fläche, die eigentlich nur für Fußgänger sein sollte, also noch zusätzlich einschränken und diese gefährden. Da doch die Absenkung des Gehwegs die Straße im weiteren Verlauf breit und übersichtlich erscheint, wird anschließend meist forsch beschleunigt. 

Viel Zulieferverkehr für Kinderzentrum und Grundschule
 
Man darf in dem Zusammenhang auch die Frequenz nicht unterschätzen. Klar, Stoßzeiten sind morgens und mittags, wenn Eltern meinen, ihre Kinder mit dem Auto zur Kita und Schule bringen und holen zu müssen. Und auch diese Eltern sind es, die sich wie oben geschildert verhalten. Da gibt es wenig Unterschied oder Problembewusstsein. Aber auch um etwa zum Sportplatz oder Aldi zu gelangen, wird die Straße genutzt. Ich will damit nur sagen, dass es sich keinesfalls um ein reines Anliegerproblem handelt. Der Biedenkopfer Weg hat auch eine gewisse Erschließungsfunktion für andere Straßen.

Hinzu kommt die etwas verworrene Verkehrsführung im Block mit Einbahnstraßen-Regelungen. Klar, das ist wegen der Enge der Straßen nicht anders zu regeln und bremst auch den Verkehr. Aber es kommt jeden Tag mehrfach vor, dass Autos - zum Teil von Anwohnern des Blocks - gegen die Fahrtrichtung der Einbahnstraße fahren. Gerade auf dem vorderen Stück des Biedenkopfer Wegs. Autos kommen aus der Strubbergstraße, fahren quer und biegen dann nach links ab - gegen de Strich. Oder es wird an der Einmündung dort gewendet. Alles schon gesehen. Täglich übrigens.

Umbau wohl unrealistisch, aber andere Maßnahmen prüfen
 
Nun, an der unglücklichen baulichen Situation wird sich nichts ändern lassen. Die Straße ist gut in Schuss, diese aufzureißen, Gehwege hochzusetzen wäre teuer und aufwendig. Aber es gibt ja noch Poller, um die Fahrbahn vom Gehweg abzutrennen und Parken unmöglich zu machen. Auch eine generelle Qualifizierung als Spielstraße wäre natürlich wünschenswert. Aber weil die Straße so schön gerade und einzusehen ist, sehe ich darin keinen nachhaltigen Nutzen. Dann schon eher Verengungen, die den Verkehr ausbremsen. 
 
Vor einigen Monaten stand ich mit Herrn Zollmann - er hatte sich übrigens als einziges Ortsbeiratsmitglied die Zeit genommen, sich persönlich ein Bild zu machen, das rechne ich ihm hoch an -  an der Breitlacher Straße, dort, wo parkende Fahrzeuge außerhalb der ausgewiesenen Flächen, die Gehwege derart verengen, dass Kinderwagen oder Kinder mit Rollern keinen Platz mehr finden. Mein Sohn hat auf diese Weise die Seite eines Autos verkratzt, es kamen Anwaltsbriefe etc. Das alles für einen Schaden, der nie hätte entstehen können und dürfen, hätte sich der Parker an die Regeln gehalten. So etwas ist ärgerlich.

Positives Beispiel: Poller

Immerhin entstand später, vielleicht im Nachgang des Ortstermins, ein Poller auf Höhe des Briefkastens Ecke Breitlacher/Biedenkopfer Weg, sodass so etwas normalerweise nicht mehr passieren sollte. Danke dafür! Er war schon mehrfach Thema angeregter Gespräche unter Nachbarn, grundsätzlich mit positivem Tenor. Auf der gegenüberliegenden Seite der Einmündung, auf Höhe der Schaltkästen wäre ein weiterer sinnvoller Platz für noch einen Poller. Dort wird oft noch enger geparkt. Aber ich habe auch schon Autofahrer beobachtet, die nun vor dem Poller parkten und weit mit dem Hinterteil in die Einmündung hineinragten. Andererseits macht dies das schwungvolle Einbiegen schwieriger, Glück im Unglück. 

Bei dem Ortstermin entstand bei mir den Eindruck, dass von der CDU kein weitergehender Einsatz zu erwarten ist, die Rechte von Fußgängern oder Radfahrern auf Kosten der Autofahrer, und sei es nur einer verstärkten Überwachung, zu stärken. "Wir können den Rödelheimern ja nicht ihre Autos verbieten." Eine Aussage, die kurz darauf im Ortsbeirat abermals fiel, als es um die Verkehrssituation in der Radilostraße ging. Verkehrspolitik der CDU scheint nach wie vor fast ausschließlich vom Auto aus gedacht zu werden. Wundern einen da noch die Wahlergebnisse in großen Städten, wie zuletzt in Hamburg? Da darf sich jeder selbst seinen Teil denken. 

Allerdings sollte man bedenken, dass es nicht darum geht, das Autofahren zu verbieten. Es geht vielmehr darum, dass auch Fußgänger und Radfahrer eine Chance haben, die ihnen zustehenden und zugewiesenen Verkehrsflächen behinderungs- und autofrei zu nutzen. Mehr ist es zurzeit gar nicht. 
 
Von daher bin ich dankbar, dass das das Thema nun wohl nochmal aufgegriffen werden soll. Vielleicht tut sich ja doch irgendwann noch etwas. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Ich unterstütze diesen Vorstoß jedenfalls sehr. (Andreas Nöthen)
 

Montag, 2. März 2020

Falscher Hase bei Lesefreuden um vier in Rödelheim am 10.3.2020

Ruth Reichl war lange Jahre Restaurantkritikerin der „Los Angeles Times“, bis sie zur „New York Times“ wechselte. Vier Jahre lang erfreute und erzürnte sie dort als Restaurantkritikerin die berühmten und weniger berühmten Starköche der Stadt mit ihren eigenwilligen Restaurant-Kolumnen. Zum Teil besuchte Ruth Reichl Restaurants in Verkleidung, um nicht als bekannte Kritikerin aufzufallen, sondern Service und Qualität des Essens unerkannt überprüfen zu können. So wurde sie zur „Queen of Cuisine“ („The Observer“). Inzwischen arbeitet Ruth Reichl als Chefredakteurin bei dem renommierten Magazin „Gourmet“.

Ricarda Grünberg vom Frankfurter  Bürgerinstitut stellt die höchst amüsanten Koch-Memoiren in einer unterhaltsamen Stunde Literatur bei Tee und Kaffee am Freitag, 10. März 2020 um 16 Uhr in der Reihe „Lesefreuden um vier“ vor. Die „Lesefreuden um vier“ sind eine Kooperationsveranstaltung des Quartiersmanagements Rödelheim-West und der Stadtteilbibliothek Rödelheim. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Stadtteilbibliothek befindet sich im 1. Stock in der Radilostraße 17-19 und ist mit einem Aufzug bequem zu erreichen